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Trump feuert BLS-Chefin nach enttäuschendem Arbeitsmarktbericht – nur 73.000 Jobs im Juli

Trump feuert BLS-Chefin nach enttäuschendem Arbeitsmarktbericht – nur 73.000 Jobs im Juli

Published:
2025-08-01 20:49:55
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Trump entließ BLS-Kommissarin Erika McEntarfer, nachdem ein schwacher Arbeitsmarktbericht für Juli lediglich 73.000 neue Arbeitsplätze auswies.

Schock für die US-Wirtschaft: Präsident Trump hat BLS-Kommissarin Erika McEntarfer entlassen – ein klares Signal nach dem schwächsten Arbeitsmarktzuwachs seit Monaten.

Die Juli-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Gerade mal 73.000 neue Jobs. Ein Armutszeugnis für die boomende Wirtschaft? Oder nur eine statistische Delle?

Trump zeigt wenig Geduld mit durchschnittlichen Ergebnissen. Die Entlassung kommt wie ein Donnerschlag – typisch für seinen ‚You‘re fired!‘-Managementstil.

Wall-Street-Insider flüstern bereits von politischem Druck auf die Arbeitsmarktstatistik. ‚Wenn die Zahlen nicht passen, wird halt das Personal ausgetauscht‘ – so ein anonym gebliebener Hedgefondsmanager mit sarkastischem Unterton.

Trump ersetzt McEntarfer nach schwachen Beschäftigungszahlen im Juli

Das BLS berichtete am Freitagmorgen, dass die Wirtschaft im Juli lediglich 73.000 neue Arbeitsplätze geschaffen habe – weit weniger als von Analysten prognostiziert. Darüber hinaus korrigierte die Agentur die Zahlen für Mai und Juni insgesamt um mehr als 200.000 Stellen nach unten.

McEntarfers Entlassung erfolgte nur wenige Stunden nach der Freilassung. Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer bestätigte, dass Bill Wiatrowski, ein langjähriger BLS-Beamter aus Obamas Dienstzeit, kommissarischer Kommissar werden würde.

Chavez-DeRemer sagte, das Ministerium werde umgehend mit der Suche nach einem dauerhaften Nachfolger beginnen. Sie fügte hinzu: „Unsere Beschäftigungszahlen müssen fair und genau sein und dürfen niemals zu politischen Zwecken manipuliert werden.“

McEntarfer hatte das Amt erst seit Anfang 2024 inne.dent Joe Biden nominierte sie im Juli 2023 und der Senat bestätigte sie im Januar 2024 mit 86 zu 8 Stimmen. Zu den Republikanern, die sie unterstützten, gehörte auch JD Vance, der heutigedent.

Vor ihrer Tätigkeit beim BLS arbeitete McEntarfer im Census Bureau, im Finanzministerium und im Wirtschaftsbeirat des Weißen Hauses. Trump behauptete – natürlich ohne Beweise –, sie habe „die Beschäftigungszahlen vor der Wahl gefälscht, um Kamalas Siegchancen zu erhöhen“.

Trump hatte die Berichterstattung des BLS bereits zuvor gefeiert, wenn die Zahlen zu seinen Gunsten ausfielen. Im März betonte er in einer Rede aus dem Oval Office, „wie gut einige dieser Zahlen sind“. Im April und Mai veröffentlichte das Weiße Haus Erklärungen, in denen dastronBeschäftigungswachstum mit Trumps Führung in Verbindung gebracht wurde. Im Juni postete Trump nach der Veröffentlichung des Berichts „GREAT JOBS NUMBERS“ auf Truth Social.

Das BLS erklärte, es aktualisiere Zahlen wie Beschäftigungswachstum, BIP und Inflation regelmäßig, da Umfrageergebnisse verspätet seien. Es sammelt Daten von Haushalten und Unternehmen per Telefon, Post, Online-Formularen und bei Besuchen vor Ort. Beamte erklärten, diese Verzögerungen seien normal und kein Zeichen von Manipulation. Doch Trump ließ diese Erklärung nicht gelten. Er verwies auf die Korrektur um 818.000 Arbeitsplätze im August 2024 als Beweis dafür, dass etwas nicht stimmte.

Julie Hatch Maxfield, die derzeit die Abteilung für Beschäftigungsstatistik beim BLS leitet, wird im Amt bleiben. Sie kam während Trumps erster Amtszeit zur Agentur.

Powell erneut im Visier, als 1,11 Billionen Dollar vom Aktienmarkt verschwinden

Trump griff auch den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell , erneut an und bezeichnete ihn erneut als „zu spät gekommenen Powell“. Trump sagte, Powell solle „auf die Weide geschickt“ werden. Monatelang hatte Trump Druck auf Powell ausgeübt, die Zinsen schneller zu senken. Doch Powell warnte davor, zu schnell vorzugehen.

Am Mittwoch sagte er: „Wenn man zu früh handelt, kann man die Inflation möglicherweise nicht vollständig in den Griff bekommen und muss dann zurück. Das ist ineffizient. Wenn man zu spät handelt, könnte man dem Arbeitsmarkt unnötig schaden.“

Der jüngste Streit um Arbeitsmarktdaten traf die Wall Street hart. Der US-Aktienmarkt verlor am Freitag 1,11 Billionen Dollar und schloss tief im Minus. Analysten nannten die schwachen Arbeitsmarktdaten und die Unsicherheit der Fed als Hauptgründe.

Das BLS, das zur Erhebung und Berichterstattung wirtschaftlicher Daten gegründet wurde, behauptet, seine Aufgabe bestehe darin, „die Arbeitsmarktaktivität, die Arbeitsbedingungen, Preisänderungen und die Produktivität der US-Wirtschaft zu messen, um öffentliche und private Entscheidungen zu unterstützen.“ Doch Trump hat nun deutlich gemacht, dass er glaubt, dieser Prozess Sei gekapert worden.

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