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Pony AI dominiert mit Robotaxis in vier chinesischen Megastädten – So sieht die Zukunft aus (2025)

Pony AI dominiert mit Robotaxis in vier chinesischen Megastädten – So sieht die Zukunft aus (2025)

Author:
R3ktPort
Published:
2025-08-04 05:44:02
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Während sich der Westen mit ersten Gehversuchen in der Robotaxi-Branche abmüht, prescht China mit rasantem Tempo voran. Pony AI, ein an der US-Börse notiertes Technologieunternehmen, hat sich als einziger Anbieter die Erlaubnis erkämpft, in Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen gebührenpflichtige Robotaxi-Dienste anzubieten. Mit Fahrzeugen, die Hardwarekosten von nur 42.000 US-Dollar verursachen – ein Bruchteil der 200.000 Dollar, die ein Waymo-Auto kostet – zeigt das Unternehmen, wie man die Branche revolutioniert. Bank of America sieht das Potenzial und hat ein Kursziel von 21 Dollar ausgegeben, was einem Plus von 60% gegenüber dem letzten Schlusskurs entspricht. Doch Pony AI ist nicht allein: WeRide und Baidu drängen ebenfalls in den Markt, wobei letzteres bereits in Wuhan die Gewinnschwelle erreicht haben soll. Die Analysten sind sich einig: Bis 2030 könnten 300.000 Robotaxis durch Chinas Straßen rollen.

Wie positioniert sich Pony AI im chinesischen Robotaxi-Markt?

Pony AI hat sich einen beeindruckenden Vorsprung im hart umkämpften chinesischen Robotaxi-Markt erarbeitet. Als einziges Unternehmen verfügt es über die Genehmigung, in den vier größten Megastädten des Landes – Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen – gebührenpflichtige Fahrten anzubieten. Obwohl das Unternehmen die genaue Anzahl seiner Fahrzeuge nicht preisgibt, verrät es, dass jedes Fahrzeug durchschnittlich 15 Fahrten pro Tag absolviert. Tiancheng Lou, Chief Technology Officer von Pony AI, betont in einem Interview Ende Juli 2025 die Fortschritte des Unternehmens: "Unsere Prioritäten liegen klar auf Sicherheit, Kostensenkung und Benutzerfreundlichkeit." Die Hardwarekosten konnten bereits um 70% gesenkt werden, ein entscheidender Faktor für die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells.

Warum sehen Analysten Pony AI so positiv?

Bank of America hebt in einer aktuellen Notiz vom Juli 2025 besonders die technologische und operative Reife von Pony AI hervor. "Die Genehmigung in Shanghai unterstreicht die Führungsposition von Pony AI in der Robotaxi-Branche", so die Analysten. Mit einem Kursziel von 21 US-Dollar prognostizieren sie ein erhebliches Aufwärtspotenzial. Interessant ist auch der Vergleich mit den Wettbewerbern: Während ein Waymo-Fahrzeug etwa 200.000 Dollar kostet, kommt Ponys neuestes Modell auf nur 42.000 Dollar – eine Kosteneffizienz, die den Weg zur Rentabilität ebnet. Die nächsten finanziellen Einblicke wird das Unternehmen am 12. August liefern, wenn es seine Quartalszahlen veröffentlicht.

Wie schneiden die chinesischen Wettbewerber ab?

Der chinesische Markt ist ein heiß umkämpftes Pflaster. WeRide meldete am vergangenen Donnerstag einen Rekordumsatz von 6,4 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2025 mit seinen Robotaxi-Diensten. Morgan Stanley bewertet die Aktie zwar als "Kauf", warnt aber vor weiterer Volatilität. Baidu wiederum hat mit seinem Apollo-Go-Projekt einen Deal mit Uber geschlossen, der eine Expansion nach Asien und in den Nahen Osten noch in diesem Jahr vorsieht. Barclays schätzt, dass Baidu in Wuhan bereits die Gewinnschwelle erreicht hat – ein wichtiger Meilenstein. Die Kostenvorteile der chinesischen Hersteller sind frappierend: Baidus Apollo RT6 kommt auf etwa 37.000 Dollar, während WeRides Modell nur geringfügig teurer ist als das von Pony AI.

Wie entwickelt sich der globale Robotaxi-Markt?

Während sich Waymo gerade erst international orientiert – mit einem Start in Japan – haben chinesische Unternehmen bereits eine globale Präsenz aufgebaut. WeRide gibt an, als einziges Unternehmen Genehmigungen für autonomes Fahren in Saudi-Arabien, den VAE, China, Singapur, Frankreich und den USA zu besitzen. Durch eine Partnerschaft mit Uber hat das Unternehmen bereits einen Pilotdienst in Riad gestartet. Baidu plant ebenfalls, sein Apollo Go auf der Uber-Plattform in Asien und dem Nahen Osten einzuführen. Bank of America sieht im Ausland sogar ein noch größeres Potenzial als im Heimatmarkt: "Der Wert auf den Überseemärkten könnte ein Vielfaches des chinesischen Marktes betragen."

Welche Prognosen gibt es für die Branche?

Barclays schätzt die aktuelle Zahl der Robotaxis in China auf etwa 2.000, die meisten davon in den größten Städten des Landes. Bis 2030 könnte diese Zahl jedoch auf 300.000 ansteigen, was etwa 5% des Bedarfs an On-Demand-Transport in urbanen Zentren abdecken würde. Die Analysten betonen, dass die Fähigkeit, kostengünstige Robotaxis zu entwickeln, der entscheidende Faktor für den Erfolg ist. "Wir glauben, dass Fortschritte in der globalen Entwicklung von Robotaxis das Tempo der chinesischen Entwicklung beschleunigen werden", so ihre Einschätzung. Nachdem China im Bereich der Elektrofahrzeuge bereits die Nase vorn hat, wollen weder etablierte Automobilhersteller noch Politiker in den Top-Volkswirtschaften den Anschluss in der autonomen Fahrzeugtechnologie verpassen.

Wie unterscheiden sich die Geschäftsmodelle?

Ein interessanter Aspekt ist die unterschiedliche Preisstrategie der Unternehmen. Während Baidus Apollo Go auf der Uber-Plattform voraussichtlich Preise auf dem Niveau menschlicher Fahrer anbieten wird, setzen andere Anbieter auf unterschiedliche Modelle. Die Kostenvorteile der chinesischen Hersteller könnten hier einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen. Bank of America sieht besonders im Ausland erhebliches Potenzial: "Die Rentabilität im Ausland könnte viel größere Spielräume bieten." Mit Hardwarekosten, die nur einen Bruchteil der westlichen Konkurrenz betragen, haben die chinesischen Unternehmen einen klaren Vorsprung in der Skalierbarkeit ihrer Dienste.

Was bedeutet das für die Zukunft der Mobilität?

Die Entwicklungen in China zeigen, dass die Zukunft der autonomen Mobilität bereits begonnen hat. Während in Europa und den USA noch über Regulierung und Technologie diskutiert wird, setzen chinesische Unternehmen Fakten. Die massive Kostensenkung – Pony AI konnte die Hardwarekosten um 70% reduzieren – macht den Dienst für breite Bevölkerungsschichten zugänglich. Interessant ist auch die geografische Verteilung: Während der Westen sich auf einzelne Städte konzentriert, rollen in China die Robotaxis bereits durch vier Megastädte mit Millionen Einwohnern. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die Prognose von 300.000 Fahrzeugen bis 2030 realistisch ist – die Voraussetzungen scheinen gegeben.

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