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BYD senkt Verkaufsziel 2025: Von 5,5 auf 4,6 Millionen Einheiten

BYD senkt Verkaufsziel 2025: Von 5,5 auf 4,6 Millionen Einheiten

Published:
2025-09-04 05:35:04
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BYD senkte sein Verkaufsziel für 2025 von 5,5 Millionen auf 4,6 Millionen

Der chinesische E-Auto-Riese BYD korrigiert seine Ambitionen nach unten – und sorgt für Stirnrunzeln an den Finanzmärkten.

Zahlen, die nachdenklich machen

Statt der ursprünglich avisierten 5,5 Millionen Fahrzeuge peilt BYD nun für 2025 ein Verkaufsziel von 4,6 Millionen an. Eine Reduktion um fast eine Million Einheiten – kein Pappenstiel, selbst für einen Global Player.

Marktdynamik und interne Strategie

Ob gestiegene Materialkosten, härterer Wettbewerb oder langsamere Nachfrage: Die Gründe sind vielfältig. BYD setzt weiter auf Expansion, aber offenbar mit vorsichtigeren Erwartungen.

Ein klassischer Fall von ‚underpromise, overdeliver‘ – oder einfach nur Realismus in unsicheren Zeiten? Traditionelle Autobauer dürften den Schritt mit einem müden Lächeln quittieren: Willkommen im Club der Ernüchterten.

BYD verliert an Vorsprung, da Konkurrenten Kunden abwerben

Doch nicht nur die Gewinne schrumpfen. BYDs Fähigkeit, durch aggressive Preisnachlässe mehr Kunden zu gewinnen, wird durch neue Beschränkungen aus Peking beeinträchtigt. Die Regierung geht nun gegen die früher üblichen, wilden Preissenkungen vor.

Ohne dieses Instrument versucht das Unternehmen nun, in der geschäftigsten Zeit des Jahres (September und Oktober) zu überleben, indem es seine Vollpreismodelle gegen günstigere, elegantere Angebote von Unternehmen wie Geely und Xpeng antreten lässt.

Auch neuere Anbieter drängen auf den Markt. Xiaomis Limousine SU7 und SUV YU7 kamen aus dem Nichts und erfreuten sich schnell großer trac, was sowohl Verbraucher als auch Analysten überraschte. Diese Modelle sind mit zahlreichen Funktionen ausgestattet und preislich konkurrenzfähig. BYD steht daher von allen Seiten unter Druck und kann sich nicht auf Preisnachlässe verlassen, um sich zu wehren. Die Aktien fielen in Hongkong bei Börseneröffnung am Donnerstag um 2 %, was darauf schließen lässt, dass sich die meisten Anleger bereits auf einen Rückgang eingestellt hatten. Analysten von Bloomberg gehen nun davon aus, dass bis Jahresende 4,5 Millionen Einheiten verkauft werden.

Eunice Lee, Senior Analystin bei Sanford C. Bernstein, sagte , die neue Zahl des Unternehmens entspreche „weitgehend den aktuellen Erwartungen der Käuferseite und sollte erreichbar sein“. Sie fügte hinzu: „Dies könnte auch ein kurzfristiges Clearing-Ereignis für die Aktie sein.“

Dennoch wird es nicht leicht sein, diese niedrigere Zahl zu erreichen. Die Markenstärke des Unternehmens wird täglich durch neue Modelle, knappe Margen und strengere Regulierung auf die Probe gestellt. Obwohl BYD volumenmäßig immer noch die größte Elektroautomarke in China ist, schrumpft sein Vorsprung rapide. Die einst dominierenden Waffen (Größe, Preis, Geschwindigkeit) sind heute eine Belastung in einem überfüllten Markt, der auf jeden Yuan achtet.

Tesla geht mit Robotaxi-App in Austin an die Börse

Während BYD in China um seine Position kämpft, öffnet Tesla seinen Robotaxi-Service in den USA für die Öffentlichkeit. Am Mittwochabend postete der offizielle Tesla Robotaxi-Account des Unternehmens auf der Social-Media-Plattform X, dass die App „ab sofort für alle verfügbar“ sei. Damit ist die App erstmals nicht nur Investoren oder Influencern vorbehalten.

Der Beitrag enthielt einen LINK zum App Store von Apple, über den Nutzer die App herunterladen und sich auf die Warteliste setzen konnten. Die Einführung steht im Einklang mit früheren Äußerungen von Elon Musk, der angekündigt hatte, die App werde im September veröffentlicht.

Tesla startete den Dienst ursprünglich im Juni mit etwa 10 bis 20 Model Y SUVs in Austin, Texas, für eine kleine Testgruppe. Seitdem expandierte das Unternehmen still und leise nach Kalifornien, wo es laut mehreren X-Posts von Elon Musk unter demselben Namen einen nicht-autonomen Mitfahrdienst anbietet.

Unklar ist noch, ob die App sowohl in Austin als auch in der Bay Area funktionieren wird. Die Nutzungsbedingungen der App enthalten rechtliche Hinweise für Nutzer in Kalifornien, was auf eine mögliche Ausweitung hindeutet. Zu den genauen Standorten gibt es von Tesla jedoch noch keine offizielle Mitteilung.

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