IWF bremst – Pakistan geht volles Risiko mit Bitcoin-Mining
Während der Internationale Währungsfonds (IWF) die Geldbremse zieht, setzt Pakistan überraschend auf Bitcoin-Mining als Wirtschaftsmotor. Ein kühner Move – oder verzweifelte Hoffnung?
Die Regierung in Islamabad treibt die Digitalisierung voran – mit Mining-Farmen als heimliche Devisenbringer. Doch der IWF bleibt skeptisch: ’Strukturreformen first, Crypto-Hypes later.’
Während traditionelle Finanzinstitute noch über Regulierungen debattieren, baut Pakistan einfach mal Fakten. Klassischer Fall von ’Bitten um Kredite mit der einen Hand – und Minen mit der anderen’.
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Unterdessen treibt die Regierung ihre digitale Agenda voran. Eine neue Behörde – die Pakistan Digital Asset Authority (PDAA) – wurde gegründet, um Krypto-Plattformen, tokenisierte Vermögenswerte und DeFi-Protokolle im Rahmen internationaler Compliance-Rahmenwerke zu regulieren. Der Plan umfasst auch die Einführung einer nationalen Bitcoin-Wallet und die Schaffung einer staatlichen Krypto-Reserve, die auf der Bitcoin 2025-Konferenz in Las Vegas vorgestellt wurde.
Hinter dieser Wende steht eine umfassendere Initiative unter der Federführung des National Crypto Council, die darauf abzielt, einen umfassenden Regulierungsrahmen zu entwickeln und Pakistan zu einem regionalen Zentrum für digitale Finanzen zu machen. Der ehemalige CEO von Binance, Changpeng Zhao, wurde sogar als Berater hinzugezogen.
Doch während die Optimismus unter den Befürwortern von Kryptowährungen wächst, könnten die Bedenken des IWF auf die Probe stellen, wie weit Pakistan gehen kann, ohne seine Ambitionen zur Rettung der Finanzwirtschaft zu gefährden.

