Zentralbanken setzen auf Gold statt Bitcoin – Peter Schiff spottet über digitale Währungen
Während Bitcoin weiter um institutionelle Akzeptanz kämpft, horten Zentralbanken Rekordmengen an physischem Gold – ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl für Krypto-Enthusiasten.
Schiffs Argumente treffen einen Nerv: In Krisenzeiten vertrauen selbst Notenbanker lieber auf altbewährte Sachwerte als auf volatile Blockchain-Assets. Doch hinter der scheinbar rationalen Entscheidung steckt vielleicht auch etwas anderes – die Angst vor Kontrollverlust.
Ein bisschen Ironie darf sein: Ausgerechnet die Institutionen, die für Geldentwertung berüchtigt sind, bunkern nun den inflationären Alptraum ihrer eigenen Währungen. Das nennt man wohl selbsterhaltenden Instinkt.
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Michael Widmer von der Bank of America geht davon aus, dass Banken in Schwellenländern zu wenig in Gold investiert sind und ihre Allokationen bald verdreifachen könnten. Dies unterstreicht laut Schiff, worauf Institutionen wirklich vertrauen, wenn es um Stabilität geht.
Er warnt auch davor, dass die starken Kursschwankungen von Bitcoin und die hohe Konzentration von US-Investoren das Risiko einer Investition erhöhen, insbesondere für Institutionen, die Wert auf Beständigkeit legen. Zum Zeitpunkt seiner Äußerungen stieg der Goldpreis auf fast $3,357 pro Unze, während Bitcoin, obwohl im Monatsverlauf gestiegen, an einem einzigen Tag um über 2% gefallen war.
Nicht alle teilen Schiffs Skepsis. Marktstimmen wie Ran Neuner von CNBC glauben, dass Bitcoin sich noch als der stärkere sichere Hafen herausstellen könnte – aber vorerst scheinen die Zentralbanken ihre Stimme in Unzen und nicht in Satoshis abzugeben.

