Wie ein Krypto-Nutzer 908.000 US-Dollar durch eine Wallet-Draining-Abzocke verlor

- Da die Zahl der Krypto-Betrügereien weiter zunimmt, wird Nutzern empfohlen, die Sicherheitsmaßnahmen für ihre Krypto-Wallets zu erhöhen.
- On-Chain-Daten zeigen, dass eine Wallet durch eine vor 458 Tagen signierte Phishing-Genehmigung um 908.551 US-Dollar erleichtert wurde.
Da Krypto-Betrug und Hacks immer häufiger werden, sollten Nutzer und Investoren ihre Wallets und Investitionen schützen und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen treffen. Heute beleuchten wir den Fall eines Krypto-Nutzers, der etwa 908.000 US-Dollar seiner Investition verlor, nachdem der Hacker die Wallet über 450 Tage lang verfolgt hatte.

Wie der Hack geschah
Laut geteilten On-Chain-Daten hatte das Opfer die Genehmigung für die Transaktion erstmals am 30. April 2024 signiert. Den Details zufolge ging der Nutzer davon aus, dass die Transaktion harmlos erschien – möglicherweise getarnt als Fake-Airdrop oder eine Website, die ein legitimes Krypto-Projekt imitierte. Ohne die drohende Gefahr zu erkennen, erteilte der Nutzer dem Betrüger die Erlaubnis, zu einem späteren Zeitpunkt auf seine Wallet zuzugreifen und Gelder zu bewegen.
Mehr als ein Jahr lang blieb die Wallet inaktiv, mit nur geringfügigen Transaktionen. Diese Untätigkeit könnte den Nutzer in falscher Sicherheit gewiegt haben. Am 2. Juli 2025 initiierte der Nutzer zwei große Überweisungen: Zuerst wurden 762.397 USDC von seiner MetaMask-Wallet auf die Adresse 0x6c0eB6 um 20:41 UTC überwiesen.
Nur zehn Minuten später wurden weitere 146.154 US-Dollar von seinem Kraken-Account auf dieselbe Wallet transferiert. Diese großen Einzahlungen machten die Wallet zum lukrativen Ziel für den Betrüger, der bereits seit einem Jahr stillen Zugriff hatte. Am 2. August 2025 schlug der Betrüger schließlich zu und leerte die Wallet. Dieser verzögerte Angriff zeigt, wie geduldig und berechnend Scammer vorgehen – sie beobachten Wallets oft lange, bevor sie zuschlagen.