Sollten Crypto-Cashflows diskontiert werden? Eine Bewertungsdebatte mit Wurzeln in der Finanzgeschichte
Warren Buffetts grundlegendes Prinzip – dass die Bewertung von Vermögenswerten auf diskontierten zukünftigen Cashflows basiert – stammt aus John Burrs Werk von 1938, lässt sich aber bis zu Bergbau-Bewertungen im 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Der Kryptomarkt steht nun vor der Herausforderung, diesen Rahmen auf digitale Assets anzuwenden, denen traditionelle Einnahmequellen fehlen.
Edward Smiths Bewertung von Kohleminen aus dem Jahr 1773 war wegweisend für Barwertberechnungen – eine Methodik, die heute durch dezentrale Netzwerke infrage gestellt wird, in denen Tokenomics Unternehmensdividenden ersetzen. Bitcoins feste Angebotsmenge und Ethereums Gebührenverbrennungsmechanismen erfordern neue Modelle zur Prognose von Krypto-Cashflows.