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Arthur Hayes’ Bitcoin-Prognose: Warum 3,4 Millionen Dollar realistisch sind

Arthur Hayes’ Bitcoin-Prognose: Warum 3,4 Millionen Dollar realistisch sind

Published:
2025-09-23 16:00:51
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Bitcoin bricht alle Erwartungen - und dieser Trader sieht noch viel mehr Luft nach oben.

Die verrückte Zahl

Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX, stellt eine gewagte These auf: Bitcoin könnte auf 3,4 Millionen Dollar pro Coin steigen. Klingt absurd? Vielleicht nicht.

Mathematik statt Magie

Hayes basiert seine Prognose auf fundamentalen Berechnungen, nicht auf Hype. Sein Modell betrachtet Bitcoins potenzielle Rolle im globalen Finanzsystem - und die Zahlen sprechen für sich.

Warum traditionelle Finanzexperten nervös werden

Während Banker noch über Zinssätze diskutieren, zeigt Hayes, wie Krypto die Spielregeln verändert. Sein Szenario würde bedeuten, dass Bitcoin einen Großteil des weltweiten Vermögens aufsaugt.

Die neue Realität

Hayes Argumentation überzeugt durch klare Zahlen und eine visionäre Perspektive. In einer Welt, in der Zentralbanken Geld drucken wie verrückt, wirken 3,4 Millionen Dollar plötzlich weniger verrückt. Besonders wenn man bedenkt, dass manche Investmentbanker immer noch Aktienempfehlungen per Fax verschicken.

Steuerung der Zinsstrukturkurve und Geldschöpfung

Hayes stützt seine Prognose auf einen einzigen politischen Hebel, nämlich die Steuerung der Zinsstrukturkurve (YCC). Er weist darauf hin, dass die Federal Reserve während des Zweiten Weltkriegs die Renditen kurz- und langfristiger Anleihen begrenzt hat, um eine günstige Finanzierung für Staatsanleihen sicherzustellen. Dieses Experiment könnte sich seiner Meinung nach in Trumps zweiter Amtszeit wiederholen, da das Finanzministerium nach Wegen sucht, Amerika zu reindustrialisieren und eine massive fiskalische Expansion zu finanzieren.

Die Mechanismen sind laut Hayes ganz einfach. Die Fed könnte die Kosten für kurzfristige Kredite senken, indem sie die Zinsen für Bankreserven und Diskontkredite senkt und gleichzeitig ihre Bilanz nutzt, um Anleihen zu kaufen und die langfristigen Renditen zu drücken. Dies würde die Kreditvergabe von der Wall Street zurück zu den regionalen Banken verlagern und die Kreditvergabe an kleine und mittlere Unternehmen ankurbeln. Das Ergebnis: eine durch billige Kredite angeheizte industrielle Wiederbelebung, aber auch eine Explosion der Geldmenge.

Warum Bitcoin für diese These so wichtig ist

Der Kernpunkt von Hayes‘ Argumentation ist, dass YCC und die unbegrenzte Ausgabe von Staatsanleihen den US-Dollar entwerten werden. Da die Regierung neue Schulden in Höhe von Billionen ausgibt und die Fed diese mit frisch gedruckten Reserven auffängt, werden Investoren nach knappen Alternativen suchen. Gold und Bitcoin, so Hayes, sind die natürlichen Nutznießer.

Im Gegensatz zu Gold ist das Angebot an Bitcoin jedoch auf 21 Millionen Coins festgelegt, wodurch es besonders empfindlich auf das Kreditwachstum reagiert. Während COVID-19 beobachtete Hayes, dass jeder neue Kredit in Höhe von $1 mit einem steilen prozentualen Anstieg des Bitcoin-Preises einherging. Wenn man diese Beziehung auf Trumps prognostizierte Ausgabenwelle extrapoliert, kommt Hayes zu seinem Ziel von $3.4 Millionen pro Bitcoin bis 2028.

Politik, die Fed und das Timing

Natürlich räumt Hayes ein, dass seine Prognose stark von der Politik abhängt. Damit der Plan funktioniert, bräuchte Trump loyale Mitglieder im Gouverneursrat der Fed und im Offenmarktausschuss der Fed. Mit diesen Stimmen könnte die Regierung niedrigere Zinsen erzwingen, aggressive Käufe von Staatsanleihen genehmigen und die Kontrolle über die Geldpolitik festigen.

Der Zeitplan ist eng. Trump muss sich vor den Zwischenwahlen 2026 eine Mehrheit sichern. Hayes argumentiert, dass Rücktritte, Skandale und Neubesetzungen den Vorstand zu Trumps Gunsten beeinflussen könnten, wodurch YCC nicht nur eine Möglichkeit, sondern eine Wahrscheinlichkeit wäre.

Das „schnellste Pferd” im Rennen

Hayes räumt zwar ein, dass Bitcoin möglicherweise nie wirklich $3.4 Millionen erreichen wird, betont jedoch, dass es auf die Richtung der Wette ankommt. Während Gold bereits Rekorde von über $3,700 pro Unze bricht, liegt Bitcoin immer noch nur bei etwa $115,000. Wenn Billionen an neuen Krediten durch das System fließen, sieht Hayes Bitcoin als das „schnellste Pferd“, das dank seiner digitalen Natur und globalen Zugänglichkeit andere Wertspeicher übertrifft.

„Ob es nun $500,000, $1 Million oder $3 Millionen sind, der Punkt ist, dass Bitcoin dramatisch steigen wird, wenn Amerika sich in ein neues Industriezeitalter druckt”, schrieb Hayes.

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Warum diese Prognose wichtig ist

Hayes‘ Analyse verbindet Geschichte mit aktueller Politik und zeigt auf, wie strukturelle Veränderungen in der Geldpolitik außergewöhnliche Bedingungen für Kryptomärkte schaffen könnten. Sein Modell basiert nicht allein auf spekulativen Stimmungen, sondern auf den Mechanismen der Schuldenemission, Bankenanreizen und Währungsabwertung.

Für langfristige Anleger ist die Botschaft klar: Wenn Trump die YCC und groß angelegte fiskalische Ausgaben durchzieht, könnte sich Bitcoin von seiner bisherigen Volatilität abkoppeln und sich als Eckpfeiler der globalen Finanzwelt etablieren.

Bis dahin bleibt Bitcoin an das politische Schachbrett in Washington, die Zinsentscheidungen der Fed und die weltweite Nachfrage nach US-Schulden gebunden. Für Hayes ist die Richtung jedoch unbestreitbar. „Diese Cracker spielen nicht“, witzelte er und unterstrich damit seine Überzeugung, dass die Politik eine neue Ära der geldpolitischen Expansion einläuten wird – und damit einen historischen Bullenlauf für Bitcoin.

Alexander Zdravkov Alexander arbeitet seit drei Jahren in der Krypto-Industrie und hat sich in dieser Zeit durch seine aktive Beteiligung an der Beobachtung der Marktdynamik und technologischen Innovationen einen Namen gemacht. Sein Interesse an Kryptowährungen und neuen Technologien ist nicht nur eine berufliche Verpflichtung, sondern eine tiefe persönliche Leidenschaft. Er verfolgt täglich die Nachrichten aus der Branche, analysiert Trends und ist begeistert von jedem neuen Schritt in der Entwicklung von Blockchain-Lösungen. Sein Enthusiasmus treibt ihn dazu an, ständig zu lernen und sein Wissen zu teilen, da er die Zukunft in der digitalen Finanzwelt und deren Rolle in der globalen Transformation sieht.

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