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Asiatische, europäische und US-Aktienfutures stürzen ab – globale Märkte in Turbulenzen

Asiatische, europäische und US-Aktienfutures stürzen ab – globale Märkte in Turbulenzen

Published:
2025-08-01 06:26:56
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Asiatische, europäische und US-Aktienfutures fallen stark

Die weltweiten Aktienmärkte geraten ins Taumeln: Futures aus Asien, Europa und den USA zeigen heute, am 1. August 2025, steile Verluste. Was treibt den Abwärtstrend an – und wie lange hält er an?

Ein klassischer Fall von ‚Risiko-Off‘ oder doch nur eine kurzfristige Korrektur? Die Börsenprofis zucken mit den Schultern, während die Algorithmen wild durcheinanderlaufen. Wie immer gilt: Die Märkte haben keine Erinnerung – nur eine kurze Aufmerksamkeitsspanne.

Bonus-Zynismus: Zum Glück haben die Zentralbanken noch ein paar Druckerpatronen übrig. Falls nicht, hilft vielleicht Beten.

Trumps Zölle treffen zuerst Asien

In Asien war der Schaden sofort sichtbar. Am Freitag fielen rapide, nachdem die neuen Zinssätze veröffentlicht worden waren. Der japanische Nikkei 225 beendete die Sitzung mit einem Minus von 243,99 Punkten oder 0,59 Prozent und schloss bei 40.825,83 Punkten.

Der südkoreanische KOSPI-Index führte die regionalen Verluste an und verlor 117,23 Punkte oder 3,61 Prozent. In Hongkong verlor der Hang Seng Index 150,71 Punkte oder 0,61 Prozent, während der Hang Seng Tech Index im turbulenten Handel 0,23 Prozent verlor.

Der australische ASX 200 fiel um 77,40 Punkte oder 0,89 % und schloss bei 8.665,40 Punkten. In China gab der Shanghai Composite Index um 0,46 % nach, und der indische Nifty 50 verlor 72,60 Punkte oder 0,29 % und schloss bei 24.695,75 Punkten. Bis 9:30 Uhr IST hatte der BSE Sensex um 0,34 % nachgegeben.

Bei den Technologiewerten waren die Verluste noch größer. In Tokio brachtron Tokyo Electron um 17 Prozent ein (Stand: 11 Uhr Singapur-Zeit). Andere japanische Technologiewerte folgten: Lasertec verlor 4,67 Prozent, Advantest Corp. 2,51 Prozent und SoftBank Group 2,07 Prozent. Einziger Kursanstieg war Renesastronmit einem Plus von 0,7 Prozent.

In Südkorea fielen die Aktien von SK Hynix um 5,12 Prozent, während Samsungtron1,92 Prozent einbüßte. Taiwans TSMC verlor 1,72 Prozent und Foxconn, früher bekannt als Hon Hai Precision Industry, legte um 1,12 Prozent zu.

Zu den schlechtesten Performern in Hongkong zählten China Petroleum & Chemical Corp mit einem Minus von 5 %, Zhongsheng Group Holdings mit einem Verlust von 3,02 % und Li Auto mit einem Minus von 2,6 %.

Der Yuan verlor rapide an Boden und tracauf seinen stärksten wöchentlichen Rückgang seit über sechs Monaten zu. Die Offshore-Version verlor seit dem 25. Juli 0,7 Prozent, während der Onshore-Yuan um 0,6 Prozent nachgab – der stärkste Rückgang seit Februar. Am Freitag setzte die People's Bank of China ihren Referenzzinssatz unter 7,15 fest, was anhaltenden Druck signalisiert. Händler bemerkten, dass die Zentralbank die Lücke zwischen Fixkurs und Schätzungen den zweiten Tag in Folge vergrößerte, nachdem sie erneute Unterstützung für die Währung zugesagt hatte.

James Liu, Währungsstratege bei Taikang Capital, sagte: „Die Stärke des Dollars hat den Yuan aus seiner engen Handelsspanne gerissen und neue Möglichkeiten für kurzfristige Spielchen geschaffen.“

Europa startet schwach, während der globale Druck zunimmt

Als die europäischen Händler an ihren Schreibtischen saßen, war die Stimmung bereits klar. Der Londoner FTSE 100 eröffnete 0,2 Prozent niedriger, der deutsche DAX startete mit einem Minus von 0,6 Prozent in die Sitzung, der französische CAC 40 blieb unverändert und der italienische FTSE MIB gab um 0,1 Prozent nach. Auch die breiteren europäischen Benchmarks reagierten: Der Stoxx Europe 600 verlor 0,3 Prozent und der Euro Stoxx 50 0,5 Prozent.

Die neue Zollstruktur sorgte in den globalen Handelsredaktionen für Verwirrung. Das Weiße Haus erklärte, Produkte, die umgeleitet würden, um die US-Zölle zu umgehen, würden mit weiteren 40 Prozent belastet. Es gab jedoch keine Details darüber, was genau als Umladung gilt oder wie Washington dies durchsetzen will. Diese Unklarheit löste eine Welle der Risikoscheu aus und ließ die Anleger rätseln, wie schwerwiegend die Auswirkungen sein könnten.

In Europa warteten die namhaften Unternehmen auf ihre Berichte. AXA, Daimler Truck, Melrose Industries, Saint-Gobain, Euronext, IAG, Pearson und Engie sollten am Freitag ihre Ergebnisse veröffentlichen. Doch schon bevor diese Zahlen veröffentlicht wurden, hatte sich der Markt an TRUMP orientiert.

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