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US-Wirtschaft bis 2026 im Abwärtstrend – Warum Analysten noch nicht von Rezession sprechen

US-Wirtschaft bis 2026 im Abwärtstrend – Warum Analysten noch nicht von Rezession sprechen

Published:
2025-12-23 12:40:54
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Die US-Wirtschaft wird sich bis 2026 verlangsamen, aber Analysten sprechen noch nicht von einer Rezession

Die Prognose steht: Die US-Wirtschaft wird sich bis 2026 verlangsamen. Ein klassischer Fall von 'weicher Landung' oder der Vorbote von etwas Größerem? Die Märkte sind gespalten.

Die Datenlage

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache – das Wachstumstempo nimmt ab. Analysten sehen die Anzeichen, zögern aber, das R-Wort in den Mund zu nehmen. Es ist der wirtschaftliche Drahtseilakt: Jeder spürt den Wind, aber niemand will als Erster vom Seil steigen.

Der Zynikerblick

In den Chefetagen wird bereits die nächste Erzählung gesponnen. 'Geplante Konsolidierung' klingt schließlich besser als 'Abschwung'. Ein perfektes Timing für alternative Anlageklassen, die von traditioneller Unsicherheit leben.

Die Quintessenz? Die Maschinerie läuft langsamer, aber der Motor ist noch nicht abgewürgt. Ob das bis 2026 reicht, ist die eigentliche Million-Dollar-Frage – oder, in heutigen Zeiten, die Bitcoin-Frage.

Das dritte Quartal zeigte Stärke, aber diese lässt schnell nach

Das dritte Quartal brachte einige Überraschungen. Das US-Handelsministerium gab bekannt, dass das BIP voraussichtlich um 3,3 % im Jahresvergleich gewachsen sei, und eine Reuters-Umfrage unter Ökonomen bestätigte diese Einschätzung. Dieser Wert resultierte austronKonsumausgaben und Unternehmensinvestitionen, doch es gibt einen Haken.

Der Großteil dieser Ausgaben stammte nicht aus organischem Wachstum. Es handelte sich vielmehr um einen Ansturm der Verbraucher, die sich vor dem 30. September, dem der Steuervergünstigungen für Elektrofahrzeuge, noch schnell welche zulegten.

Die Wirtschaft war im zweiten Quartal bereits um 3,8 % gewachsen, also sah das dritte Quartal auf dem Papier gut aus, aber nur, wenn man nicht genauer hinsah.

Der Regierungsstillstand hatte direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft. Das Congressional Budget Office (CBO) schätzte, dass der Stillstand das BIP des vierten Quartals um 1,0 bis 2,0 Prozentpunkte senken könnte.

Das CBO geht zwar davon aus, dass sich ein Teil davon im Laufe der Zeit wieder erholen wird, glaubt aber dennoch, dass wirtschaftliche Aktivitäten in Höhe von 7 bis 14 Milliarden Dollar für immer verloren sein werden.

Das Handelsministerium wird voraussichtlich auch erste Zahlen zu Unternehmensgewinnen und Bruttoinlandseinkommen für das dritte Quartal veröffentlichen, die weitere Einblicke in die Ursachen der Konjunkturabschwächung ermöglichen werden. Doch bisher ist die Abschwächung unbestreitbar, egal wie man es betrachtet.

Europäische Aktien gewinnen die Oberhand

Während die USA zögern, schreitet Europa selbstbewusst ins Jahr 2026. Ben sagte, Invesco erwarte, dass europäische Aktien die Nase vorn haben werden, da die Europäische Zentralbank Anfang nächsten Jahres die Zinsen senken werde.

Auch die Banken auf dem gesamten Kontinent vergeben wieder Kredite. Hohe staatliche Ausgaben fließen in Infrastruktur- und Verteidigungsprojekte. Hinzu kommt, dass die Bewertungen niedriger sind, was für jeden potenziellen Käufer von Bedeutung ist.

Der Dollar hat sich in den letzten sechs Monaten kaum bewegt, Invesco rechnet jedoch mit einer weiteren Abschwächung. Diese Entwicklung würde europäische Anlagen für globale Investoren attraktiver machen. „Das liegt unter anderem daran, dass wir davon ausgehen, dass der Dollar weiter an Wert verlieren könnte“, sagte .

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