Niere für Bitcoin? Peter Schiff und Michael Saylor liefern sich ein Duell
Der langjährige Bitcoin-Kritiker und Gold-Befürworter Peter Schiff hat erneut einen Seitenhieb auf Michael Saylor und sein Unternehmen MicroStrategy (jetzt unter dem Namen Strategy firmierend) ausgeteilt, nachdem das Unternehmen gestern weitere eine Milliarde US-Dollar in Bitcoin investiert hat.
Dieser jüngste Kauf bringt die gesamten Bitcoin-Ausgaben von Strategy auf fast 42 Milliarden US-Dollar und heizt die Debatte über die unternehmerische Bitcoin-Adaption weiter an.
Strategy hat in der vergangenen Woche weitere eine Milliarde US-Dollar in Bitcoin investiert, wodurch sich die Gesamtausgaben auf fast 42 Milliarden US-Dollar belaufen. Solange Bitcoin steigt & $MSTR mit einem Aufschlag gehandelt wird, kann @Saylor weiter kaufen. Aber sobald Bitcoin crasht und MSTR mit einem Abschlag gehandelt wird, werden die Gläubiger Strategy zum Verkauf zwingen.
— Peter Schiff (@PeterSchiff) 16. Juni 2025Schiff kommentierte: „Solange Bitcoin steigt & $MSTR mit einem Aufschlag gehandelt wird, kann @Saylor weiter kaufen. Aber sobald Bitcoin crasht und MSTR mit einem Abschlag gehandelt wird, werden die Gläubiger Strategy zum Verkauf zwingen.“
Dies ist nicht das erste Mal, dass Schiff Saylor kritisiert. Ihr langjähriger Streit über die Zukunft von Bitcoin nahm eine schärfere Wendung, als Schiff auf einen provokanten Tweet von Saylor im Februar reagierte, in dem dieser geschrieben hatte: „Verkauft notfalls eine Niere, aber behaltet das Bitcoin.“
Kürzlich antwortete Schiff mit einem Tweet:
„Zuerst hast du den Leuten geraten, ihre Kreditkarten bis zum Limit auszureizen und ihre Häuser zu beleihen, um Bitcoin zu kaufen. Jetzt rätst du ihnen, ihre Organe zu verkaufen. Hast du kein Schamgefühl?“
Legende 🫡 pic.twitter.com/cTinbs5PHM
— The crypto Times (@CryptoTimes_io) 15. Juni 2025Saylor, der nicht nachgibt, konterte mit einem inzwischen viral gegangenen Tweet:
„Verkauft Peter Schiffs Niere, behaltet das Bitcoin.“
Der Zusammenstoß zeigt, wie gespalten die Meinungen immer noch sind, wenn es um Gold versus Bitcoin geht. Auf der einen Seite stehen altgediente Gold-Befürworter wie Schiff, auf der anderen Bitcoin-Gläubige wie Saylor, dessen Unternehmen Strategy weiterhin auf Krypto setzt.
Mit dem Bitcoin-Boom im Jahr 2025 und immer mehr großen Playern, die einsteigen, gibt Saylor nicht nach, während Schiff weiterhin vor einem Crash warnt.
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Übersetzt von Sat0shiZ