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Trump und Kevin Warsh planen neues Fed-Treasury-Abkommen – Was das für die Märkte bedeutet

Trump und Kevin Warsh planen neues Fed-Treasury-Abkommen – Was das für die Märkte bedeutet

Author:
Sat0shiZ
Published:
2026-02-09 20:47:01
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Die US-Notenbank Fed könnte bald ihre Unabhängigkeit verlieren. Unter Präsident Donald TRUMP und seinem Wunschkandidaten Kevin Warsh für den Fed-Vorsitz zeichnet sich ein neues Abkommen zwischen Fed und Finanzministerium ab, das die Geldpolitik grundlegend verändern könnte. Während das historische Abkommen von 1951 der Fed ihre Unabhängigkeit sicherte, könnte ein neuer Deal diese zurücknehmen – mit weitreichenden Folgen für die Zinsen, die Staatsverschuldung und die Märkte.

Wie das Fed-Treasury-Abkommen von 1951 die Geldpolitik veränderte

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Fed praktisch ein Anhängsel des Finanzministeriums. Auf Druck der Regierung hielt sie die Zinsen künstlich niedrig – 0,375% für kurzfristige und maximal 2,5% für langfristige Anleihen. "Die Fed hatte keine Wahl", erklärt ein BTCC-Analyst. "Die Regierung brauchte Geld für den Krieg, also kaufte die Fed Staatsanleihen, ob sie wollte oder nicht." Erst als die Inflation anzog und die Märkte ins Chaos stürzten, kam es 1951 zum legendären Abkommen, das der Fed ihre Unabhängigkeit zurückgab. Seither bestimmt die Fed die Zinsen ohne Rücksicht auf die Schuldenpolitik der Regierung.

Warum Trump und Warsh jetzt die Regeln ändern wollen

Fast forward ins Jahr 2026: Donald Trump ist zurück im Weißen Haus und sein Wunschkandidat Kevin Warsh für den Fed-Vorsitz will das Rad der Geschichte zurückdrehen. Der Grund? Die explodierende Staatsverschuldung. Allein die Zinslast beträgt fast eine Billion Dollar jährlich – etwa die Hälfte des Haushaltsdefizits. "Trump hat schon letztes Jahr klar gemacht, dass er die Fed stärker auf die Schuldenlast ausrichten will", sagt ein Insider. Warsh plant ein schriftliches Abkommen mit Finanzminister Scott Bessent, das die Größe der Fed-Bilanz und die Schuldenemissionen des Finanzministeriums neu regelt.

Wie ein neues Abkommen die Märkte auf den Kopf stellen könnte

Die möglichen Folgen sind gewaltig. Die Deutsche Bank rechnet damit, dass eine Fed unter Warsh in den nächsten fünf bis sieben Jahren massiv kurzfristige Schatzwechsel (T-Bills) kaufen könnte. Derzeit machen diese weniger als 5% der Fed-Bestände aus – könnten aber auf bis zu 55% steigen. "Das wäre ein Paradigmenwechsel", so ein Marktbeobachter. Allerdings müsste das Finanzministerium mitspielen und mehr kurzfristige Schulden ausgeben. Das Problem: Bei steigenden Zinsen würden die Refinanzierungskosten der Regierung explodieren. "Was heute wie eine Erleichterung aussieht, könnte morgen nach hinten losgehen", warnt ein Experte.

Was bedeutet das für Anleger?

Die Märkte beobachten die Entwicklung mit Argusaugen. Ein engeres Zusammenspiel zwischen Fed und Finanzministerium könnte die Art und Weise verändern, wie Anleihen emittiert und Zinsen festgelegt werden. "Das historische Abkommen von 1951 sollte die Monetarisierung der Staatsschulden minimieren", erinnert ein Ökonom. "Ein neuer Deal unter Trump und Warsh könnte dieses Gleichgewicht zerstören." Für Anleger bedeutet das erhöhte Volatilität – besonders im Anleihemarkt. Wer in US-Staatsanleihen investiert, sollte die Entwicklung genau im Auge behalten.

Fragen und Antworten zum geplanten Fed-Treasury-Abkommen

Was war das Fed-Treasury-Abkommen von 1951?

Das Abkommen von 1951 beendete die Praxis, dass die Fed die Zinsen auf Druck des Finanzministeriums künstlich niedrig hielt. Es markierte den Beginn einer unabhängigen Geldpolitik in den USA.

Warum will Trump das Abkommen ändern?

Angesichts der explodierenden Staatsverschuldung (über eine Billion Dollar jährliche Zinslast) will die Regierung die Fed stärker in die Schuldenpolitik einbinden, um die Finanzierungskosten zu kontrollieren.

Was sind die Risiken eines neuen Abkommens?

Eine stärkere Ausrichtung der Fed auf die Schuldenpolitik könnte zu höherer Inflation führen und die Glaubwürdigkeit der unabhängigen Geldpolitik untergraben. Kurzfristige Schulden erhöhen zudem das Zinsrisiko.

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