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Fed-Gouverneur Chris Waller verlässt Trump-Treffen: Rennen um den Vorsitz völlig offen

Fed-Gouverneur Chris Waller verlässt Trump-Treffen: Rennen um den Vorsitz völlig offen

Published:
2025-12-19 15:32:11
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Fed-Gouverneur Chris Waller verlässt das Treffen mit Trump in dem Wissen, dass das Rennen um den Vorsitz noch völlig offen ist.

Chris Waller, Mitglied des Federal Reserve Board of Governors, hat gerade ein Treffen mit Donald Trump hinter sich gelassen. Eine Sache ist klar: Der Kampf um den Fed-Vorsitz ist alles andere als entschieden.

Die Ungewissheit schwingt mit

Waller verließ das Gespräch ohne klare Zusage oder Ausschluss. Das Feld bleibt offen, die Spekulationen laufen heiß. Wer letztendlich Jerome Powell nachfolgt, ist eine der entscheidenden Fragen für die Märkte – und für die Zukunft der Geldpolitik in einer zunehmend digitalen Welt.

Was bedeutet das für Krypto?

Historisch gesehen lieben Finanzmärkte Stabilität und Vorhersehbarkeit. Eine Phase der Ungewissheit an der Fed-Spitze könnte kurzfristig für Volatilität sorgen. Doch hier zeigt sich die Stärke von Bitcoin und Co.: Sie operieren außerhalb des traditionellen, von Zentralbanken gesteuerten Systems. Während sich die alten Finanzhäuser über Personalien den Kopf zerbrechen, läuft das dezentrale Netzwerk einfach weiter – unbeeindruckt von politischem Hickhack in Washington.

Ein Wechsel an der Fed-Spitze könnte langfristig den Kurs der Geldpolitik beeinflussen. Ein hawkischerer Nachfolger? Vielleicht ein späteres oder langsameres Zinssenken. Ein dovischerer Kandidat? Das Gegenteil. Für kluge Krypto-Investoren ist diese Unsicherheit kein Grund zur Panik, sondern eine Erinnerung an das grundlegende Wertversprechen: Ein von Politikern und Bankern unabhängiges Geldsystem. Die nächste Fed-Ära beginnt – das Rennen ist eröffnet. Die Märkte werden zuschauen, während Krypto einfach weitermacht.

Trump signalisiert seine umfassendere Suche nach einem Vorsitzenden

Offizielle Vertreter betonten, dass das Gespräch mit Chris jegliche Behauptung widerlegt habe, Trump suche jemanden, der ihm in Zinsfragen „unterwerft“. Sie erklärten, derdent betrachte viele wirtschaftliche Fragestellungen im Blick.

Trump hat aber auch ganz klar gesagt, dass er sich einen Vorsitzenden wünscht, der mit ihm spricht. Letzte Woche erklärte er dem Wall Street Journal, der Fed-Chef solle sich mit ihm „beraten“. Er fügte hinzu: „Ich denke nicht, dass er genau das tun sollte, was wir sagen. Aber wir sind sicherlich – ich bin eine kluge Stimme und sollte gehört werden.“ Classic Trump. Direkt.dent. Und ja, Chris hat das alles auch mitbekommen.

Einen Tag später äußerte sich Trump im Oval Office auf Nachfrage eines Reporters lobend über Chris. Er sagte: „Ich finde ihn großartig. Er ist ein Mann, der schon lange dabei ist, jemand, mit dem ich sehr eng zusammengearbeitet habe.“

Trump nominierte ihn 2019. Doch das Lob änderte nichts an der Tatsache, dass Chris nicht als aussichtsreichster Kandidat galt. Offizielle Stellen betonten immer wieder, die Interviews seien Teil eines „hochorganisierten Prozesses“, was in der Regel bedeutet, dass die Entscheidung noch lange nicht gefallen ist.

Trumps Rede am Mittwochabend machte die Richtung noch deutlicher. Er sagte: „Ich werde bald unseren nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve bekannt geben, jemanden, der fest an niedrigere Zinsen glaubt, und die Hypothekenzahlungen werden noch weiter sinken.“ Allein diese Aussage zeigte, was er will: jemanden, der bei Zinssenkungen energisch vorgeht.

Chris legt seine Gehaltsvorstellungen und seine Sorgen um seinen Job dar.

Wenige Stunden vor dem Treffen im Oval Office sprach auf dem CEO-Gipfel der Yale University in New York. Er sagte, er glaube, die Zinssätze könnten um 50 bis 100 Basispunkte sinken, da er mit einem Rückgang der Inflation rechne und sich Sorgen um die schwache Beschäftigungslage mache.

Der Fed-Gouverneur erinnerte die Zuschauer außerdem daran, dass er im Juli anderer Meinung war, als die Fed die Zinsen unverändert ließ. Diese Einschätzung erwies sich später als richtig, da die Fed die Zinsen AB September um 75 Basispunkte senkte.

Offizielle Stellen gaben keine Details seines privaten Gesprächs mit Trump bekannt, doch der Kontext ließ das Thema erkennen. Der Arbeitsmarktbericht für November wies eine auf 4,6 % gestiegene Arbeitslosenquote aus, gegenüber 4,4 % im September. Das Beschäftigungswachstum stagnierte nahezu. Die Arbeitsmarktlage hat sich zu einem zentralen politischen Problem entwickelt.

Trump betonte diesen Punkt erneut in seiner Wirtschaftsrede und sagte: „Es gibt heute mehr Erwerbstätige als jemals zuvor in der amerikanischen Geschichte. Und 100 Prozent aller Arbeitsplätze, die seit meinem Amtsantritt geschaffen wurden, sind im privaten Sektor entstanden.“

Seit Januar hat der private Sektor 687.000 Arbeitsplätze geschaffen, während die Regierung 188.000 Stellen abgebaut hat.

Und dann gab es diesen Moment, der alle im Raum zum Lachen brachte. Jemand erzählte Trump, dass Chris 159 Kilo heben könne. Derdent soll „schwer beeindruckt“ gewesen sein. Nicht genug, um ihm den Präsidentenposten zu geben, aber defigenug, um für Aufsehen zu sorgen.

Chris ging in dem Wissen um die Wahrheit. Die Suche geht weiter. Und er rechnet nicht mehr damit, dass sein Telefon klingelt.

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