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US-Dollar erholt sich spektakulär nach August-Crash – Bullen übernehmen das Ruder

US-Dollar erholt sich spektakulär nach August-Crash – Bullen übernehmen das Ruder

Published:
2025-08-04 05:17:05
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Der US-Dollar legte nach seinem Einbruch am 1. August gegenüber den wichtigsten Weltwährungen zu

Der Greenback zeigt Zähne: Nur drei Tage nach seinem Sturz am 1. August dreht die Leitwährung auf und prescht gegen globale Konkurrenz vor.

Die Dollar-Bullen sind zurück – und sie beißen. Was Anfang August nach einem kompletten Zusammenbruch aussah, entpuppt sich jetzt als klassischer Fakeout. Die Forex-Haie wittern Blut.

Währungskrieg reloaded: Während sich Retail-Anleger noch von den August-Turbulenzen erholen, drehen die Big Player bereits die Daumenschrauben an. Die Fed? Spielt gekonnt die Erwartungsgitarre – mal hart, mal weich, immer profitabel.

Klassische Finanzstrategen zittern schon wieder vor der nächsten Dollar-Rallye. Crypto-Puristen grinsen – denn Fiat-Volatilität ist einfach nur Marketing für Bitcoin.

Sycamore sagt, die Marktreaktion sei „schnell und entschlossen“ gewesen

Die Märkte fahren die für 2025 eingepreisten Kürzungen (blau) drastisch zurück. Das stärkt den Dollar. Die bis 2026 eingepreisten Kürzungen bleiben jedoch unverändert (rot), was die Dollar-Aufwertung weiterhin dämpft. Eine vollständige Kapitulation der Märkte wird es erst geben, wenn sie die gesamten Kürzungen bis 2026 zurückfahren… pic.twitter.com/1n6weMaGqo

– Robin Brooks (@robin_j_brooks) 1. August 2025

Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG, sagte, der Markt habe am Freitag entschlossen und schnell auf die Wendung der Ereignisse reagiert. Er wies darauf hin, dass der US-Dollar, die Aktienkurse und die Renditen eingebrochen seien, da die Anleger eine 95-prozentige Chance auf eine Zinssenkung der Fed im September gesehen hätten.

David Doyle, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Macquarie Group, bestätigte ebenfalls die Forderung des FOMC, die Zinsen im September um 25 Basispunkte zu senken. Er fügte hinzu, dass die Ergebnisse des schwachen US-Arbeitsmarktberichts die Risikoabwägung für die Einschätzung des FOMC zu seinen Aussichten wahrscheinlich verändern würden. 

MRB Partners äußerte kürzlich Bedenken hinsichtlich der Eskalation „langfristiger Schuldenungleichgewichte“ und argumentierte, dass die Aufhebung der Unabhängigkeit der Fed zu dieser beunruhigenden Entwicklung führen würde. Sie fügten hinzu, dass die Maximierung des kurzfristigen Wirtschaftswachstums durch geldpolitische Maßnahmen einen ähnlichen Effekt haben könnte. Das private Forschungsunternehmen wies zudem darauf hin, dass diese Entwicklungen die Instabilität des US-Finanzsystems und der US-Wirtschaft verstärken könnten.

„Außerdem würde es die Instabilität der US-Wirtschaft und des Finanzsystems verstärken, vorausgesetzt, dass die anfänglichen positiven Wachstumsfolgen nicht durch einen ausgewachsenen Aufruhr auf den Anleihemärkten zunichte gemacht würden.“ – MRB Partners , ein dent Forschungsunternehmen

MRB behauptete, die US-Schulden könnten volatiler werden, da die Trump-Regierung versuche, das kurzfristige Wachstum zu maximieren, indem sie die Bedienungskosten gefährlich an die kurzfristigen Zinssätze koppele.

Das Forschungsunternehmen fügte hinzu, dass die tatsächlichen Kosteneinsparungen möglicherweise übertrieben seien, da die Renditekurve für kurzfristige Schatzanweisungen „weniger liquide“ geworden sei. 

MRB warnt vor „einem düsteren Szenario“

MRB warnte vor einem „düsteren Szenario“, sollte das Vertrauen in die Fähigkeit oder Bereitschaft der US-Regierung, ihre Schulden zurückzuzahlen, schwinden. Das Marktforschungsunternehmen warnte zudem, dass die Märkte sogar Schatzanweisungen meiden und die Fed zwingen könnten, mehr Geld zu drucken und Staatsanleihen direkt aufzukaufen. MRB meinte, diese Entwicklung Sei ein sicherer Weg für den Verlust des Greenbacks als Weltreservewährung.

MRB sagte, die US-Wirtschaft könnte im Laufe der Zeit stärker von niedrigen kurzfristigen Zinssätzen abhängig werden, was dazu führen würde, dass die Zentralbank zögerte, „die Leitzinsen anzuheben“, selbst wenn die Inflation zum Problem würde.

Ironischerweise behauptete das Forschungsunternehmen, der Einfluss der Fed auf die alltäglichen Wirtschaftsaktivitäten des Landes werde zunehmen. Die gesamte Wirtschaft werde „überempfindlich“ auf die Maßnahmen der Fed reagieren, was das Risiko einer ungewollten Rezession erhöhe. 

MRB wies auch darauf hin, dass der Privatsektor wahrscheinlich nicht verschont bleiben werde. Dies SEI einer der vielen Gründe, warum Trump weiterhin auf tieferen Zinssenkungen der Fed beharrte. Die Auswirkungen einer „politisierten Fed“ würden sich jedoch wahrscheinlich auf dem Anleihenmarkt bemerkbar machen. 

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