Peter Thiels Kryptobörse startet Mega-IPO: 600 Millionen im Visier
Die Kryptobörse von Peter Thiel macht den nächsten großen Schritt – und will mit einem Börsengang 600 Millionen einsammeln. Ein Move, der die Finanzwelt elektrisiert und die Frage aufwirft: Wann platzt die nächste Blase?
Der Tech-Mogul setzt erneut auf die disruptive Kraft von Krypto – während traditionelle Banken noch über Blockchain-Lexika blättern. Die Zahlen sprechen für sich: 600 Millionen sind kein Pappenstiel, selbst für Silicon-Valley-Verhältnisse.
Die Börsenauflage könnte den Markt aufmischen – oder als teures Lehrgeld enden. Denn wie wir wissen: Hinter jedem Krypto-Millionär steht ein Investmentbanker, der gerade seinen dritten Porsche bestellt.
Enorm erfolgreich und Kontakte bis in die US-Regierung
Als Investor war er einer der maßgeblichen Geldgeber für den Start von Facebook. Sein Datenunternehmen Palantir gilt als höchst kontrovers, schließlich sammelt das Unternehmen Daten aus aller Welt und stellt diese Staaten für Sicherheit und Verteidigung zur Verfügung. Daneben gilt Thiel als „Erfinder“ und Förderer von US-Vizepräsident J. D. Vance.

Der Deutschlandfunk hat gerade einen umfassenden Podcast über Peter Thiel veröffentlicht, in dem seine Geschichte aufgearbeitet wird. Jetzt setzt Thiel zum nächsten Coup an. Seine Kryptobörse Bullish will an die Börse.
Bewertung von 4,2 Milliarden Dollar?
Diese plant derzeit ihr IPO, die Zahlen sind beeindruckend. Bullish geht von einer Bewertung in Höhe von 4,2 Milliarden Dollar aus, Anteile im Wert von 629 Millionen Dollar sollen an der Börse platziert werden.
Als Preis pro Aktie wird eine Spanne von 28 bis 31 Dollar anvisiert. Wird der Höchstpreis erreicht, dann wäre die Kryptobörse mit einem Schlag 4,2 Milliarden Dollar wert. Laut den bereits veröffentlichten Marketingunterlagen wird der Handelsstart schon am 12. August 2025 erfolgen.
BlackRock plant bereits den Einstieg
Angeblich zeigen große institutionelle Investoren wie BlackRock und Ark Invest von Cathie Woods bereits Interesse, große Anteile der platzierten Aktien zu zeichnen. Für Bullish wäre dies ein Erfolg im zweiten Anlauf, schließlich drängte die Kryptobörse bereits im Jahr 2021 auf den Markt.
Der Zeitpunkt für den Börsengang erscheint günstig, immerhin steht die US-Politik aufseiten der Republikaner fast geschlossen hinter der Krypto-Politik von Donald Trump. An der Spitze der Kryptobörse Bullish steht mit Tom Farley zudem ein früherer Präsident der New Yorker Stock Exchange.
Bullish reiht sich damit ein in einen Trend, der in der Kryptobranche um sich greift. Immer mehr Firmen drängen an die Börse, zuletzt Circle und demnächst möglicherweise Gemini.