Der Dealership-Change-Plan kehrt zurück: Ford-Aktie (NYSE:F) legt leicht zu
Ich frage mich langsam, ob sich hier ein Muster abzeichnet. Letztes Jahr gab es, wie Sie sich sicher erinnern, viele Berichte über Fords Pläne, die Vertragshändler umzustrukturieren. Dabei sollte der Fokus weniger auf vorrätigen Fahrzeugen liegen, sondern mehr auf ruhigen, einladenden Räumen, in denen Kunden ihr Auto bestellen können. Aus diesen Plänen wurde zwar nichts Konkretes, aber neue Berichte deuten darauf hin, dass Ford die Idee nicht komplett verworfen hat. Die Anleger scheinen damit einverstanden zu sein – die Aktie stieg am Donnerstagnachmittag leicht.
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Wie Berichte zeigen, hat Ford sogar ein eigenes Simulationslabor für dieses Konzept entwickelt, genannt „Ford Signature 2.0“. Das Unternehmen hofft, dass alle Vertragshändler eines Tages diesem Modell entsprechen. Doch was unterscheidet Ford Signature 2.0 vom traditionellen Vertriebsmodell?
Einige Änderungen betreffen vor allem die Schulung der Mitarbeiter. Das Personal soll lernen, „…den Verkaufsdruck für Kunden zu reduzieren“ und sich stärker auf „Gastfreundschaft“ konzentrieren. Noch überraschender: Die Eingangsbereiche der Händler sollen so gestaltet werden, dass sie sich „…eher wie ein Hotel als ein Autohaus anfühlen“. Offene Showrooms, Lounge-Bereiche, kostenlose Snacks und Getränke sowie ein persönlicher Empfang runden das Konzept ab.
Volle Auslastung trotz Herausforderungen
Trotz aktueller Produktionsprobleme beim F-150 nach einem Großbrand bei einem Zulieferer bleibt Ford proaktiv. Das Unternehmen vergab kürzlich einen wichtigen neuen Auftrag für die Sitze des F-150. Adient (ADNT) sicherte sich den Deal – allerdings kein neuer Kunde für den Zulieferer.
Adient liefert bereits seit längerem Sitze für den F-150, und die Kombination aus „Design-Expertise“ und „hoher Handwerksqualität“ überzeugt Ford weiterhin. Da es bisher keine Rückrufe wegen der F-150-Sitze gab, scheint Adient die richtige Wahl zu sein. Zudem schneidet der F-150 regelmäßig gut in J.D. Powers „Seat Quality Study“ AB – ein weiterer Pluspunkt für den bewährten Partner.
Lohnt sich ein Investment in die Ford-Aktie?
Die Analystenmeinungen auf Wall Street sind gemischt: Derzeit gibt es zwei „Kaufen“-, neun „Halten“- und zwei „Verkaufen“-Empfehlungen für die Ford-Aktie. Nach einem Kursanstieg von 19,62 % im letzten Jahr deutet das durchschnittliche Kursziel von 12,14 USD auf ein mögliches Abschwungpotenzial von 7,93 % hin.

Offenlegung
Übersetzt von Sat0shiZ