120 Millionen Dollar Stresstest: Strategie wappnet sich für Dezember-Dividenden

Die Bilanz steht auf dem Prüfstand - 120 Millionen Dollar fordern das System heraus.
Dividendenfrist im Dezember zwingt zu Belastungsproben
Während traditionelle Finanzinstitute noch über Liquidität diskutieren, beweist die Krypto-Strategie bereits operative Reife. Der Stresstest wird zeigen, ob das System den Auszahlungsdruck standhält - oder ob es sich um eine weitere Finanzblase handelt, die kurz vor dem Platzen steht.
Was kann die Strategie als Nächstes tun?
Die Strategie hält 649.870 BTC, die größtenteils dent wurden. Selbst bei einem niedrigen MSTR-Kurs ist die Treasury nicht gefährdet.
Das Unternehmen kann seine regulären Beratungs- und Wissensproduktaktivitäten fortsetzen und gleichzeitig den Kauf von Bitcoin aussetzen. Um die cash zu verringern, könnten die Dividenden einiger Vorzugsaktien verschoben werden. Sollte Strategy trotz allem weiterhin Kapital beschaffen wollen, müsste das Unternehmen möglicherweise auf die STRC-Vorzugsaktien zurückgreifen, was eine Erhöhung der zugesagten Dividende und damit eine weitere Verteuerung der Strategie zur Folge hätte.
Im Jahr 2025 wird Strategy keine durch Bitcoin besicherten Kredite mehr vergeben, was eine Liquidation erforderlich machen könnte. Die Bitcoins selbst sind zwar keinem Risiko ausgesetzt, werden aber von den MSTR-Inhabern, die keinen Anspruch auf die Coins haben, auch nicht als wertvoll angesehen.
MSTR ist nur dann wertvoll, wenn Bitcoin eine weitere Rallye startet und die Strategie dadurch wieder rentabel wird. Generell gilt MSTR als Instrument zur Verstärkung von Bitcoin-Trends. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang auf ein lokales Tief von 166 US-Dollar erholte sich MSTR leicht auf 172,19 US-Dollar.
Die Strategie ist weiterhin nicht in der Lage, den Kursrückgang zum Kauf zu nutzen.
Der aktuelle Lagerbestand bedeutet, dass Strategy nicht von Kursrückgängen profitieren kann und stattdessen während Kursanstiegen und nahe Allzeithochs von den Bitcoin-Preisen profitiert hat. Derzeit liegt Strategys Gewinnschwelle bei knapp über 74.000 US-Dollar, und das Unternehmen hat angedeutet, möglicherweise einen Teil seiner Bitcoins zu verkaufen, um seinen Verpflichtungen nachzukommen.
Strategy hat bei seinen Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 8 Milliarden US-Dollar, die größtenteils bereits wertlos sind, noch etwas Spielraum. Die Fälligkeitstermine dieser Schulden liegen zwar noch Jahre in der Zukunft, doch die Gläubiger könnten bereits jetzt Ungeduld hinsichtlich der Rückzahlungsfähigkeit des Unternehmens zeigen.
Strategy generiert nur begrenzt freie cashund ist daher auf neue Kapitalerhöhungen angewiesen. Die einzige Hoffnung für Strategy liegt in einem weiteren Bitcoin-Bullenzyklus, sobald die Schulden fällig werden. Dies könnte auch den MSTR-Kurs stützen.
Die Schulden werden zwischen 2028 und 2032 fällig, was potenziell einen raschen Verkauf von Bitcoin zur Deckung der Verbindlichkeiten erforderlich machen könnte. In der Zwischenzeit muss Strategy jährliche Dividendenzahlungen in Höhe von 700 Millionen US-Dollar leisten und auf eine mögliche Erholung des Bitcoin-Kurses warten.
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