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NYDFS verhängt 26,5 Millionen Dollar Strafe gegen Paxos und ordnet Compliance-Überholung im Binance Stablecoin-Fall an

NYDFS verhängt 26,5 Millionen Dollar Strafe gegen Paxos und ordnet Compliance-Überholung im Binance Stablecoin-Fall an

Author:
R3ktPort
Published:
2025-08-07 18:08:46
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Das New York Department of Financial Services (NYDFS) hat eine Vergleichsvereinbarung in Höhe von 48,5 Millionen Dollar mit Paxos, einem Krypto-Infrastrukturunternehmen, bekannt gegeben. Die Vereinbarung betrifft die Partnerschaft von Paxos mit Binance und angebliche Mängel in den Geldwäschebekämpfungsmaßnahmen.

Im Februar 2023 stellte Paxos die Prägung von Binance USD-Tokens ein, nachdem eine NYDFS-Untersuchung die Beziehung zu Binance und Schwächen bei der Geldwäschebekämpfung aufgedeckt hatte. Binance beendete daraufhin schrittweise die Unterstützung für BUSD auf seinen Plattformen.

Die Vergleichsvereinbarung umfasst eine Geldstrafe von 26,5 Millionen Dollar und eine Zusage von Paxos in Höhe von 22 Millionen Dollar zur Verbesserung seines Compliance-Programms.

Laut NYDFS hat Paxos versäumt, regelmäßige Due-Diligence-Prüfungen bei Binance durchzuführen. Die Aufsichtsbehörde gab an, dass etwa 1,6 Milliarden Dollar an illegalen Geldern über Binance mittels des BUSD-Stablecoins flossen. Daraufhin ordnete die NYDFS im Februar 2023 an, dass Paxos die Ausgabe von BUSD einstellen muss.

Adrienne A. Harris, Superintendentin der NYDFS, betonte, dass regulierte Unternehmen Risikomanagementsysteme benötigen, die ihren Geschäftsrisiken entsprechen – einschließlich der Risiken im Zusammenhang mit Partnern und Lieferanten.

Geldwäschebekämpfung (AML) und Know-Your-Customer (KYC)-Regeln bleiben zentrale regulatorische Anliegen im Kryptosektor. Mehrere Unternehmen warten auf klarere regulatorische Leitlinien zu diesen Anforderungen.

Zuvor hatte die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC Paxos eine Wells Notice zugestellt. Die SEC warnte vor möglichen rechtlichen Schritten wegen des BUSD-Stablecoins und beschuldigte Paxos, unregistrierte Wertpapiere ausgegeben und Verbraucherschutzgesetze durch seine Partnerschaft mit Binance verletzt zu haben.

Die NYDFS gab einen Tag später eine ähnliche Warnung heraus. Dabei wurden unzureichende KYC-Kontrollen als Hauptproblem genannt und Paxos verpflichtet, Due-Diligence-Prüfungen für alle neuen Kunden durchzuführen.

Die Aufsichtsbehörde wies auch darauf hin, dass Paxos zwar berechtigt war, BUSD auf der Ethereum-Blockchain auszugeben, die Ausgabe von Binance-Peg BUSD auf anderen Blockchains jedoch nicht genehmigt war.

Übersetzt von R3ktPort

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