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Hongkongs Regulierungsbehörden warnen LinkedIn-Nutzer vor KI-Datentraining – Das müssen Sie wissen

Hongkongs Regulierungsbehörden warnen LinkedIn-Nutzer vor KI-Datentraining – Das müssen Sie wissen

Author:
PumpNdump
Published:
2025-10-31 10:43:02
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Die Datenschutzbehörde Hongkongs hat LinkedIn-Nutzer dringend darauf hingewiesen, die aktualisierten Datenschutzrichtlinien der Plattform zu überprüfen, da diese AB dem 3. November 2025 persönliche Daten für das Training generativer KI-Modelle nutzen wird. Nutzer aus Hongkong haben jedoch die Möglichkeit, dieser Nutzung zu widersprechen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten schützen können und welche Auswirkungen dies auf die KI-Entwicklung hat.

Warum warnt Hongkong LinkedIn-Nutzer?

Die Hongkonger Datenschutzbehörde (PCPD) hat Alarm geschlagen, nachdem LinkedIn angekündigt hatte, ab November 2025 Nutzerdaten für das Training seiner KI-Modelle zu verwenden. Die Behörde unter der Leitung von ADA Chung Lai-ling betont, dass Nutzer die Änderungen in den Datenschutzbestimmungen genau prüfen sollten, bevor sie ihr Einverständnis geben. "Es ist entscheidend, dass Nutzer verstehen, wie ihre Daten genutzt werden, und bewusst entscheiden, ob sie damit einverstanden sind", so Chung.

LinkedIn-Nutzer werden aufgefordert, ihre Datenschutzeinstellungen vor dem KI-Training zu überprüfen.

Wie hat LinkedIn auf die Bedenken reagiert?

Nach Intervention der Hongkonger Behörden im Jahr 2024 hat LinkedIn zugesagt, Nutzern aus der Region mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben. Die Plattform bestätigte, dass alle Datenverarbeitungen der Hongkonger Datenschutzverordnung entsprechen werden. Interessanterweise werden Daten von Minderjährigen unter 18 Jahren automatisch ausgeschlossen – eine Maßnahme, die wohl kaum jemand kritisieren dürfte.

Welche Daten will LinkedIn nutzen?

Laut LinkedIn sollen öffentlich zugängliche Profilinformationen, Beiträge, Lebensläufe und Aktivitäten auf der Plattform für das KI-Training verwendet werden. Die Firma betont, dass private Nachrichten nicht einbezogen werden. Aber mal ehrlich – wer von uns hat wirklich alle Privatsphäre-Einstellungen auf LinkedIn im Griff?

Wie können Nutzer sich schützen?

Für alle, die nicht Teil von LinkedIns KI-Experiment werden wollen, gibt es eine Opt-out-Option:

  1. In den Kontoeinstellungen zur "Datenprivatssphäre" navigieren
  2. "Daten für die Verbesserung generativer KI" auswählen
  3. Die Option "Meine Daten zum Trainieren von Inhaltserstellungs-KI-Modellen verwenden" deaktivieren
Ganz so einfach wie das Deaktivieren von Cookie-Bannern ist es nicht, aber immerhin möglich.

Schritte zum Opt-out beim KI-Datentraining auf LinkedIn

Warum ist das Thema so brisant?

Die Debatte um KI-Trainingsdaten hat in letzter Zeit an Fahrt aufgenommen. Experten wie Neema Raphael von Goldman Sachs warnen, dass die Vorräte an hochwertigen Trainingsdaten zur Neige gehen. Selbst OpenAI-Mitgründer Ilya Sutskever gab zu, dass dies die rasante KI-Entwicklung ausbremsen könnte. Kein Wunder also, dass Plattformen wie LinkedIn jetzt alternative Datenquellen erschließen wollen.

Was bedeutet das für die Zukunft der KI?

Der Mangel an neuen Trainingsdaten könnte die KI-Branche zwingen, sich von aktuellen Modellen zu verabschieden und sich stärker auf agentenbasierte KI-Systeme zu konzentrieren. Diese könnten zwar Cyberangriffe revolutionieren, bergen aber auch erhebliche Risiken. Ein zweischneidiges Schwert, das die Tech-Welt gerade erst zu begreifen beginnt.

Wie positioniert sich LinkedIn im KI-Wettlauf?

LinkedIn plant, Nutzerdaten mit Microsoft und dessen Tochterunternehmen zu teilen – ein strategischer Zug, wenn man bedenkt, dass Microsoft massiv in OpenAI investiert hat. Ob dies den erhofften Wettbewerbsvorteil bringt oder eher Datenschützer auf den Plan ruft, bleibt abzuwarten.

Fragen und Antworten zum Thema

Welche Länder sind von LinkedIns KI-Datennutzung betroffen?

Zunächst werden Daten von Nutzern aus dem UK, der EU, dem Europäischen Wirtschaftsraum, der Schweiz, Kanada und Hongkong verwendet.

Können Nutzer ihre bereits geteilten Daten zurückholen?

LinkedIn hat dazu keine klaren Angaben gemacht. Einmal geteilt, scheinen die Daten wohl Teil des KI-Trainingspools zu werden.

Wie überwacht Hongkong die Einhaltung der Vorgaben?

Die PCPD hat angekündigt, die Situation kontinuierlich zu überwachen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen.

|Square

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