Schock für die Fed: Gouverneurin Adriana Kugler kündigt Rücktritt zum 8. August an

Die US-Notenbank steht vor einem personellen Erdbeben. Adriana Kugler, eine der einflussreichsten Stimmen im Federal Reserve System, wirft überraschend das Handtuch.
Was steckt dahinter?
Kuglers Rückzug kommt mitten in einer heiklen Phase für die Geldpolitik – just als die Märkte auf Zinssenkungen wetten. Ein Zufall? Wohl kaum. Insider mutmaßen über "strategische Differenzen" mit Chair Powell.
Die Konsequenzen:
- Fed-interne Machtverschiebung
- Unsicherheit für Marktteilnehmer
- Neuer Zündstoff für die Bitcoin-Bullen ("Fiat-System wackelt!")
Ein Fed-Insider kommentiert trocken: "Karrieren in der Zentralbank enden meist dann, wenn man zu oft recht hat."
Trump erhält eine weitere bessere Gelegenheit, die Fed-Politik zu beeinflussen
Kuglers Abgang gibt Trump eine weitere Chance, den Vorsitzenden Powell herauszufordern , da er lediglich die Zustimmung der Republikaner im Senat zu seinem Kandidaten benötigt.
Trumps anhaltende Kritik an Powells Entscheidung, die aktuellen Zinsen beizubehalten, unterstreicht seinen Wunsch nach einer lockereren Politik. Wie Cryptopolitan berichtete, wird Trump Powell möglicherweise nicht entlassen können , doch die Ernennung eines gleichgesinnten Gouverneurs könnte den Druck innerhalb des Gremiums erhöhen, die Zinsen zu senken. Die Fed ist jedoch politisch unabhängig dent die Amtszeit der Gouverneure beträgt 14 Jahre.
Dies könnte zu einer schwierigen Bestätigung durch den Senat führen, doch wenn die Republikaner zusammenhalten, könnte Trump den Sitz ohne die Stimmen der Demokraten besetzen.
Anfang dieser Woche deutete Powell an, dass die Fed auf Grundlage der aktuellen Daten und Risikobewertungen ihren Leitzins bei 4,25 %–4,50 % belassen werde, einem wichtigen Faktor, der die Kreditkosten in der gesamten Wirtschaft bestimmt.
Um die Wirtschaft anzukurbeln, senkt die Fed die Zinsen, damit Privatpersonen und Unternehmen leichter Kredite aufnehmen können. Um steigenden Preisen entgegenzuwirken, erhöht sie die Zinsen, um Kredite teurer zu machen und die Ausgaben zu drosseln.
Zu Beginn der Pandemie senkte die Fed die Zinsen auf nahezu null, um während der Lockdowns eine schwere Rezession zu vermeiden. Doch im Jahr 2022 führten Lieferengpässe und zu viel Geld in der Wirtschaft zu einer hohen Inflation, sodass die Fed die Zinsen auf ein Niveau anhob, das seit der Krise von 2008 nicht mehr erreicht wurde.
Trump, ein ausgesprochener Befürworter inländischer Investitionen, argumentiert, dass die derzeitige Inflation keine so hohen Kreditkosten mehr erfordere. Im vergangenen Jahr hat die Fed ihren Leitzins um rund 100 Basispunkte gesenkt.
Am Mittwoch warnte Powell, dass steigende Zölle die Verbraucherpreise beeinflussen könnten. „Höhere Zölle machen sich bei einigen Gütern deutlicher in den Preisen bemerkbar, aber ihre Gesamtwirkung auf die Wirtschaftstätigkeit und die Inflation bleibt abzuwarten“, sagte er gegenüber Reportern.
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