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Putin bestätigt 2025: Russland und China entwickeln gemeinsam Zahlungssysteme als Antwort auf Sanktionen

Putin bestätigt 2025: Russland und China entwickeln gemeinsam Zahlungssysteme als Antwort auf Sanktionen

Author:
PumpNdump
Published:
2025-09-05 22:11:01
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In einer bemerkenswerten Ankündigung auf dem Eastern Economic Forum in Wladiwostok hat Wladimir Putin bestätigt, dass Russland und China intensiv an alternativen Zahlungssystemen arbeiten. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Folgen westlicher Sanktionen zu umgehen und die finanzielle Souveränität beider Nationen zu stärken. Besonders interessant: Neben traditionellen Banklösungen setzen die Länder auch auf innovative Technologien wie QR-Codes und Kryptowährungen für grenzüberschreitende Transaktionen.

Wie gestaltet sich die aktuelle Zusammenarbeit zwischen Russland und China im Finanzbereich?

Während des Eastern Economic Forums (EEF) in Wladiwostok am 5. September 2025 gab Putin überraschend detaillierte Einblicke in die finanzielle Zusammenarbeit zwischen Moskau und Peking. "Unser Zahlungssystem benötigt weitere Verbesserungen", erklärte der russische Präsident gegenüber TASS. "Finanzinstitute beider Länder arbeiten auf höchster Ebene und auf kommerzieller Basis daran."

Interessanterweise erwähnte Putin auch die Herausforderungen durch Sanktionen gegen russische Banken, betonte aber gleichzeitig: "Es gibt natürlich eine Lösung." Aus meiner Sicht als Finanzbeobachter zeigt diese Aussage, wie ernst die Lage ist - wenn selbst Putin zugeben muss, dass Sanktionen Wirkung zeigen, während er gleichzeitig beruhigen will.

Welche konkreten Maßnahmen planen die beiden Länder?

Die Pläne sind vielfältig und reichen von simplen bis zu hochtechnologischen Lösungen:

1.: China hat bereits einseitig Visa für russische Bürger abgeschafft, was Putin als "außergewöhnliche Entscheidung" lobte. Russland plant nun Gegenseitigkeit.

2.: Andrej Kostin, CEO der VTB Bank, erklärte, man arbeite daran, russische Mir-Karten und QR-Zahlungssysteme in China nutzbar zu machen. "QR-Codes sind in China das wichtigste Zahlungsmittel", so Kostin. "Bankkarten sind dort kaum verbreitet."

3.: Russland treibt seine digitale Zentralbankwährung voran, die wohl auch für chinesisch-russische Transaktionen genutzt werden soll.

Welche Rolle spielen Kryptowährungen in dieser Strategie?

Obwohl die russische Regierung Kryptowährungen nicht offiziell als Zahlungsmittel anerkennt, gibt es interessante Ausnahmen. Wie Cryptopolitan berichtete, unterliegen Kryptoguthaben nicht den strengen Devisenkontrollen, die für Bargeld gelten. In meiner Analyse sehe ich hier ein paradoxes Bild: Während Moskau Kryptos öffentlich kritisiert, nutzt es sie praktisch als Werkzeug zur Sanktionsumgehung - besonders für grenzüberschreitende Geschäfte.

Ein BTCC Analyst, der anonym bleiben wollte, kommentierte: "Die Situation erinnert an Iran und Venezuela. Offizielle Ablehnung, aber praktische Nutzung. Der Unterschied ist die Beteiligung Chinas - das gibt dem ganzen eine neue Dimension."

Wie wirken sich die Sanktionen auf russische Reisende aus?

Die finanziellen Restriktionen haben das Reiseverhalten russischer Bürger deutlich verändert. Neben den westlichen Sanktionen kommen auch russische Devisenkontrollen hinzu, die Kapitalflucht verhindern sollen. Interessanterweise scheinen Kryptowährungen hier eine Lücke zu bieten - sie unterliegen nicht den strengen Deklarationspflichten für Bargeld.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Die Situation erinnert an die Zeit der Sowjetunion, als Bürger kreative Wege finden mussten, um mit Devisen umzugehen. Heute sind es eben Kryptowallets statt versteckter Dollar-Noten.

Was bedeutet diese Entwicklung langfristig?

Die Zusammenarbeit zwischen Russland und China im Finanzbereich markiert einen bedeutenden Schritt in der Entstehung eines parallelen internationalen Finanzsystems. Während der Westen auf Sanktionen setzt, bauen Moskau und Peking ihre eigenen Strukturen auf - mit gemischten Technologien von QR-Codes bis zu Blockchain.

Wie ein altes russisches Sprichwort sagt: "Not macht erfinderisch." Die aktuellen Entwicklungen beweisen dies einmal mehr. Allerdings bleibt abzuwarten, wie effektiv diese Systeme langfristig sein werden und ob sie tatsächlich eine echte Alternative zum SWIFT-System darstellen können.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar.

Häufig gestellte Fragen

Welche Zahlungssysteme entwickeln Russland und China gemeinsam?

Die Länder arbeiten an verschiedenen Lösungen, darunter Verbesserungen des bestehenden Zahlungsverkehrs, die Einführung von QR-Code-Systemen, die Nutzung des digitalen Rubels und die gegenseitige Anerkennung von Mir-Karten in China.

Warum sind QR-Codes für die Zusammenarbeit so wichtig?

QR-Codes sind in China extrem verbreitet und beliebt, während Bankkarten kaum genutzt werden. Da sie zudem nicht direkt das Bankensystem involvieren, sind sie weniger anfällig für Sanktionen.

Welche Rolle spielen Kryptowährungen in der russisch-chinesischen Finanzkooperation?

Offiziell lehnt Russland Kryptowährungen als Zahlungsmittel ab, nutzt sie aber praktisch für grenzüberschreitende Transaktionen, da sie nicht den strengen Devisenkontrollen unterliegen.

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