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Südkorea treibt die Wiederbelebung des Kryptomarktes voran – Neue Regulierungen und Wachstumsimpulse

Südkorea treibt die Wiederbelebung des Kryptomarktes voran – Neue Regulierungen und Wachstumsimpulse

Published:
2025-08-09 09:06:45
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Südkorea will eine Wiederbelebung des Kryptomarktes

Südkorea positioniert sich als Vorreiter der Krypto-Renaissance. Mit klaren Regulierungen und steuerlichen Anreizen will die Regierung den Markt beleben – und zieht dabei institutionelle Investoren an.

Die Financial Services Agency (FSA) kündigt einen Drei-Punkte-Plan an: Vereinfachte Lizenzverfahren, steuerliche Entlastungen für Blockchain-Startups und die Legalisierung von Security Token Offerings (STOs). Kritiker spotten: 'Endlich versteht auch die Politik, dass sie den Zug nicht verpassen darf.'

Der südkoreanische Kryptomarkt zeigt bereits Reaktionen – Trading-Volumina steigen, während lokale Exchanges wie Upbit ihre Compliance-Systeme aufrüsten. Ein klares Signal: Die Ära der Wildwest-Zeiten ist vorbei.

Doch Vorsicht bleibt geboten. Wie immer bei staatlichen 'Hilfsmaßnahmen' könnte die Bürokratie den Fortschritt ersticken – bevor er richtig Fahrt aufnimmt.

Südkorea drängt auf Wiederbelebung des Kryptomarktes

Der FSC stellte demdentfür Politikplanung den Fahrplan vor, der einen rechtlichen und regulierten Rahmen für Krypto-ETFs enthält. Dieser Schritt stellt auch einen Wandel im Land dar: Von einer vorsichtigen Haltung hin zur potenziellen Akzeptanz digitaler Vermögenswerte. Im Rahmen des Fahrplans soll der FSC die rechtlichen und technischen Grundlagen schaffen, die für die Umsetzung dieser Vorschläge erforderlich sind.

Darüber hinaus soll die südkoreanische FSC den Aufbau der Infrastruktur für Verwahrung, Betrieb, Preisgestaltung und Fondsmanagement überwachen. Die Behörde soll zudem klare Standards zum Anlegerschutz setzen. Die Entscheidung, Krypto-ETFs zu unterstützen, fällt Monate nach der Wahl vondent Lee Jae-myung.

Während seines Wahlkampfs versprach Lee die Legalisierung von Krypto-ETFs und versprach den Anlegern, die Sicherheitsvorkehrungen zu deren Schutz auf dem Markt zu verbessern. Seine pro-Krypto-Haltung markierte eine Abkehr von der Politik der vorherigen Regierung, die Krypto-ETFs aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Risiken in diesem Marktsektor verboten hatte.

Dieser Schritt steht auch im Einklang mit Südkoreas Ziel, sich an globalen Finanztrends auszurichten, da große Märkte wie die USA und Europa im Spot-ETF-Markt bereits gut abschneiden. Das Land möchte außerdemtracsowohl private als auch institutionelle Anleger ansprechen und sich so zu einem der wenigen globalen Zentren für digitale Vermögenswerte und andere kryptobezogene Finanzprodukte entwickeln.

FSC drängt auf Stablecoin-Regeln und Marktaufsicht

Neben der Bereitstellung von Spot-ETFs wurde im Fahrplan auch die Senkung der aktuellen Handelsgebühren von rund 0,05 Prozent diskutiert. Präsident dent beabsichtigt, die Gebühren zu senken. Eine Senkung auf etwa 0,015 Prozent ist im Gespräch. Der Schwerpunkt liegt darauf, sicherzustellen, dass der Kryptohandel für die Bevölkerung erschwinglich bleibt, insbesondere für die jüngeren Händler, die in der Branche große Fortschritte gemacht haben.

Neben ETFs umfasst der Fahrplan auch einen Rechtsrahmen für Stablecoins auf Basis des koreanischen Won. Diese an Fiat-Währungen gekoppelten digitalen Vermögenswerte dienen für Zahlungen und Überweisungen, während das Kapital im Land verbleibt. Laut Fahrplan könnte dieser Schritt dazu beitragen, die Abhängigkeit von im Ausland geschaffenen Stablecoins wie USDT oder USDC zu verringern und es lokalen Unternehmen ermöglichen, ihre eigenen Stablecoins auszugeben. Der Gouverneur der Bank of Korea hat unterdessen erwähnt , dass Stablecoins von der Zentralbank entwickelt werden sollten.

Der Fahrplan konzentriert sich nicht nur auf die Einführung neuer Produkte; die FSC fordert auch eine strengere Aufsicht. Die Kommission schlägt strengere Strafen für illegale Marktaktivitäten vor, darunter lebenslange Verbote und Geldstrafen für Betrüger. Die Kommission erwähnte außerdem, dass Börsen strengeren Offenlegungsstandards unterliegen und transparente Handelsgebühren und Notierungsregeln veröffentlichen müssen. Dies zeigt, dass Südkorea Wert darauf legt, Investoren zu schützen, ohne Innovationen zu behindern.

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