Goldman Sachs investiert 1 Milliarde Dollar für 3,5 % von T. Rowe Price – Neuer Schub für private Altersvorsorge

Wall-Street-Riese greift nach Asset-Management-Anteilen
Goldman Sachs pumpt satte 1 Milliarde Dollar in T. Rowe Price und sichert sich damit 3,5 Prozent des traditionsreichen Vermögensverwalters. Der Move zielt darauf ab, privates Vermögen direkt in Altersvorsorgekonten zu kanalisieren – ein klarer Schritt in die Zukunft der Vermögensallokation.
Strategische Neuausrichtung oder verzweifelte Suche nach Rendite?
Die Finanzbranche dreht sich im Kreis: Während Kryptomärkte echte Innovation liefern, kaufen traditionelle Player lieber Anteile an etablierten Namen. Immerhin – wer braucht schon DeFi, wenn man auch einfach einen Sitz am Tisch der Alten Garde kaufen kann?
Goldman und T. Rowe bereiten gemeinsam gebrandete Portfolios vor
Teil des gemeinsamen Plans ist die Einführung von Zielfonds, die öffentliche Aktien, Anleihen und private Vermögenswerte mischen. Diese Hybridfonds sollen bis Mitte nächsten Jahres auf den Markt kommen. Damit würden private Investitionen direkt in die Altersvorsorgeportfolios einfließen – eine Möglichkeit, die es bisher nicht gab.
Die beiden Unternehmen möchten außerdem gemeinsam gebrandete Portfolios auflegen und Finanzberatung anbieten, die sich sowohl an vermögende Privatanleger als auch an vermögende Privatanleger richtet.
Erst am Donnerstag die Citigroup bekannt, dass ihre Vermögensverwaltungseinheit im Rahmen einer neuen Vereinbarung mit BlackRock zusammenarbeiten werde. Durch diesen Deal erhält BlackRock die Kontrolle über 80 Milliarden Dollar an Citi-Kundenvermögen.
Mit der Zeit werden diese Fonds auch private Marktstrategien umfassen. Citi sagte, die Einführung werde im vierten Quartal beginnen.
Diese Welle von Wall-Street- und privaten Vermögenspaarungen folgte auf die Unterzeichnung einer entsprechenden Verfügungdent TRUMP im vergangenen Monat. Darin wird die US-Börsenaufsicht SEC angewiesen, Kryptowährungen und andere alternative Anlagen in 401(k)-Plänen und Altersvorsorgekonten zuzulassen. Das öffnet großen Playern wie Goldman Sachs die Tür, diese Produkte mit aller Kraft durchzusetzen.
Zuvor waren private Vermögenswerte weitgehend unerreichbar. Diese Anlagen sind schwieriger zu verkaufen, mit höheren Gebühren verbunden und erfordern in der Regel lange Sperrfristen. Sie wurden für institutionelle Anleger konzipiert, nicht für Lehrer, Ingenieure oder Kleinunternehmer.
Doch das Gewinnpotenzial überwiegt die Herausforderung. Mit den Regeländerungen stürzen sich die Vermögensverwalter auf den Markt.
Apollo Global Management, Partners Group und KKR haben sich ebenfalls mit traditionelleren Vermögensverwaltern zusammengeschlossen. Dazu gehören State Street, BlackRock und Capital Group. Das Ziel ist klar: Privatkundengelder in alternative Anlagen zu lenken, solange das Eisen heiß ist.
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