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Amazon (AMZN) setzt auf Atomkraft: Bezieht Strom aus Kernkraftwerk

Amazon (AMZN) setzt auf Atomkraft: Bezieht Strom aus Kernkraftwerk

Author:
R3ktPort
Published:
2025-06-15 22:25:34
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Amazon (AMZN) schließt sich anderen Tech-Giganten wie Meta und Microsoft an und bezieht Strom aus bestehenden Kernkraftwerken. Das Unternehmen wird einen Teil seiner AWS-Cloud- und AI-Server mit 1,92 Gigawatt Strom aus dem Kernkraftwerk Susquehanna von Talen Energy in Pennsylvania betreiben, wie ein Bericht zeigt. Der Deal ist nicht neu, sondern eine Anpassung einer bereits bestehenden Vereinbarung mit Talen aus dem Herbst 2024.

Das AWS-Rechenzentrum wird wie andere netzgebundene Kunden abgerechnet. Die Leitungen werden im Frühjahr 2026 umgerüstet, so Talen, und der Vertrag läuft bis 2042. Zudem wollen beide Unternehmen kleine modulare Reaktoren „innerhalb von Talens Standorten in Pennsylvania“ errichten und die Kapazität bestehender Kernkraftwerke erweitern.

Amazon setzt neue Initiativen zur Erweiterung der AWS-Cloud-Server

Amazon hat in letzter Zeit mehrere Investitionen getätigt, um seine Amazon Web Services auszubauen. In den letzten Wochen hat das Unternehmen angekündigt, seine Rechenzentren aggressiv zu erweitern, darunter Investitionen von rund 30 Milliarden Dollar in Rechenzentren in Pennsylvania und North Carolina. Amazon hat in diesem Jahr bereits bis zu 100 Milliarden Dollar für Kapitalausgaben bereitgestellt, wobei der Großteil in AI-Projekte fließt.

Die Erweiterung bestehender Kraftwerke ist oft der einfachere Weg, um neue Kernkapazitäten zu schaffen. Microsoft begann damit im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit Constellation Energy, Meta folgte Anfang dieses Monats. Neue Generationen an bestehenden Reaktoren und kleine modulare Reaktoren sollen „netto neue Energie für das PJM-Netz liefern“, so Talen in einer Stellungnahme – ein Hinweis auf den regionalen Netzbetreiber. Dies dürfte auch Kritik von Regulierungsbehörden vorbeugen, die Verbraucherbelastungen befürchten.

Während die Cloud-Branche angesichts der enormen AI-Nachfrage boomt, treibt Amazon die Expansion weiter voran. Investoren reagieren positiv auf die Wachstumsbemühungen, doch die AMZN-Aktie ist seit Jahresbeginn um 3 % gefallen. Der Großteil des Rückgangs folgte jedoch auf Tarif-Drohungen im April. Seitdem hat sich die Aktie um 1 % erholt.

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