KI-Riese Anthropic sprengt alle Erwartungen: Bewertung explodiert auf 183 Milliarden US-Dollar – 13 Milliarden Plus in nur fünf Monaten!

Die KI-Industrie erlebt einen atemberaubenden Bewertungsrausch
Anthropic, einer der heißesten KI-Player im Silicon Valley, hat seine Bewertung in nur fünf Monaten um satte 13 Milliarden US-Dollar gesteigert – und damit die Marke von 183 Milliarden US-Dollar geknackt. Dieser beispiellose Wertanstieg lässt traditionelle Tech-IPOs alt aussehen.
Was treibt diesen Hype?
Investoren wettern auf die nächste Generation von KI-Technologien, während sich die großen Tech-Konzerne um Partnerschaften reißen. Die Geschwindigkeit dieser Bewertungsexplosion übertrifft selbst die wildesten Erwartungen der Venture-Capital-Szene.
Finanzpuristen rollen bereits die Augen: Erinnert irgendjemand diese KI-Hypes noch an die Dotcom-Blase? Aber solange das Geld fließt, tanzen alle weiter – bis die Musik stoppt.
Claudes Markteinführung entfacht Wachstum
Seit der Ankündigung von Claude im März 2023 ist die Bewertung von Anthropic in die Höhe geschossen. Das Unternehmen gibt nun an, mehr als 300.000 Geschäftskunden zu haben und im August einen Umsatz von fünf Milliarden Dollar zu erwirtschaften – gegenüber nur einer Milliarde Dollar zu Jahresbeginn. Das ist ein fünffacher Anstieg in weniger als zwölf Monaten.
Anthropic wurde von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern entwickelt, darunter auch CEO Dario Amodei. Das ist wichtig, denn die Rivalität zwischen den beiden Unternehmen verschärft sich rasant. OpenAI sorgt seit der Einführung von ChatGPT Ende 2022 für Schlagzeilen. Wie CNBC berichtet
Im März sicherte sich OpenAI eine Kapitalerhöhung von 40 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 300 Milliarden US-Dollar – die höchste jemals für ein privates Technologieunternehmen erzielte Rendite. Erst letzten Monat sammelte das Unternehmen im Rahmen derselben Runde weitere 8,3 Milliarden US-Dollar ein. In der Zwischenzeit wurde GPT-5 eingeführt, das laut OpenAI schneller und „viel nützlicher“ als frühere Modelle ist. Doch nicht alle sind zufrieden. Einige Nutzer beschwerten sich über das Fehlen von Funktionen aus GPT-4o. „Wir haben definitiv unterschätzt, wie wichtig den Leuten einige der Dinge sind, die sie an GPT-4o mögen, auch wenn GPT-5 in vielerlei Hinsicht besser abschneidet“, sagte OpenAI-CEO Sam Altman auf X.
Anthropic sagt, die neuen Mittel würden die KI-Sicherheitsforschung unterstützen, die Nachfrage großer Unternehmen decken und die internationale Expansion vorantreiben. Das seien die drei Prioritäten.
Anthropic ändert seine Datenrichtlinie und setzt Nutzern eine Frist
Eine weitere große Veränderung findet hinter den Kulissen statt. Anthropic nimmt erhebliche Änderungen an der Erfassung und Speicherung von Nutzerdaten vor. Nutzer von Claude haben bis zum 28. September Zeit zu entscheiden, ob ihre Gespräche zum Trainieren der KI-Modelle des Unternehmens verwendet werden dürfen. Das ist eine komplette Kehrtwende gegenüber der alten Richtlinie.
Vor diesem Update wurde Claude-Nutzern mitgeteilt, dass ihre Daten nach 30 Tagen gelöscht würden – es Sei denn, sie verstießen gegen eine Regel oder müssten aus rechtlichen Gründen länger aufbewahrt werden. In diesem Fall könnten sie bis zu zwei Jahre lang gespeichert bleiben. Das ist nun Geschichte. Wenn Nutzer nicht widersprechen, speichert Anthropic ihre Gespräche und Programmiersitzungen fünf Jahre lang und nutzt diese Informationen zum Trainieren zukünftiger Claude-Modelle.
Die Richtlinie betrifft alle Einzelnutzer von Claude Free, Claude Pro, Claude Max und Claude Code. Geschäftskunden, die Claude Gov, Claude for Work, Claude for Education oder den Zugriff über die API nutzen, sind nicht betroffen. Dies ähnelt dem Schutz von Unternehmenskunden durch OpenAI, indem deren Daten ebenfalls nicht für Schulungen verwendet werden.
Anthropic hat über einen Blogbeitrag hinaus keine ausführliche Erklärung abgegeben. Das Unternehmen betont jedoch, dass es bei der neuen Richtlinie um die „Wahlfreiheit der Nutzer“ gehe. Wer sich nicht dagegen entscheidet, trägt zur Verbesserung der KI bei. Laut Anthropic wird Claude dadurch besser in Programmier- und Denkfähigkeiten und weniger oft als schädlich markierte Nachrichten.
Der wahre Grund ist jedoch klar: Jedes KI-Unternehmen benötigt heutzutage riesige Mengen an Echtzeitdaten. Claudes Chats bieten diese. Das Training großer Modelle ist ohne Millionen qualitativ hochwertiger Gespräche nicht möglich. Damit erhält Anthropic alles, was es braucht, um mit OpenAI und Google zu konkurrieren: Daten in großem Umfang, direkt von den Nutzern.
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