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Ethereum-Entwickler bereiten Fusaka-Upgrade für Dezember 2025 vor: Doppelte Blob-Kapazität steht bevor

Ethereum-Entwickler bereiten Fusaka-Upgrade für Dezember 2025 vor: Doppelte Blob-Kapazität steht bevor

Author:
GasF33s
Published:
2025-09-20 05:44:02
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Das Fusaka-Upgrade, das für den 3. Dezember 2025 geplant ist, wird die Kapazität für Blobs schrittweise verdoppeln. Nach öffentlichen Testnetz-Phasen im Oktober soll das Upgrade die Skalierbarkeit von Layer-2-Lösungen wie Arbitrum und Optimism deutlich verbessern.

Was bringt das Fusaka-Upgrade für Ethereum?

Das Fusaka-Upgrade markiert einen strategischen Schritt in Ethereums Skalierungs-Roadmap. Kern der Veränderung sind zwei aufeinanderfolgende Hard Forks (BPO-1 und BPO-2), die die Blob-Kapazität von aktuell 6/9 auf zunächst 10/15 und dann auf 14/21 erhöhen werden. Interessanterweise erfordern diese Anpassungen keine Software-Updates für Client-Betreiber, was das Risiko für Validatoren minimiert.

In meiner Erfahrung als Blockchain-Beobachter sind solche graduellen Erhöhungen klug - sie geben dem Netzwerk Zeit, sich an die Veränderungen anzupassen, während Entwickler die Performance genau überwachen können. Die Erhöhung der Blob-Kapazität ist besonders wichtig für Rollup-Lösungen, die dadurch deutlich günstigere Transaktionskosten bieten können.

Der Zeitplan: Wann passiert was?

Der Fahrplan sieht wie folgt aus:

  • Oktober 2025: Drei öffentliche Testnetz-Phasen
  • 3. Dezember 2025: Hauptnetz-Aktivierung des Fusaka-Upgrades
  • Eine Woche später: BPO-1-Hard Fork (Erhöhung auf 10/15 Blobs)
  • Weitere Woche später: BPO-2-Hard Fork (Erhöhung auf 14/21 Blobs)

Christine Kim, eine bekannte Ethereum-Forscherin, betonte in einem Tweet vom 18. September 2025, dass dieser Zeitplan nach intensiven Diskussionen im ACDC Call #165 bestätigt wurde. Die Entwickler wollen sich durch die Testnetz-Phasen absichern, dass keine kritischen Bugs den reibungslosen Ablauf gefährden.

Warum sind Blobs so wichtig für Ethereum?

Blobs, die erstmals im März 2025 eingeführt wurden, haben sich als Game-Changer für Layer-2-Lösungen erwiesen. Sie ermöglichen eine effizientere Datenspeicherung und reduzieren die Kosten für Rollups erheblich. Mit Fusaka wird diese Technologie nun weiter ausgebaut.

Ein Analyst des BTCC-Teams kommentierte: "Mehr Blob-Kapazität bedeutet direkt niedrigere Gebühren für Endnutzer und mehr Spielraum für Entwickler. Das ist entscheidend, um mit konkurrierenden Blockchains mithalten zu können."

Wie passt Fusaka in Ethereums größeren Plan?

Fusaka ist nur das jüngste in einer Reihe von Upgrades, die Ethereum seit der Shapella-Hardfork im Mai 2025 durchlaufen hat. Das Netzwerk verfolgt eine klare Strategie: Skalierbarkeit verbessern, ohne die Dezentralisierung zu opfern.

Interessanterweise haben die Entwickler bereits angedeutet, dass nach BPO-1 und BPO-2 möglicherweise weitere Anpassungen folgen könnten - abhängig davon, wie sich die Nutzung der zusätzlichen Kapazität entwickelt.

Fragen und Antworten zum Fusaka-Upgrade

Wann wird das Fusaka-Upgrade aktiviert?

Die Hauptnetz-Aktivierung ist für den 3. Dezember 2025 geplant, vorausgesetzt die Testnetz-Phasen im Oktober verlaufen erfolgreich.

Müssen Validatoren ihre Clients aktualisieren?

Nein, eines der cleveren Details an den BPO-Hard Forks ist, dass sie keine Client-Updates erfordern. Die Parameteränderungen werden auf Protokollebene vorgenommen.

Wie wirkt sich das Upgrade auf Transaktionsgebühren aus?

Die erhöhte Blob-Kapazität sollte die Gebühren für Layer-2-Transaktionen deutlich reduzieren, da mehr Kapazität zur Verfügung steht. Allerdings hängt der genaue Effekt von der Nachfrageentwicklung ab.

Welche Risiken gibt es?

Wie bei jedem Netzwerk-Upgrade besteht ein gewisses Risiko von unvorhergesehenen Bugs. Die ausgedehnten Testnetz-Phasen sollen dieses Risiko jedoch minimieren.

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