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Thailändische Polizei nimmt 25 Mitglieder eines Betrugsrings fest: 15 Millionen Dollar Schaden durch Krypto- und Romance-Scams

Thailändische Polizei nimmt 25 Mitglieder eines Betrugsrings fest: 15 Millionen Dollar Schaden durch Krypto- und Romance-Scams

Author:
GasF33s
Published:
2025-09-23 13:45:53
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Zusammenfassung

  • Thailändische Behörden zerschlagen Betrugsring mit 15 Millionen Dollar Schaden und über 870 südkoreanischen Opfern
  • Die Gruppe „Lungo Company“ nutzte Kryptowährungen, Romance-Scams und gefälschte Lotteriebetrügereien
  • Festnahmen von 25 Verdächtigen in Südkorea und neun Kernmitgliedern in Thailand
  • Gelwäsche erfolgte über Prepaid-Karten und Casino-Auszahlungen
  • Verschlüsselte Messenger wie Telegram und WeChat wurden zur Koordination genutzt

Die thailändische Polizei hat einen Betrugsring im Wert von 15 Millionen Dollar zerschlagen, der über 870 Südkoreaner ins Visier nahm. Die als „Lungo Company“ bekannte Operation setzte auf Kryptowährungen, Romance-Scams und gefälschte Lotteriesysteme, um Opfer zu betrügen. Ermittler beschrieben die Aktivitäten der Gruppe als mehrschichtig, wobei verschiedene Betrugstaktiken kombiniert wurden, um die gestohlenen Gelder zu waschen.

Festnahme des Anführers der Lungo-Gruppe

Die Polizei von Seoul nahm 25 Verdächtige fest, die mit dem Lungo-Company-Betrug in Verbindung stehen. Thailändische Beamte ergriffen den Anführer und acht Kernmitglieder der Gruppe. Alle neun Verdächtigen bleiben in Thailand in Gewahrsam und erwarten die Auslieferung nach Südkorea.

Ermittler deckten einen ausgeklügelten Betrugsbetrieb auf, der auf verschiedenen Techniken basierte. Opfer wurden durch gefälschte Entschädigungsangebote, Romance-Scams und betrügerische Kryptowährungsplattformen zum Geldtransfer verleitet.

„Diese Gruppe setzte systematisch multiple Taktiken ein“, so ein Polizeisprecher. „Es handelte sich nicht um einen eindimensionalen Betrug, sondern um eine strukturierte und geschichtete Operation.“

Komplexe Geldwäscheoperation des Betrugsrings

Lungo Company nutzte zahlreiche Methoden, um ihre Aktivitäten zu verschleiern und Geld zu waschen. Die Betrüger setzten Prepaid-Karten, Casino-Auszahlungen und geteilte Transaktionen ein, um Erkennungssysteme zu umgehen. Thailändische Ermittler fanden heraus, dass die Gruppe verschlüsselte Messenger wie Telegram und WeChat zur Koordination der illegalen Aktivitäten nutzte.

High-Volume-OTC-Broker in Südostasien spielten eine entscheidende Rolle bei der finalen Liquidierung der Gelder. Dieses komplexe Geflecht an Taktiken sorgte dafür, dass die Kriminelle lange unentdeckt blieben. Der systematische Ansatz der Gruppe bei der Geldwäsche löste bei Ermittlern Besorgnis aus.

LuBian-Hack als größter Kryptodiebstahl bestätigt

Die Zerschlagung der Lungo Company erfolgt kurz nach der Aufdeckung eines weiteren großen Cyberverbrechens in Südkorea. Die Polizei in Seoul zerschlug kürzlich einen separaten Betrugsring, der 28,1 Millionen Dollar von südkoreanischen Eliten gestohlen hatte. Die aktuellen Ermittlungen beleuchten den wachsenden Trend internationaler Betrugsringe, die Kryptowährungsbesitzer ins Visier nehmen.

Ein bisher unbekannter Hack des LuBian-Mining-Pools wurde als größter Kryptodiebstahl aller Zeiten bestätigt. Hacker stahlen 127.426 BTC, die 2020 einen Wert von 3,5 Milliarden Dollar hatten und heute fast 14,5 Milliarden Dollar entsprechen. Die gestohlenen Mittel sind seit 2024 nicht bewegt worden, die Identität des Diebs bleibt unbekannt.

Übersetzung: GasF33s

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