Seitwärtsbewegung der Märkte: Globale Aktien zeigen Richtungslosigkeit
Märkte treten auf der Stelle – während traditionelle Anlagen schwächeln, zeigt Krypto ungeahnte Stärke.
Seitwärtsgang dominiert
Globale Aktienmärkte fahren ohne klare Richtung im Leerlauf. Analysten rätseln über die nächste Bewegung, während institutionelle Anleger zögerlich am Rand stehen.
Krypto als Ausweg
Während sich traditionelle Märkte im Kreis drehen, nutzen schlaue Investoren die Seitwärtsphase für strategische Krypto-Positionierungen. Bitcoin und Ethereum halten sich erstaunlich stabil – ein Zeichen wachsender Reife.
Die große Frage
Wann brechen die Märkte endlich aus dieser Lethargie aus? Die Antwort könnte in der nächsten FED-Sitzung liegen... oder in einem unerwarteten Krypto-Rallye.
Während Banker noch über Zinssätze diskutieren, kaufen Crypto-Enthusiasten einfach den Dip – mal wieder.
Trumps 100.000-Dollar-Visumgebühr lässt indische Technologieaktien stark fallen
Indische Aktienkurse brachen am Montag ein, nachdemdent Donald TRUMP am Freitagabend eine neue Bombe in seiner Einwanderungspolitik platzen ließ. Er genehmigte eine Gebühr von 100.000 Dollar für jedes neue H-1B-Visum. Diese Visa werden für hochqualifizierte ausländische Arbeitnehmer verwendet. Im Jahr 2024 wurden fast 400.000 davon ausgestellt, 71 % davon gingen an Inder.
Der Markt in Mumbai reagierte schnell. Neun der zehn im Nifty IT-Subindex gelisteten indischen Technologieunternehmen verzeichneten Verluste. Mphasis verlor über 4 %, Persistent Systems 3,8 % und LTIMindtree 3,79 %. Der Sektor ist stark von US-tracund Arbeitserlaubnissen abhängig. Die neue Regelung erhöht den Kostendruck erheblich.
Der Schritt erfolgte nur wenige Tage, nachdem die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen um 25 Basispunkte gesenkt hatte – ihre erste Senkung seit Dezember. Auch dieser moderate Kurs beruhigte die Nervosität der globalen Märkte nicht.
In China reagierten die Aktienmärkte auf die geldpolitischen Nachrichten. Die People's Bank of China ließ ihre Leitzinsen den vierten Monat in Folge unverändert. Der Leitzins für einjährige Anleihen blieb bei 3,0 Prozent, der für fünfjährige Anleihen bei 3,5 Prozent.
Erstere bestimmen die Entwicklung von Privat- und Geschäftskrediten. Letztere prägen die Hypothekenpreise. Chinas CSI 300 Index stieg um 0,46 Prozent. Eine Reuters-Umfrage hatte bereits prognostiziert, dass die Zinsen unverändert bleiben würden, sodass die Anleger nicht schockiert waren. Begeistert waren sie aber auch nicht.
In Hongkong war der Aufschwung nicht so stark. Der Hang Seng Index fiel um 1 Prozent. Der Technologie-Subindex sank sogar um 1,18 Prozent. Große chinesische Unternehmen stehen weiterhin unter Druck, zumal der Technologiesektor weiterhin im Fadenkreuz der Regulierung und der schwachen Stimmung steht.
Asien gemischt, Europa schwach, Händler beobachten Inflationszahlen
Der japanische Nikkei 225 beendete die Sitzung mit einem Plus von 0,99 Prozent und schloss bei 45.493,66 Punkten. Der Topix-Index legte um 0,49 Prozent zu und schloss bei 3.163,17 Punkten. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen erreichte mit 1,650 Prozent den höchsten Stand seit Juli 2007. Das ist ein deutlicher Anstieg für ein Land, dessen Kreditkosten jahrzehntelang nahe Null lagen.
Der südkoreanische Kospi stieg um 0,68 Prozent auf 3.468,65, während sein kleineres Pendant, der Kosdaq, um 1,3 Prozent auf 874,36 zulegte. Der australische ASX/S&P 200 legte um 0,43 Prozent zu und schloss bei 8.810,9.
Europa teilte den Optimismus nicht. Der Stoxx 600 Index verlor kurz nach Handelsbeginn 0,2 Prozent. Die meisten wichtigen Sektoren lagen im Minus. Automobilaktien waren am stärksten betroffen. Bis 8:15 Uhr in London war der Stoxx Europe Automobiles and Parts Index um 2,3 Prozent gefallen.
Diese globale Umstrukturierung erfolgt, während die US-Märkte auf den Preisindex für die privaten Konsumausgaben warten – den Inflationsindikator, der für die Fed von Bedeutung ist. Diese Daten werden im Laufe dieser Woche erwartet. Händler gehen davon aus, dass die Inflation so niedrig bleibt, dass Jerome Powell und die Fed an ihrer aktuellen Haltung festhalten können.
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