Staking-ETFs: Der neue Goldrausch für US-Kryptoanleger?
Wall Street entdeckt den Krypto-Staking-Markt – und will ihn jetzt in ETF-Form verpacken. Die Idee: Passive Anleger sollen endlich von Blockchain-Renditen profitieren, ohne selbst Nodes betreiben zu müssen.
Doch Vorsicht: Hinter den glänzenden Versprechen verbergen sich die üblichen Gebühren und regulatorische Grauzonen. Denn wenn es um schnelles Geld geht, vergisst die Finanzbranche gerne mal die Risiken.
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Was diese ETFs auszeichnet, ist ihre Regulierungsstrategie. Da sie nach dem Investment Company Act von 1940 strukturiert sind, müssen sie nicht den aufwändigeren Prozess der Regeländerung 19b-4 durchlaufen, der viele andere Krypto-Produkte verzögert hat. Stattdessen werden sie steuerlich als C-Corporations behandelt, was bedeutet, dass Staking-Prämien für Anleger als Dividendenerträge klassifiziert werden.
Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund laufender Diskussionen der Branche mit den US-Aufsichtsbehörden über Staking-Richtlinien, insbesondere nach dem erneuten Engagement der Krypto-Taskforce der SEC und dem breiteren Interesse nach dem Wahlzyklus 2024. Die Einführung von Staking-basierten ETFs könnte als Lackmustest dafür dienen, wie weit die Aufsichtsbehörden bei der Zulassung renditestarker Krypto-Produkte zu gehen bereit sind.
Während Spot-Bitcoin- und Ethereum-ETFs bereits die behördliche Genehmigung erhalten haben und sich großer Beliebtheit erfreuen, könnten Staking-ETFs die nächste Grenze darstellen – sofern diese wegweisenden Fonds an Zugkraft gewinnen.

