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HAWK TUAH-Girl, Hailey Welch und Meteora vor Gericht: Wie ein viraler Trend die Krypto-Szene erschüttert

HAWK TUAH-Girl, Hailey Welch und Meteora vor Gericht: Wie ein viraler Trend die Krypto-Szene erschüttert

Published:
2025-12-18 14:32:56
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HAWK TUAH-Girl, Hailey Welch und Meteora wurden als Beklagte in einen Rechtsstreit verwickelt

Ein Meme wird zum Albtraum für drei Beklagte. Was als harmloser Internet-Hype begann, landet nun vor einem Richter – und wirft ein grelles Schlaglicht auf die oft absurde Schnittstelle zwischen Popkultur und digitalen Assets.

Die Klage im Detail

Die Vorwürfe bleiben unter Verschluss, aber die Namen sprechen Bände: „HAWK TUAH“, ein Phänomen, das aus dem Nichts die Social-Media-Charts stürmte, die Influencerin Hailey Welch und das aufstrebende Krypto-Projekt Meteora. Eine Dreierkonstellation, die typisch ist für das Zeitalter der viralen Finanzierung – wo Aufmerksamkeit schneller in Wert umgewandelt wird als ein Trader seine Position schließt.

Was das für die Branche bedeutet

Rechtliche Auseinandersetzungen sind im Kryptoraum nichts Neues. Regulierungsbehörden weltweit schärfen ihre Werkzeuge. Doch dieser Fall ist anders. Er zeigt, wie fragil die Narrative sind, auf denen viele „Web3“-Projekte aufbauen. Wenn der kulturelle Moment vorbei ist, bleibt oft nur die juristische Rechnung – eine bittere Lektion, die manche Anleger teurer bezahlen als einen gescheiterten Margin Call.

Die große Frage

Steht am Ende nur Publicity auf der Anklagebank, oder geht es um handfeste Verstöße? Die Gerichtsakten werden es zeigen. Bis dahin dient der Fall als perfektes Lehrstück: In einem Markt, der von Hypes lebt, ist der Absturz vom Gipfel der Virality oft nur einen Gerichtsbeschluss entfernt. Ein klassischer Fall von „zu internet-berühmt, um wahr zu sein“ – und eine teure Erinnerung daran, dass nicht alles, was trendet, auch ein solides Investment ist.

Welch drohen nun möglicherweise rechtliche Konsequenzen.  

Die Genehmigung zur Änderung der Klage bezüglich des $HAWK-Tokens wurde erteilt, weil die Kläger von einem Informanten kontaktiert wurden, der belastende Chatprotokolle zur Verfügung stellte, die beweisen, dass der gesamte Vorgang vorsätzlich war und eine Koordination zwischen den beteiligten Parteien stattfand.

Der Informant soll Beweise geliefert haben, die schließlich die Kläger dazu veranlassten, Blockchain-Forensik-Experten einzuschalten. Diese brachten die in den Betrug verwickelten Wallets auch mit früheren ähnlichen Pump-and-Dump-Aktionen der Token $LIBRA, $M3M3 und $AIAI in Verbindung. 

Die Analyse ergab, dass all diese Betrugsmaschen auf der Meteora-Plattform unter der Aufsicht von CEO Ben Chow stattfanden. Diese Betrugsmaschen wiesen ähnliche technische Merkmale auf, darunter gefälschte Liquiditätszertifikate, die eine dauerhafte Sperrung signalisierten. 

Zu den neuen Angeklagten gehören nun Hailey Welch, ihr Manager Jonnie Forster und die Firma 16 Minutes LLC, Meteora und deren CEO Chow, Solana Sweeper, Memetic Labs und Dynamic Labs Limited.

Welch und alle anderen Angeklagten werden nun der ungerechtfertigten Bereicherung beschuldigt. Dies führte zu ihrer Verwicklung, da ihr angeblich über 300.000 US-Dollar gezahlt wurden. Welch soll 125.000 US-Dollar als Vorauszahlung und weitere 200.000 US-Dollar nach Erreichen verschiedener Meilensteine im Zusammenhang mit der angeblich betrügerischen Marketingkampagne für den Token erhalten haben. 

Diese Gelder stammten angeblich von der Tuah the Moon Foundation und zugehörigen Wallet-Netzwerken. Sie behaupten, dass diese Zahlungen Welch zu einem Mittäter und nicht zu einem Opfer machen, das die Technologie einfach nicht verstand. 

Die übrigen neuen Ansprüche, daruntertrac, Verstöße gegen Wertpapiergesetze, falsche Werbung, Betrug nach Common Law oder Verstöße gegen das allgemeine New Yorker Wirtschaftsrecht, beziehen sich nicht auf Welch, sondern auf die anderen Beklagten.  

In der Beschwerde heißt es außerdem: „Jede technische Komponente – Vorverkaufszuteilung, Float-Beschränkung, Sniper-Konfiguration, Liquiditätsbereitstellung, Meteora-Infrastruktur und Wallet-Cluster-Koordination – funktionierte zusammen, um eine sorgfältig konstruierte On-Chain-Roadmap für Betrug zu erstellen.“ 

Wo ist Hailey Welch? 

Welch nutzte ihre Popularität für ihren Podcast Talk Tuah, doch seitdem ist sie völlig abgetaucht und hat sich nur noch in kurzen Momenten gemeldet, nachdem sie behauptet hatte, kurz vor dem Absturz ihres Memecoins um über 90 % ins Bett gehen zu wollen. 

In der ursprünglichen Anklage wurde sie nicht als Beklagte genannt. Allerdings tauchte sie Ende Dezember 2024 wieder auf, um ihren Fans mitzuteilen, dass sie mit den Ermittlungen kooperiere. 

In den darauffolgenden Monaten wurde es wieder still um sie. Sie stellte ihren Podcast ein und vermied öffentliche Auftritte, höchstwahrscheinlich um sich noch weiter von dem Projekt zu distanzieren. 

Dieses Jahr hat sich Welch nur selten öffentlich gezeigt, lediglich ihre Podcasts neu aufgelegt und Interviews auf hochkarätigen Veranstaltungen wie der VidCon und Vanity Fair gegeben. Im Interview mit Vanity Fair sprach sie den Skandal an, hat sich aber auf ihren Social-Media-Kanälen nicht dazu geäußert. 

Zum jetzigen Zeitpunkt scheinen keine legitimen X-Konten mit Hailey Welch in Verbindung zu stehen; es gibt lediglich Betrugskonten, die allgemeinen Krypto-Unsinn verbreiten. 

Was die anderen neuen Angeklagten betrifft, so hat Ben Chow in der Vergangenheit die Vorwürfe, er habe diese Machenschaften ermöglicht, zurückgewiesen.  

Im vergangenen Jahr, etwa zur gleichen Zeit, als die Beschwerde eingereicht wurde, gab OverHere Ltd. eine kurze Erklärung ab, in der sie jegliches Fehlverhalten bestritt und gleichzeitig Vertrauen in den Rechtsweg bekundete. 

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