Bitcoin-Miner in Xinjiang schalten erhebliche Hash-Leistung ab – Netzwerk-Schock oder strategische Pause?
Ein massiver Hash-Abzug trifft das Bitcoin-Netzwerk. Miner in Xinjiang, einer der weltweit größten Mining-Regionen, ziehen den Stecker – zumindest vorübergehend.
Was steckt hinter dem Shutdown?
Die Gründe sind typischerweise saisonal oder regulatorisch: Überlastete Stromnetze im Winter, lokale behördliche Anweisungen oder routinemäßige Wartungsarbeiten. Xinjiangs billige Kohleenergie machte es zum Epizentrum des Minings, aber diese Abhängigkeit wird zur Achillesferse, wenn die Behörden den Hahn zudrehen.
Die Auswirkungen auf das Netzwerk
Ein signifikanter Hashrate-Rückgang führt kurzfristig zu längeren Blockzeiten und sinkender Schwierigkeit bei der nächsten Anpassung. Für verbleibende Miner steigt der Anteil am Block-Reward – ein klassischer Silver Lining-Effekt. Langfristig? Die Hashrate migriert, wie immer. Nach Kasachstan, nach Texas, in andere Regionen mit überschüssiger Energie. Die Dezentralisierung erhält unfreiwillig einen Schub.
Ein Blick in die Krypto-Kristallkugel
Der Markt reagiert typischerweise nervös auf Nachrichten aus China, ein Relikt aus der Ära des großen Mining-Banns. Doch das Netzwerk hat größere Schocks verdaut. Diese Episode unterstreicht die ewige Wahrheit des Minings: Es folgt dem billigsten Strom, egal wo auf der Landkarte. Die große Migration der Rechenleistung ist ein Dauerzustand.
Während traditionelle Anleger über „Betriebsunterbrechungen“ klagen würden, sehen Krypto-Veteranen nur den nächsten Zyklus – eine Gelegenheit, bei der nächsten Schwierigkeitsanpassung günstiger zu schürfen. Man könnte es Resilienz nennen. Oder einfach nur den unerschütterlichen Glauben, dass Mathematik am Ende immer die Politik schlägt. Zumindest bis zur nächsten Stromrechnung.
Die chinesische Abschaltung reduzierte die gesamte BTC-Mining-Rate
Die Abschaltung erfolgt nach einer Phase problemlosen Minings in China, in der sich lokale Mining-Pools und Mining-Hubs zu globalen Marktführern entwickelten. Zeitweise entfielen über 14 % der Bitcoin-Hashrate auf China.
China betreibt weiterhin 1.362 Bitcoin-Knoten, was etwa 2,5 % des gesamten Netzwerks entspricht. Die Bitcoin-Hashrate sank den ganzen Tag weiter, zeitgleich mit Berichten über die reihenweise Abschaltung von Mining-Farmen.
Bitcoin-Miner erreichten kürzlich einen Rekordwert von bis zu 1,2 Zh/s, gefolgt von einem Rückgang auf 869 EH/s. Die Abschaltung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Miner Blöcke mit einem potenziellen Verlust produzieren, wie der Hash-Ribbon -Indikator zeigt.
Chinesische Bitcoin-Miner sehen sich lokalen Untersuchungen der KPCh ausgesetzt.
Die chinesische Regierung verhängte 2021 ein Mining-Verbot, doch einige Regionen behielten ihre Mining-Kapazitäten. Ende November 2025 war China trotz des offiziellen Verbots der drittgrößte Hashrate-Produzent. 2021.
Erneute Bedrohungen der Betriebsabläufe veranlassen die Bergbauunternehmen jedoch dazu, selbst relativ neue Wasserkraftanlagen zu liquidieren.
Laut Quellen, die von Blockspace zitiert werden, verwenden einige der neueren Geräte S19 XP Mining-Rigs, einige der schnellsten Mining-Maschinen.

Die verstärkte Aufsicht erfolgte nach einer Untersuchung der KPCh gegen Minenbetreiber, die ihre Minenstandorte in sozialen Medien, darunter TikTok und Rednote, bewarben.
Der Ausschluss einiger chinesischer Miner könnte anderen Mining-Pools helfen und die Schwierigkeit weiter senken. Der Vertrauensverlust in Mining-Operationen könnte jedoch dem Ruf des Kryptosektors schaden. Da die chinesische Regierung sich in den vergangenen Jahren stets positiv über Mining geäußert hat, kam die aktuelle Abschaltung unerwartet.
Die Einstellung des Mining-Betriebs fiel mit einem weiteren Kursrückgang von Bitcoin zusammen. Die führende Kryptowährung sank aufgrund allgemeiner Marktpanik unter 85.000 US-Dollar. Insgesamt hat das Mining jedoch keinen Einfluss auf den Bitcoin-Kurs, der weiterhin von Spekulationen im Derivatehandel in Verbindung mit Spot-Handel getrieben wird.
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