Bitcoin bewegt sich auch ohne Gold und Silber - Glassnode-Analyst enthüllt neue Unabhängigkeit

Bitcoin schüttelt die traditionellen Anker ab. Ein Glassnode-Analyst stellt klar: Die Kryptowährung braucht keine Edelmetall-Stütze, um zu wachsen.
Die neue Unabhängigkeit
Während traditionelle Investoren noch über Gold-Backings diskutieren, hat Bitcoin längst eigene Wege gefunden. Die Analyse zeigt fundamentale Stärken, die über physische Reserven hinausgehen - ein Schlag ins Gesicht der alten Finanzwelt, die immer noch glaubt, alles brauche einen materiellen Hintergrund.
Netzwerkstärke statt Goldreserven
Die wirkliche Wertgrundlage? Ein globales, dezentrales Netzwerk, das täglich wächst. Hash-Raten erreichen neue Höhen, Adoptionszahlen steigen - während Goldbarren in Tresoren verstauben. Die Zahlen sprechen für sich, auch wenn traditionelle Analysten sie lieber ignorieren würden.
Die Ironie der 'sicheren Häfen'
Gold wird seit Jahrhunderten als sicherer Hafen gepriesen - bis Bitcoin kam und zeigte, was echte digitale Knappheit bedeutet. Während Zentralbanken Gold drucken können (indem sie Derivate schaffen), bleibt Bitcoins Angebot hart kodiert. Ein kleiner Seitenhieb auf ein System, das Liquidität mit echter Wertaufbewahrung verwechselt.
Die Zukunft braucht keine Vergangenheit
Bitcoins Weg nach vorn führt nicht durch die Tresore von Fort Knox, sondern durch die Nodes der globalen Community. Die Analyse unterstreicht: Manchmal ist die größte Stärke die Freiheit von alten Abhängigkeiten - besonders von solchen, die mehr mit Tradition als mit tatsächlichem Wert zu tun haben.
Lyn Alden sieht Bitcoin und Gold nicht als Marktkonkurrenten
Ähnlich wie James Check Makrostrategin Lyn Alden in einem Podcast die Ansicht, dass viele Bitcoin gegen Gold ausspielen, sie diese Ansicht jedoch nicht teilt. Sie wies darauf hin , dass das Bitcoin -Gold-Verhältnis in letzter Zeit stark gestiegen sei, da Bitcoin eine relativ stagnierende Performance aufwies, während Gold eines seiner besten Jahre erlebt habe.
Sie betonte, dass beide Anlageklassen auf einer soliden langfristigen Basis beruhen Tron die ihren Wert stützt, und deutete an, dass sie weiterhin florieren werden. McGlone warnte jedoch vor einem niedrigeren Bitcoin -Gold-Verhältnis Ende 2025, einem Trend, der häufig mit einem wirtschaftlichen Abschwung in Verbindung gebracht wird. Er erwartet, dass Bitcoin 2026 auf bis zu 50.000 US-Dollar fallen wird, eine Prognose, die auch der erfahrene Händler Peter Brandt teilt. Brandt hatte zuvor sogar einen Kursverfall auf 60.000 US-Dollar bis zum dritten Quartal 2026 vorhergesagt.
Laut Trading Economics stieg auf 4.533 US-Dollar und der Silberpreis überschritt die Marke von 77 US-Dollar – beides neue Allzeithochs. Bitcoin hingegen fiel seit seinem Höchststand von 125.100 US-Dollar am 5. Oktober um fast 30 % und notiert aktuell bei 87.613 US-Dollar.
Dennoch erklärte Michael van de Poppe, Gründer von MN Trading Capital, am Freitag, er erwarte einen Anstieg des Bitcoin-Kurses parallel zum Goldpreis. Peter Grant, Vizepräsident und leitender Metallstratege bei Zaner Metals, sagte Reportern ebenfalls, die aktuelle Marktvolatilität in den dünn besetzten Märkten werde durch die Sorge vor einer möglichen Lockerung der Geldpolitik durch die US-Notenbank im Jahr 2026, die Dollar-Schwäche und geopolitische Unsicherheiten angeheizt.
Einige bitcoinAnhänger glauben, dass BTC im nächsten Jahrzehnt stetige Kursgewinne verzeichnen wird
Von Ende 2022 bis Ende 2024 verliefen die Preisentwicklungen von Gold und Bitcoin ähnlich, was Analysten zu der Annahme veranlasste, dass sich dieser Trend fortsetzen würde. Bislang hat sich die Korrelation in diesem Jahr abgeschwächt: Gold stieg um 60 %, während Bitcoin um 7,2 % fiel. Zudem sind die Stimmungen an den beiden Märkten sehr unterschiedlich. Die Werte vom Samstag: Der Gold-Angst-und-Gier-Index lag bei 79 („Gier“), der Krypto-Angst-und-Gier- Index bei 24 („Extreme Angst“).
Dennoch sind einige Bitcoin-Manager optimistisch, dass sich die Kurse 2026 erholen werden. So erklärte Bitwise Bitcoin im nächsten Jahr voraussichtlich deutlich steigen und in den nächsten zehn Jahren potenziell stabilere Renditen erzielen werde. Auch Samson Mow von Jan3 geht davon aus, dass ein zehnjähriger Aufwärtstrend begonnen haben könnte.
Sebastian Beau, Chief Investment Officer bei ReserveOne, merkte ebenfalls an, dass der weitere Verlauf des vierjährigen BitcoinZyklus ungewiss sei. Er bezeichnete den starken Rückgang vom Oktoberhoch bei 125.000 US-Dollar auf rund 87.000 US-Dollar als besonders schmerzhaft. Die Anleger sind sich jedoch weiterhin uneins darüber, ob der Zyklus beendet ist, da der Oktober-Höchststand des Bitcoinmit den Höchstständen der vorherigen vierjährigen Zyklen übereinstimmt, was darauf hindeutet, dass 2026 ein schwächeres Jahr werden könnte.
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