Samsung schießt dank Nvidia KI-Zusage um 5 % auf 13-Monats-Hoch – KI-Hype treibt Tech-Rally weiter an

Nvidias KI-Partnerschaft entfacht Samsung-Rally – Aktie springt auf höchsten Stand seit über einem Jahr.
Die KI-Maschine läuft heiß
Samsung Electronics profitiert direkt von Nvidias nächster KI-Offensive. Die 5-Prozent-Sprung zeigt: KI-treibende Halbleiterwerte bleiben die heißeste Wette im Tech-Sektor – selbst wenn traditionelle Analysten noch über ‚Fundamentaldaten‘ schwafeln.
Wall Street meets Silicon Valley
Nvidias Commitments wirken wie Koffein für die Börse: Alles, was mit KI zu tun hat, schießt nach oben. Samsung knackt dank der Nachricht ein 13-Monats-Hoch – und bestätigt, dass der KI-Hype-Zyklus noch lange nicht vorbei ist.
Während sich klassische Investoren noch mit Bilanzkennzahlen beschäftigen, jagt der Markt bereits die nächste KI-Story. Zum Glück handelt die Börse nicht nach Lehrbuch – sondern nach Momentum.
Goldman Sachs sieht Samsungs Freigabe als positive Entwicklung
Die Samsung-Aktie ist in diesem Monat um rund 20 Prozent gestiegen. Begünstigt wird dies durch Spekulationen, dass die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz die Versorgung mit Standard-Speicherchips – einem Bereich, in dem der Technologiekonzern weiterhin führend ist. Allein im September haben ausländische Investoren Aktien des Unternehmens im Wert von über 2 Milliarden Dollar aufgekauft. Verstärkt wird die Dynamik durch zunehmende Spekulationen, das Unternehmen habe die Nvidia-Qualifizierungstests endlich bestanden.
Gerüchte über Samsungs Qualifikation gibt es schon seit Monaten, doch die Investoren schenken der Sache erst jetzt mehr Aufmerksamkeit, fast 19 Monate nach Beginn der Entwicklung und nach einer Reihe von Verzögerungen. Citigroup-Analyst Peter Lee erwartet nun eine offizielle Ankündigung Ende September oder Anfang Oktober.
Allerdings dürfte Samsung in diesem Jahr nur wenige Geräte an Nvidia , da die Konkurrenten SK Hynix und Micron den Großteil der Nachfrage bereits gedeckt haben. Dennoch gilt der Schritt als wichtiger Schritt für das Unternehmen, das aufgrund von Verzögerungen, die Zweifel an seiner technischen Überlegenheit aufkommen ließen, unter Druck stand.
Analysten von Goldman Sachs stellten fest, dass die Zustimmung von Nvidia trotz der durch die Verzögerungen gedämpften Erwartungen der Anleger immer noch eine ermutigende Entwicklung für das Unternehmen darstellen würde.
Giuni Lee, Analyst bei der Bank, erklärte, sollte der Deal bestätigt werden, „wäre dies ein klares Zeichen dafür, dass das Unternehmen in der Lage ist, die höchsten Standards der HBM-Branche zu erfüllen.“ Er fügte hinzu, die Entwicklung könne die Chancen erhöhen, dass Nvidia Samsungs HBM4-Chips freigibt.
Nvidia hat kürzlich seine geplante Investition in Intel bekannt gegeben
Samsung beliefert AMD und Broadcom mit HBM3E-Chips, hat sich aber erst kürzlich die Zulassung von Nvidia gesichert. SK Hynix, der größte Konkurrent des Unternehmens, war im vergangenen Jahr der erste Anbieter in der Branche, der HBM3E-Chips in Massenproduktion herstellte. Micron Technology Inc. folgte diesem Beispiel.
Samsung durch die Zulassung näher an SK Hynix und Micron heranrückt, hat SK Hynix bereits den Abschluss der HBM4-Entwicklung bekannt gegeben. Diese Nachricht ließ die Aktien des Unternehmens auf ein Allzeithoch steigen, während Micron und Samsung weiterhin an der Fertigstellung ihrer eigenen Versionen arbeiten.
Dennoch hat Samsung auch außerhalb seines Kerngeschäfts mit Speicherspeichern Fortschritte erzielt. Die 16,5 Milliarden Dollar schwere Vereinbarung mit Tesla im Juli stärkte das Vertrauen in die Fertigungssparte, die zuvor als rückläufig galt.
Unterdessen gab Nvidia kürzlich bekannt, dass es Intel fünf Milliarden Dollar zugesagt hat und plant, gemeinsam an Chips der nächsten Generation für PCs und Server zu arbeiten. Analysten gehen davon aus, dass dies die Kampagne der Trump-Regierung unterstützt, Intels Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen.
Berichten zufolge wird Nvidia die Stammaktien von Intel für 23,28 Dollar pro Aktie übernehmen. Durch den Deal würde das Halbleiterunternehmen über 4 Prozent an Intel halten.
Jensen Huang kommentierte den Deal wie folgt: „Diese historische Zusammenarbeit integriert die KI- und beschleunigte Computertechnologie von Nvidia eng mit den CPUs und dem riesigen x86-Ökosystem von Intel und verschmilzt so zwei Weltklasse-Plattformen zu einer.“
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