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Bitcoin Hashrate erreicht Rekordhoch: Mining-Schwierigkeit steigt auf 136,04 Billionen – Was bedeutet das für den Markt?

Bitcoin Hashrate erreicht Rekordhoch: Mining-Schwierigkeit steigt auf 136,04 Billionen – Was bedeutet das für den Markt?

Author:
Sat0shiZ
Published:
2025-09-13 03:11:02
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Die Hashrate kletterte auf über 1,12 Milliarden TH/s, während die Mining-Schwierigkeit auf 136,04 Billionen anstieg. Diese Entwicklung könnte den Markt in den kommenden Wochen deutlich beeinflussen – hier die wichtigsten Erkenntnisse.

Bitcoin-Netzwerk erreicht neue Meilensteine

Am 13. September 2025 verzeichnete das Bitcoin-Netzwerk einen bemerkenswerten Anstieg der Hashrate auf 1,12 Milliarden Terahashes pro Sekunde (TH/s). Dies stellt einen der größten Sprünge in der Netzwerkaktivität seit Beginn des Bitcoin-Minings dar. Gleichzeitig erreichte die Mining-Schwierigkeit mit Block 914.374 einen neuen Rekordwert von 136,04 Billionen.

Bitcoin Schwierigkeits-Chart. Quelle: Coinwarz

Wie entwickelt sich die Mining-Schwierigkeit?

Die Mining-Schwierigkeit, die angibt, wie schwer es ist, die kryptografischen Rätsel zur Validierung neuer Blöcke zu lösen, passt sich alle 2.016 Blöcke (etwa alle zwei Wochen) automatisch an. Während sich in den letzten sieben Tagen kaum Veränderungen zeigten, stieg der Wert im letzten Monat um 5,10% und in den letzten 90 Tagen um 7,62%.

Was erwartet uns bei der nächsten Anpassung?

Die nächste Schwierigkeitsanpassung steht für den 18. September an. Prognosen von CoinWarz deuten auf einen weiteren Anstieg um 6,38% hin, was die Schwierigkeit auf 144,72 Billionen erhöhen würde. Unter aktuellen Bedingungen würde es etwa 5.548,8 Tage dauern, um einen einzelnen Bitcoin zu schürfen – vorausgesetzt, man verfügt über eine Hashrate von 390,00 TH/s, einem Stromverbrauch von 7.215 Watt und Stromkosten von 0,05 USD pro Kilowattstunde.

Wie reagieren Miner auf die Veränderungen?

Varun Satyam, Mitbegründer des DeFi-Protokolls Davos, erklärt: "Diese Bedingungen zwingen oft kleinere oder ineffiziente Miner zum Rückzug, während große, effiziente Betreiber ihre Positionen halten oder sogar ausbauen." Satyam weist auch darauf hin, dass Hashrate-Spitzen nach Halving-Ereignissen in der Vergangenheit oft Bitcoin-Preisanstiege vorausgingen.

Interessanterweise erreichten die Bitcoin-Reserven der Miner am 9. September mit 1,808 Millionen BTC ein 50-Tage-Hoch, wie Daten von CryptoQuant zeigen. Dies deutet darauf hin, dass viele Miner ihre Bestände halten, anstatt zu verkaufen.

Wie positionieren sich institutionelle Akteure?

Mit dem Wachstum institutioneller Adoption und der Etablierung von US-Bitcoin-ETFs scheinen Miner eher bereit zu sein, Marktzyklen auszureiten – egal ob bullisch oder bärisch. Gleichzeitig absorbieren sogenannte "Shark"-Wallets (mit 100-1.000 BTC) weiterhin große Mengen – allein in der letzten Woche waren es 65.000 BTC.

Fragen und Antworten zum aktuellen Bitcoin-Mining

Warum ist die Bitcoin-Hashrate so stark gestiegen?

Der Anstieg der Hashrate deutet auf eine erhöhte Mining-Aktivität und Investitionen in Mining-Hardware hin, oft als Reaktion auf steigende Bitcoin-Preise oder verbesserte Mining-Effizienz.

Wie wirkt sich die Mining-Schwierigkeit auf kleine Miner aus?

Höhere Schwierigkeitsgrade machen das Mining für kleine Betriebe mit begrenzten Ressourcen zunehmend unrentabel, was zu einer Konsolidierung in der Branche führt.

Warum halten Miner ihre BTC eher als zu verkaufen?

Viele Miner erwarten weitere Preissteigerungen und bevorzugen es, ihre Bestände zu halten, besonders da institutionelle Nachfrage und ETF-Investitionen Liquidität bieten, ohne direkte Verkäufe zu erfordern.

|Square

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