Langfristige Bitcoin-Inhaber drücken den Markt mit Covered-Call-Taktiken nach unten – Die unterschätzte Strategie

Bitcoin-Hodler drehen den Hebel um. Statt passiv zu halten, nutzen sie jetzt Covered Calls, um Einkommen zu generieren – und setzen dabei unbeabsichtigt den Kurs unter Druck.
Die Mechanik hinter dem Druck
Die Strategie ist simpel: Investoren halten Bitcoin langfristig und verkaufen gleichzeitig Call-Optionen gegen ihre Bestände. Das bringt Prämien ein, schränkt aber die Aufwärtsbewegung ein. Wenn der Kurs steigt, werden die Optionen ausgeübt – und der Verkauf zum Strike-Preis setzt Verkaufsdruck frei. Ein cleverer Cashflow-Trick, der den Markt mit einem konstanten Angebotsüberhang füttert. Typisch Finanzwelt: Die Suche nach passivem Einkommen sabotiert das eigene Wachstum.
Ein neues Marktparadigma
Dieses Verhalten verwandelt langfristige Halter von reinen Nachfragestreibern in latente Verkäufer. Es schafft einen unsichtbaren Widerstand nahe wichtigen Kurszielen und dämpft Volatilität nach oben. Für den Markt bedeutet das eine strukturelle Veränderung – die Ära des reinen 'Buy and Hold' weicht einer komplexeren, einkommensorientierten Strategie. Die Folge? Ein gedämpfterer Bullenmarkt, angetrieben von Derivate-Mechank statt purer Euphorie.
Die Ironie ist perfekt: Die gleichen Akteure, die an den langfristigen Wert glauben, halten ihn mit ihren eigenen Handelsbüchern kurz. So sieht moderne Markteffizienz aus.
Park macht die BTC-Veteranen für die jüngsten Preisrückgänge auf dem Kryptomarkt verantwortlich.
Bezüglich Parks Argumentation hoben Quellen hervor, dass diese großen Bitcoin Inhaber durch ihre Covered-Call-Strategie erheblichen Verkaufsdruck erzeugen. Andererseits stellten sie fest, dass Market Maker, die beim Kauf dieser Covered Calls eine wichtige Rolle spielen, auf der anderen Seite dieses Handels stehen.
Daher ist es für sie dringend notwendig, sich abzusichern, beispielsweise durch den Verkauf von Bitcoin-Spots, um ihre Positionen zu decken. Dies wiederum senkt die Marktpreise, obwohl Analysten ein starkes Interesse von traditionellen ETF-Anlegern festgestellt haben.
Jüngste Berichte zeigen, dass die für diese Optionen vorgesehenen BTC-Bestände seit mehreren Jahren gehalten werden und keine neue Nachfrage oder frische Liquidität am Markt erkennen lassen. Infolgedessen führen diese Calls zu einem Preisrückgang.
Um diesen Punkt weiter zu verdeutlichen, erwähnte Park: „Wenn man bereits Bitcoin besitzt, den man seit über 10 Jahren hält, und anfängt, Call-Optionen darauf zu verkaufen, fügt allein der Verkauf von Call-Optionen dem Markt neues Delta hinzu – und dieses Delta ist negativ – sodass man am Ende ein Nettoverkäufer von Delta ist, wenn man Call-Optionen verkauft.“
Seine Analyse deutete darauf hin, dass der Optionsmarkt einen erheblichen Einfluss auf den Bitcoin-Preis hat. Er vermutete außerdem, dass dieser Preis weiterhin schwanken wird, solange Großinvestoren kurzfristige Gewinne erzielen, insbesondere mit ihren Bitcoin-Beständen durch den Verkauf gedeckter Call-Optionen.
Es ist bemerkenswert, dass sich die Kryptowährung in der zweiten Jahreshälfte 2025 vom Aktienmarkt abkoppelte. Einige Analysten äußerten damals die Vermutung, dass Bitcoin eng mit Technologieaktien verknüpft sei. Während die Aktienkurse weiter stiegen, fiel der Bitcoin-Kurs deutlich auf etwa 90.000 US-Dollar.
Analysten äußern ihre Überzeugung, dass Bitcoin wieder ansteigen wird.
Mehrere Analysten prognostizieren, dass Bitcoin wieder steigen wird, sobald die US-Notenbank Federal Reserve die Zinssätze weiter senkt und zusätzliche Mittel in das Finanzsystem pumpt. Laut ihren Aussagen könnte dies ein positives Signal für risikoreiche Anlagen sein.
Im Einklang mit dieser Prognose zeigten Daten des FedWatch-Tools der CME Group, dass etwa 24,4 % der Händler damit rechneten, dass die US-Notenbank Federal Reserve auf der für Januar nächsten Jahres anberaumten Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) eine weitere Zinssenkung in Erwägung ziehen könnte.
Einige Analysten spekulierten jedoch, dass der BTC-Kurs fallen und ein Rekordtief von 76.000 US-Dollar erreichen könnte, da sein Aufwärtstrend ihrer Ansicht nach bereits beendet sei.
Die Analysten kamen zu dieser Annahme, nachdem der Händler Roman mit dem Benutzernamen @Roman_Trading am Donnerstag dieser Woche einen X-Beitrag Bitcoin -Preises um 17 % vorzubereiten.
Nach seiner Aussage bestätigten Quellen, dass BTC/USD Schwierigkeiten hat, sich nach dem Erreichen der jüngsten Tiefststände nahe 80.000 US-Dollar zu erholen. Sie argumentierten, dass sich der Kurs stattdessen in einem aufwärts gerichteten Kanal bewegt.
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