Wird Bitcoin zur neuen Kernanlage für Investoren?
Die Tage der Achterbahnfahrt bei Bitcoin könnten gezählt sein, und diese Entwicklung könnte die größte digitale Anlage der Welt in mehr professionelle Portfolios bringen, so Philippe Laffont, Gründer von Coatue Management.
Bitcoin nähert sich dem Mainstream-Status, sagt Coatues Philippe Laffont
Bei Coinbases "State of Crypto Summit" in New York bemerkte Laffont, dass die Preisschwankungen von BTC spürbar nachgelassen haben, obwohl der Token dieses Jahr um etwa 13 % gestiegen ist. "Sein Beta sinkt kontinuierlich", fügte er hinzu und betonte, dass ein geringeres Risikoprofil die Einstiegskosten für Institutionen deutlich attraktiver mache.
Laffont verwies auf den Start von BlackRocks Spot-ETF als Beleg für einen reiferen Markt. Er hob auch die relative Stärke von Bitcoin während der Marktturbulenzen hervor, die auf die Tarifankündigung von Präsident TRUMP im April folgten: Der Nasdaq fiel um mehr als 6 %, während BTC nur um 5 % nachgab. On-Chain-Daten untermauern diesen Trend, da lang gehaltene Coins so langsam wie seit Jahren den Besitzer wechseln – ein Zeichen dafür, dass Halter Bitcoin eher als digitales Gold betrachten denn als kurzfristige Handelsmöglichkeit.

Bitcoin pausiert unter 110.000 US-Dollar, Analysten erwarten Konsolidierungsphase
Trotzdem macht die Kryptowährung nur etwa 0,4 % des globalen Vermögens aus, so Laffont. Er erwartet, dass dieser Anteil wächst, warnte Investoren jedoch vor übermäßigen Wetten: Eine moderate, langfristige Allokation Sei "weniger stressig und letztlich lukrativer". In Bezug auf Coatues späten Einstieg in Bitcoin räumte er ein, dass das Unternehmen seine Analyse überkompliziert habe. "Wert ist oft so einfach wie kollektiver Glaube. Das haben wir übersehen", sagte er.
Coatue hat seitdem Firmen von Dune Analytics bis Hut 8 und das KI-Unternehmen CoreWeave unterstützt – ein Beweis dafür, so Laffont, dass der "kryptoscheue" Teil der Investoren jedes Jahr schrumpft.
![]()
Übersetzt von F1atCrash