Asiatische Aktien zeigen leichte Gewinne – Dollar behauptet seine Position

Während der globale Markt zittert, machen asiatische Aktien bescheidene Fortschritte. Der Dollar? Bleibt stur wie ein Boomer bei seiner Lieblingsbank.
Leichte Erholung im Osten: Die Märkte atmen vorsichtig durch – aber niemand feiert noch.
Greenback im Stehmodus: Während sich alle über Tokenisierung aufregen, hält der altehrwürdige USD einfach seine Linie. Klassiker.
US-Aktien fielen am Montag
In den USA gaben die Aktienkurse am Montag nach, da die Anleger auf neue Inflationszahlen warteten. Der S&P 500 fiel um 0,3 Prozent auf 6.373,45 Punkte, nachdem er zwei Wochen zuvor in der Nähe seines Rekordwerts verharrt hatte. Der Dow Jones gab um 0,5 Prozent auf 43.975,09 Punkte nach, und der Nasdaq verlor 0,3 Prozent auf 21.385,40 Punkte.
Die wichtigste Veröffentlichung der Woche in den USA ist der Verbraucherpreisindex für Juli. Ökonomen erwarten einen Preisanstieg von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nach 2,7 Prozent im Juni.
Die Währungen zeigten sich vor der Veröffentlichung der Daten ruhig. Der Dollar behielt seine jüngste Stärke, da Händler abwägten, wie der Verbraucherpreisindex die Erwartungen für künftige Zinssenkungen der US-Notenbank beeinflussen könnte. Der australische Dollar blieb im Vorfeld der Entscheidung der Reserve Bank of Australia (RBA) wenig bewegt.
Dollar hält Gewinne
Der Dollarindex , ein Indikator für sechs Währungen, darunter Euro und Yen, lag um 0:46 Uhr GMT bei 98,497, nachdem er in zwei Sitzungen um 0,5 Prozent zugelegt hatte. Zuvor hatte der Greenback nachgegeben, als die Märkte auf Trumps eher gemäßigte Wahl des Fed-Gouverneurs und auf ähnlich gesinnte Kandidaten für den Vorsitz reagierten und so die Wetten auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik ankurbelten.
Am Dienstag legte der Dollar um 0,1 Prozent auf 148,28 Yen zu, während der Euro bei etwa 1,1615 Dollar lag. Die Händler nahmen die Zollerhöhung weitgehend gelassen hin, da sie mit einer dreimonatigen Verlängerung gerechnet hatten.
Während Washington und Peking dreistellige Einfuhrzölle vermeiden wollen, erklärte ein US-Beamter gegenüber Reuters, die Chiphersteller Nvidia und AMD hätten vereinbart, 15 Prozent ihrer China-Umsätze an die US-Regierung abzuführen, im Austausch für Exportlizenzen für bestimmte Halbleiter. Der Bericht unterstreicht, wie eng Handels- und Technologiepolitik trotz des Waffenstillstands weiterhin miteinander verflochten sind.
Die Verzögerung höherer Zölle verschaffte den Aktienmärkten vorerst eine gewisse Erleichterung, auch wenn sich der Fokus nun auf die Inflationsrate richtete und darauf, ob die Verhandlungen die Aussetzung in etwas Dauerhafteres verwandeln können.
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