Trump schiebt 50%-Zölle auf Eis – EU erkämpft sich Atempause

Die EU hat sich mit diplomatischem Geschick eine Galgenfrist erkämpft: Die angekündigten 50%-Strafzölle der USA werden vorerst nicht fällig.
Handelsstrategen atmen auf – zumindest bis zum nächsten Twitter-Ausbruch. Denn in der transatlantischen Zoll-Pokerrunde geht es weniger um Wirtschaft als um Machtdemonstration.
Bonus-Finanzzynismus: Währenddessen stecken Investmentbanker bereits die nächsten ‚Handelskriegs-bullish‘-Research-Reports ab.
Die 50% Tarife sind dennoch hier, um zu bleiben, dennoch
Am vergangenen Freitag warnte diedent dass er die Zölle auf 50 Prozent erhöhen würde, wenn er keinen schnelleren Fortschritt verzeichnete. Er beschuldigte den Block, seine Füße bei Gesprächen gezogen zu haben und uns Unternehmen mit Klagen und zusätzlichen Vorschriften abzuzeigen.
Die höhere Tarif-Bedrohung würde einen US-EU-Warenhandel in Höhe von rund 321 Milliarden US-Dollar betreffen. Laut Berechnungen von Bloomberg Economics könnte es fast 0,6 Prozent auf das Bruttoinlandsprodukt von US -Brutto -Inland erfordern und die Preise um mehr als 0,3 Prozent heben.
Als Reaktion auf Trumps Warnung hat die EU in der vergangenen Woche ein frisches Handelsangebot vorgelegt, und ihr Handelschef, Maroš Šefčovič, sprach am Freitag mit seinem US -amerikanischen Gegenstück Jamieson Greer telefonisch. Dieser Schritt war Teil der Bemühungen von Brüssel, vor der drohenden Tarif -Frist die Bereitschaft zu zeigen, Kompromisse einzugehen.
Ebenfalls am Freitag sagte der Finanzminister Scott Bessent gegenüber Fox News: „Ich würde hoffen, dass dies ein Feuer unter der EU beleuchtet“, was sich auf die höhere Tarif -Bedrohung bezieht.
Ein Beamter des Weißen Hauses, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, beklagte sich darüber, dass die EU nicht das gleiche Engagement wie andere Handelspartner gezeigt habe. "Wir haben einfach nichts Materials aus der EU gesehen", sagte der Beamte. Die Finanz- und Handelsabteilungen antworteten nicht sofort auf Anfragen nach Kommentaren.
"Ich suche keinen Deal", sagte Trump am Freitag im Weißen Haus. "Wir haben den Deal festgelegt - es liegt bei 50 Prozent."
Wenn die 50 -prozentigen Zölle am 1. Juni in Kraft treten würden, müssten Brüssel entscheiden, ob sie sich revanchiert. Die EU hat bereits ein Paket von Betrüdern von 21 Milliarden € für amerikanische Waren wie Mais, Weizen, Motorräder und Kleidung vorbereitet. Außerdem wiegt es eine zusätzliche Liste im Wert von 95 Milliarden Euro, die Gegenstände wie Boeing -Flugzeuge, Autos und Bourbon -Whisky abzielen.
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