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Trump trifft Milei und verspricht Unterstützung ohne Rettungspaket (2025-09-25)

Trump trifft Milei und verspricht Unterstützung ohne Rettungspaket (2025-09-25)

Author:
Sat0shiZ
Published:
2025-09-24 23:11:02
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In einem hochkarätigen Treffen während der UN-Generalversammlung in New York sicherte Donald TRUMP Argentiniens Präsident Javier Milei Unterstützung zu – allerdings ohne klassisches Bailout. Die Märkte reagierten sofort: Argentiniens Dollar-Anleihen erholten sich, während der Peso um 3,7% stieg. Doch Ökonomen warnen: Der überbewertete Peso bleibt ein Risiko für die fragile Wirtschaft. Hier die Analyse des BTCC Research-Teams.

Was wurde beim Trump-Milei-Treffen beschlossen?

An diesem Dienstag (23.09.2025) saßen sich zwei der kontroversesten Politiker der westlichen Welt gegenüber: Donald Trump und Javier Milei. „Er macht einen fantastischen Job“, lobte Trump seinen argentinischen Kollegen. „Wir werden helfen. Ich glaube nicht, dass sie ein Rettungspaket brauchen.“ Konkrete Konditionen nannte Trump zwar nicht – doch allein die Ankündigung ließ argentinische Staatsanleihen mit Fälligkeit 2035 um über zwei Cent auf 59 Cent pro Dollar springen. Ein White-House-Sprecher bestätigte später, dass konkrete Maßnahmen folgen werden.

Warum ist Washingtons Unterstützung so entscheidend?

Argentinien kämpft seit Jahren mit chronischen Wirtschaftskrisen. Mileis Sparprogramm senkte die Inflation zwar von 200% auf 33,6% binnen eines Jahres – doch der Preis ist hoch: Schwache Binnennachfrage, kaputte Exporte und eine Währung, die laut Barclays um 30% überbewertet ist. „Ein Wechselkurs von 1.500-1.600 Pesos pro Dollar wäre realistischer“, analysiert Ramiro Blazquez von StoneX. Aktuell steht der Kurs bei 1.408. Die im Frühjahr vereinbarten 20 Mrd. Dollar vom IWF erfordern zudem einen Leistungsbilanzüberschuss von 10 Mrd. Dollar jährlich – unmöglich ohne deutliche Abwertung, wie Juan Manuel Pazos (One618) betont.

Wie reagierten die Märkte?

Die Erwartungshaltung ist alles an den argentinischen Märkten. Schon vor dem Treffen hatten Äußerungen von Trumps Berater Scott („Alle Optionen liegen auf dem Tisch“) für Aufschwung gesorgt. Nach dem bilateralen Gespräch beschleunigte sich der Trend:

  • Peso: +3,7% zum Handelsschluss
  • Dollar-Anleihen 2035: +2 Cent auf 59 Cent
  • CDS-Spreads: deutliche Entspannung
Doch Vorsicht: „Versprechungen allein heben den Peso – aber das verschlimmert die Überbewertung“, warnt Robin Brooks vom Brookings Institute auf X.

Was bedeutet das für Mileis politische Agenda?

Alles hängt an den Midterm-Wahlen am 26. Oktober, die die Hälfte des Kongresses neu bestimmen. Milei dürfte größere Währungsanpassungen bis danach aufschieben – doch der Druck wächst. „Nach den Wahlen muss die Regierung handeln – falls sie den Mut hat“, so Pazos. Interessant: Trump äußerte bereits Unterstützung für Mileis Wiederwahl 2027 – obwohl diese noch über zwei Jahre entfernt ist. Ein strategisches Manöver?

Wie geht es jetzt weiter?

Die nächsten Wochen werden entscheidend:

  1. Midterm-Wahlen (26.10.): Test für Mileis Reformkurs
  2. IWF-Review (November): Prüfung der Kreditbedingungen
  3. Währungsanpassung: Unausweichlich, aber politisch heikel
Wie ein BTCC-Analyst anmerkt: „Argentinien tanzt auf dem Vulkan – Trump wirft nun SAND in das Feuer. Ob das löscht oder die Explosion verzögert, bleibt offen.“

Häufige Fragen

Welche konkrete Hilfe hat Trump zugesagt?

Details wurden nicht genannt, aber Washington koordiniert laut Scott eng mit Buenos Aires, um „exzessive Volatilität“ zu vermeiden. Experten spekulieren über Swap-Linien oder Handelserleichterungen.

Warum lehnt Trump ein Bailout ab?

Trump betont Mileis Erfolge bei der Inflationsbekämpfung. Zudem sind Rettungspakete in den USA politisch unpopulär – besonders im Wahljahr.

Wie nachhaltig ist die Markterholung?

Fragil. Solange strukturelle Probleme (Überbewertung, Exportschwäche) nicht gelöst werden, bleibt jeder Aufschwung anfällig für Korrekturen.

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