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Brand in Amazons Rechenzentrum im Nahen Osten stört AWS-Dienste – Claude und ChatGPT betroffen

Brand in Amazons Rechenzentrum im Nahen Osten stört AWS-Dienste – Claude und ChatGPT betroffen

Author:
GasF33s
Published:
2026-03-03 08:18:02
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Ein Brand in einem von Spannungen im Nahen Osten betroffenen Amazon-Rechenzentrum hat die Betriebe wichtiger Technologieprodukte wie Claude und ChatGPT, die auf Amazon Web Services (AWS) gehostet werden, gestört. Mehrere Verfügbarkeitszonen im Nahen Osten (ME-CENTRAL-1 und ME-SOUTH-1) sind nach einem durch externe Objekte verursachten Brand mit schweren Störungen konfrontiert, was zu einem totalen Stromausfall führte. AWS gibt an, dass die Wiederherstellung Zeit in Anspruch nehmen wird.

Was ist genau passiert?

Am 1. März 2026 gegen 4:30 Uhr Ortszeit trafen externe Objekte ein AWS-Rechenzentrum in der Zone mec1-az2, was Funken und schließlich einen Brand auslöste. Die örtliche Feuerwehr ordnete einen kompletten Stromausfall für das Gebäude und seine Notstromgeneratoren an, um die Flammen sicher zu löschen. Der Vorfall führte zu erheblichen Netzwerkstörungen bei wichtigen Technologieinfrastrukturen wie Claude, ChatGPT und AWS Bedrock, die stark auf AWS-GPU-Cluster und das API-Netzwerk angewiesen sind, das den globalen Verkehr über die betroffenen Rechenzentren im Nahen Osten leitet.

Brand in Amazons Rechenzentrum im Nahen Osten

Warum dauert die Wiederherstellung so lange?

AWS erlebt derzeit einen schweren Dienstausfall in den Regionen ME-CENTRAL-1 (Vereinigte Arabische Emirate) und ME-SOUTH-1 (Bahrain). Das Problem begann am frühen Morgen des 1. März 2026 mit einem lokalisierten Stromausfall, der die Verfügbarkeitszonen mec1-az2 und mec1-az3 betraf. AWS-Ingenieure erklärten, dass Amazon S3 zwar den Ausfall einer einzelnen Zone überstehen kann, das gleichzeitige Versagen zweier Zonen jedoch zu "hohen Fehlerraten bei der Dateneingabe und -ausgabe" führte. AWS empfiehlt Kunden nun, ihre Daten und Anwendungen vollständig in andere Regionen zu verlagern.

Wie haben die Märkte reagiert?

Die Unsicherheit schlug sich auf den Märkten nieder: Die Ölpreise stiegen stark an, und Investitionen in "sichere Häfen" wie Gold legten um 2% zu. In Asien fiel der Hang-Seng-Index in Hongkong um 2,05%, der japanische Nikkei verlor 1,53%. Trotz des Chaos erholte sich Bitcoin zu Beginn des US-Handels und stieg um etwa 4% auf knapp 68.500$. Andere große Kryptowährungen wie Ethereum (ETH), Solana (SOL) und Ripple (XRP) verzeichneten ebenfalls Gewinne von über 3% in der letzten Stunde, laut Daten von CoinMarketCap.

Politische Spannungen im Hintergrund

Der Nahe Osten erlebt derzeit eine Phase großer geopolitischer Instabilität. Nach Angaben wurden mindestens drei Personen pakistanischer, nepalesischer und bangladeschischer Nationalität bei Vergeltungsschlägen in den VAE getötet. Diese Angriffe folgten auf Militäroperationen der USA und Israels gegen hochrangige iranische Vertreter am vergangenen Wochenende. Donald TRUMP erklärte auf Truth Social, die US-Kampfoperationen im Iran seien dem Zeitplan voraus, und schwor, den Tod amerikanischer Soldaten zu rächen.

Technische Herausforderungen bei der Wiederherstellung

AWS muss die offizielle Freigabe der Feuerwehr abwarten, bevor der Strom im Gebäude wiederhergestellt werden kann. Selbst dann werden Techniker eine gründliche Bewertung der Datenintegrität durchführen müssen. Der plötzliche Ausfall nach dem Brand birgt das Risiko physischer Schäden an Speicherhardware. AWS warnte, dass selbst nach Wiederherstellung der Konnektivität die vollständige Reparatur der Speichersysteme Zeit in Anspruch nehmen wird. Kunden melden weiterhin erhöhte EC2-API-Fehler und fehlgeschlagene Instanzstarts in den betroffenen Regionen.

Häufig gestellte Fragen

Welche AWS-Dienste sind betroffen?

Vor allem Amazon S3, EC2-Instanzen und API-Dienste in den Regionen ME-CENTRAL-1 und ME-SOUTH-1 sind beeinträchtigt. Dienste wie Claude, ChatGPT und AWS Bedrock, die auf diese Infrastruktur angewiesen sind, erleben erhebliche Störungen.

Wie lange wird die Wiederherstellung dauern?

AWS hat keine genaue Zeitschätzung gegeben, aber der Prozess wird voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen, da erst die physische Infrastruktur überprüft und repariert werden muss, bevor die Dienste wiederhergestellt werden können.

Wie können Kunden den Ausfall minimieren?

AWS empfiehlt Kunden, ihre Daten und Anwendungen in andere Regionen zu migrieren, bis die Probleme vollständig behoben sind. Für kritische Workloads sollte eine Multi-Region-Strategie in Betracht gezogen werden.

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