BlackRock’s IBIT dominiert Zuflüsse während Bitcoin 109.000 US-Dollar testet | ETF-News
Bitcoin-ETFs verzeichneten einen kombinierten Nettozufluss von über 400 Millionen US-Dollar für den Tag, wobei BlackRocks IBIT die Spitze anführte. Heute verzeichnete die führende Kryptowährung einen moderaten Anstieg von 1 %, während On-Chain-Daten eine wachsende Skepsis unter gehebelten Händlern zeigen.
ETF-Zuflüsse steigen mit Bitcoin-Rallye
Bitcoin stieg am Montag auf ein Tageshoch von 109.952 US-Dollar, da erneutes Anlegerinteresse eine Welle von Kaufdruck auslöste.
Diese Wiederbelebung der Dynamik führte zu einem Anstieg der Zuflüsse in US-gelistete Bitcoin-Spot-ETFs, die einen Netto-Kapitalzufluss von 408,59 Millionen US-Dollar verzeichneten – der höchste Tageszufluss seit dem 10. Juni.

BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) führte die ETF-Liste bei den Nettozuflüssen an und unterstrich seine Dominanz unter institutionellen Krypto-Investmentvehikeln. Laut SosoValue beliefen sich die Zuflüsse des Fonds am Montag auf etwa 267 Millionen US-Dollar, was das gesamte historische Nettozuflussvolumen auf 50,03 Milliarden US-Dollar brachte.
Dieser starke Zufluss deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger von kurzfristiger Volatilität weitgehend unbeeindruckt bleiben und Bitcoin weiterhin als wertvolle Portfolioabsicherung betrachten.
BTC bleibt stabil, doch Händler sichern sich gegen Rückgänge ab
Während BTC heute einen moderaten Anstieg von 1 % verzeichnet, sendet der Derivatemarkt Warnsignale. Die Funding Rates sind erneut negativ geworden, was eine erneute rückläufige Stimmung unter Händlern von Perpetual Futures widerspiegelt. Laut Coinglass liegt dieser derzeit bei 0,0007 %.

Die Funding Rate ist eine periodische Zahlung, die zwischen Händlern auf Perpetual-Futures-Märkten ausgetauscht wird, um die Vertragspreise an den Kassamarkt anzupassen. Wenn die Funding Rate negativ ist, zahlen Short-Händler an Long-Händler, was darauf hindeutet, dass die rückläufige Stimmung den Markt dominiert.
Wenn dies anhält, könnte der Abwärtsdruck auf den Preis der Münze verstärkt werden.
In der Zwischenzeit zeigen sich auch Optionshändler defensiv. Daten von Deribit zeigen eine erhöhte Nachfrage nach Put-Optionen gegenüber Call-Optionen heute, was darauf hindeutet, dass Anleger angesichts wachsender Unsicherheit Schutz vor Kursrückgängen suchen.

Während die ETF-Zuflüsse auf eine starke institutionelle Nachfrage hindeuten, deuten die zugrunde liegenden Marktsignale darauf hin, dass Händler vorsichtig agieren. Angesichts negativer Funding Rates und zunehmender Beliebtheit von Put-Optionen könnten sich Anleger auf kurzfristige Volatilität vorbereiten – trotz des bullischen Zuflussnarrativs.
Übersetzt von F1atCrash