Pi Network verteidigt Angebot von 100 Milliarden Coins und lehnt Token-Verbrennungspläne ab

Von seinen Anfängen als einfaches „Tippen zum Verdienen“-Experiment bis hin zu seinem Vorstoß in eine Open-Source-Zukunft hat Pi Network einen langen Weg zurückgelegt. Mit mittlerweile über 60 Millionen Nutzern weltweit bereitet sich das Projekt auf eine breitere Akzeptanz vor, beharrt jedoch auf einem Gesamtangebot von 100 Milliarden Coins. Viele Community-Mitglieder schlagen vor, mindestens 20 Milliarden Token zu verbrennen, doch Pi Network lehnt dies ab, um das Angebot nicht zu verknappen.
Hier erfahren Sie, warum.
Warum Pi Network sich für 100 Milliarden entschieden hat
Pi Network hat ein Angebot von 100 Milliarden PI-Coins gewählt, um sicherzustellen, dass das Projekt Menschen weltweit einbeziehen kann – nicht nur Frühankömmlinge. Ein großes Angebot bedeutet, dass genug Coins für Millionen von Nutzern vorhanden sein werden, sowohl jetzt als auch in Zukunft, ohne sie zu knapp oder zu teuer zu machen.
Der Großteil dieser Coins ist für die Community durch Mining-Belohnungen reserviert, was die Nutzer langfristig binden und ihren Beitrag zum Ökosystem sichern soll. Gleichzeitig erleichtert das große Angebot den Einsatz von Pi-Coins für Handel, Einkäufe und die Entwicklung neuer Apps.
Nur ein kleiner Teil der 100 Milliarden ist derzeit im Umlauf, etwa 7,81 Milliarden, während der Rest schrittweise freigegeben wird, sobald mehr Nutzer beitreten und ihre Konten verifizieren.
Warum Pi Network keine Token verbrennt
Anders als einige andere Kryptowährungen „verbrennt“ PI Network keine Coins, um das Gesamtangebot zu verringern. Das Team argumentiert, dass eine Reduzierung auf 20 Milliarden, wie von einigen vorgeschlagen, die Preise zu schnell in die Höhe treiben und viele neue Nutzer – insbesondere in Entwicklungsländern – ausschließen würde.
Statt Token dauerhaft zu zerstören, setzt Pi auf Halbierung, schrittweise Reduzierung der Mining-Raten und strenge KYC-Verifizierung, um die Anzahl der im Umlauf befindlichen Coins zu steuern.
Das bedeutet, dass zwar das Gesamtangebot bei 100 Milliarden liegt, aber schätzungsweise nur 10–20 Milliarden in den frühen Phasen im offenen Netzwerk verfügbar sein werden.
Coins zuerst für die Community
Pi Network plant, den Großteil seiner Coins in die Hände der Nutzer zu legen – etwa 80 % des Angebots. Davon gehen 65 % an Mining-Belohnungen für Community-Mitglieder, 10 % an lokale Pi-bezogene Organisationen und 5 % an Liquiditätspools, die das Netzwerk stabil halten.
Die verbleibenden 20 % sind für das Entwicklerteam reserviert. Dieser Ansatz soll verhindern, dass „Wale“ – große Halter – die Mehrheit der Währung kontrollieren.
Übersetzt von Sh1b4rmy