Kraken-unterstützte Ink Foundation startet INK-Token-Airdrop – Beginn mit Aave-basiertem Liquiditätsprotokoll
Die Ink Foundation, die gemeinnützige Organisation hinter LAYER 2 Ink, führt ihren nativen Token INK ein, um On-Chain-Kapitalmärkte durch eine Liquiditäts-first-Strategie zu stärken.
Der Token wird zunächst auf einem dezentralen Finanzprotokoll (DeFi) für Kreditvergabe und Handel aufbauend auf AAVE eingeführt, und die Verteilung beginnt mit einem Airdrop an frühe Nutzer.
Es wird keine Governance-Tricks oder variable Emissionspläne geben, betont die Foundation. INK hat eine harte Obergrenze von 1 Milliarde Tokens, ohne Möglichkeit, das Angebot durch Governance-Entscheidungen zu ändern.
Im Gegensatz zu anderen Superchain-Mitgliedern bleibt das Layer-2-Governance von Ink unabhängig vom Token. (Eine Superchain ist eine Gruppe von Layer-2-Netzwerken, die dieselbe Software nutzen, um Sicherheit, Upgrades und Tools zu teilen. Man kann es sich wie verschiedene Städte auf demselben Autobahnsystem vorstellen.)
Die erste Anwendung ist ein natives Liquiditätsprotokoll auf der Ink-Chain, das als Core-DeFi-Primitive für Kreditvergabe und Kapitalbereitstellung konzipiert ist.
Teilnehmer des Protokolls werden für INK-Airdrops berechtigt sein, wobei weitere Details noch bekannt gegeben werden. Die Verteilung wird von einer Tochtergesellschaft der Foundation abgewickelt, die Methoden zur Eindämmung von Airdrop-Farming beansprucht.
Allerdings betritt INK einen überfüllten Markt, in dem die meisten neuen Tokens – selbst solche mit Venture-Backing und Protokoll-Traktion – nach dem Launch tendenziell an Wert verlieren.
Linea, Blast, Celestia, Berachain und andere hochkarätige Projekte haben 2024–25 ihre L2-Tokens mit großem Tamtam eingeführt – nur um anhaltenden Verkaufsdruck zu erleben. Viele Kritiker sehen Token-Launches mittlerweile weniger als wirtschaftliche Werkzeuge, sondern eher als verzögerte Exit-Liquiditätsereignisse.
INK startet in einem Marktumfeld, in dem die meisten Tokens im Abwärtstrend sind, die Aufmerksamkeit von Retail-Anlegern gering ist und die Kapitalrotation stark selektiv verläuft.
Inks DeFi-Stack verzeichnet laut DefiLlama-Daten gerade einmal über 7 Millionen US-Dollar an Total Value Locked (TVL) und nur 93 US-Dollar an L2-Einnahmen in den letzten 24 Stunden – ein Indikator dafür, dass die reale Nutzung noch begrenzt ist.

Trotzdem versucht Ink durch die Verknüpfung des Tokens mit einem funktionierenden Produkt AB Tag eins – via AAVE-Governance und Integration – dem Trend schlechter Launches entgegenzuwirken.
Übersetzt von R3ktPort
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