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Chinas Tech-Giganten Alibaba und Baidu ersetzen Nvidia: Eigene Chips revolutionieren KI-Wettlauf

Chinas Tech-Giganten Alibaba und Baidu ersetzen Nvidia: Eigene Chips revolutionieren KI-Wettlauf

Published:
2025-09-12 00:15:57
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Chinas Alibaba und Baidu verkaufen Nvidia für intern entwickelte Chips

Der Aufstieg hauseigener Halbleiter markiert einen strategischen Pivot – weg von westlicher Abhängigkeit, hin zu technologischer Souveränität.

KI-Chips made in China: Wie Alibabas Hanguang und Baidus Kunlun Nvidia herausfordern

Die Entwicklung eigener Prozessoren beschleunigt nicht nur Rechenleistung, sondern umgeht auch exportbeschränkungen. Ein Schachzug, der die globale Tech-Landschaft neu ordnet – und Investoren zwingt, ihre Wetten zu überdenken.

Während traditionelle Finanzanalysten noch über Quartalszahlen grübeln, schreiben Chinas Tech-Konzerne bereits die Regeln der nächsten Dekade. Wer braucht schon Nvidia, wenn man den Chip selbst bauen kann?

Die Abhängigkeit von US-Hardware beenden

Im Laufe der Jahre haben sich chinesische Unternehmen, die große KI-Systeme bauen, stark auf die Hardware von Nvidia verlassen, insbesondere auf den H100 und seine Nachfolger.

Nvidia ist Marktführer im GPU-Bereich und gilt als wichtige Infrastrukturkomponente im KI-Boom. Chinesische Unternehmen können jedoch nicht an die fortschrittlichsten Nvidia-Chips gelangen, da die US-Regierung den Zugriff auf diese Chips aus Gründen der nationalen Sicherheit immer stärker erschwert.

berichtete Cryptopolitan jedoch, dass Jensen Huang, CEO von Nvidia, sagte, er befinde sich in Gesprächen mit Washington, um den Verkauf einiger weiterentwickelter Versionen von Nvidias Blackwell-Chips der nächsten Generation voranzutreiben. Trotzdem scheinen die leistungsstärksten Modelle weiterhin tabu zu sein.

Die Beschränkungen haben Pekings Bemühungen beschleunigt, ein heimisches Halbleiter-Ökosystem aufzubauen. Unterstützt wird dies durch staatliche Subventionen in Milliardenhöhe und den Druck auf die nationalen Vorreiter, ihre Abhängigkeit von US-Lieferanten zu verringern.

Alibabas Zhenwu- und Baidus Kunlun-Chips

Der Halbleiterzweig von Alibaba hat die Zhenwu-Verarbeitungseinheit zur Unterstützung cloudbasierter KI-Workloads entwickelt.

Baidu arbeitet mit seiner eigenen Kunlun-Reihe von KI-Beschleunigern. Die neueste P800-Version wird zum Training neuerer Versionen von Ernie verwendet, dem Flaggschiff des Unternehmens für große Sprachmodelle. Baidu positioniert Kunlun zudem als kostensparendes Tool und als Absicherung gegen ausländische Sanktionen.

Derzeit handelt es sich um einen partiellen Wechsel, da beide Unternehmen weiterhin auf Nvidia-Chips für ihre fortschrittlichsten Systeme setzen, insbesondere bei sehr umfangreichen Trainingsläufen, bei denen es weiterhin Leistungslücken gibt. Die Bereitschaft, in Produktionsumgebungen mit chinesischen Alternativen zu arbeiten, ist jedoch ein wichtiger Schritt zur Abkehr von amerikanischer Technologie.

Auswirkungen auf den globalen KI-Wettbewerb

Für Nvidia ist die Entwicklung ein Warnsignal, da China bislang der größte Auslandsmarkt des Unternehmens war. Eine erfolgreiche Abkehr chinesischer Unternehmen vom amerikanischen Chiphersteller hin zu heimischen GPUs könnte die Nachfrage nach US-Chips beenden und Nvidias Marktanteil und Bilanz stark beeinträchtigen, selbst wenn die Importbeschränkungen aufgehoben würden.

Für Alibaba und Baidu könnte die Möglichkeit, ihre eigene Hardware zu entwickeln und zu kontrollieren, die Kosten senken und ihnen dabei helfen, sich an die Industriepolitik Pekings anzupassen.

Es ist noch unwahrscheinlich, mit Nvidia mithalten zu können, aber mit der neuesten Entwicklung rückt das Ziel näher. Die Unternehmen müssen noch immer mit der Leistung und der Unterstützung des Ökosystems von Nvidia mithalten, das mit fortschrittlichen Software-Frameworks wie CUDA aufwartet.

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