Michael Burry schlägt Alarm: Fed plant 40-Milliarden-Dollar-Kauf von Schatzanweisungen – Was bedeutet das für Ihr Geld?

Der legendäre Investor Michael Burry hat die rote Flagge gehisst. Sein Grund? Die US-Notenbank, die Federal Reserve, bereitet einen massiven Kauf von Schatzanweisungen vor. Die Summe: 40 Milliarden Dollar. Ein Schritt, der die Märkte auf den Kopf stellen könnte.
Das große Fragezeichen
Warum klingelt bei Burry der Alarm? Es geht um die Feinheiten der Geldpolitik. Wenn die Zentralbank aktiv in den Markt eingreift und Schulden im Wert von 40 Milliarden Dollar aufkauft, ist das mehr als nur eine routinemäßige Transaktion. Es ist ein Signal. Ein Signal, das nach Liquidität schreit und die Frage aufwirft, wie stabil das Fundament wirklich ist. Ein klassischer Fall von „Geld drucken, um Probleme zu vertuschen“ – ein Spiel, das Wall Street seit Jahrzehnten beherrscht.
Die Domino-Effekte
Solche Aktionen haben selten nur einen einzigen Effekt. Sie senden Wellen durch das gesamte Finanzsystem. Die unmittelbare Folge könnte eine Verzerrung der Renditen sein. Langfristig? Eine weitere Aufblähung der Bilanz der Fed und ein Test für die Glaubwürdigkeit der geldpolitischen Unabhängigkeit. Es ist der alte Tanz zwischen kurzfristiger Marktberuhigung und langfristiger finanzieller Gesundheit – und letztere verliert oft.
Ein Weckruf für kluge Anleger
Für den aufmerksamen Marktteilnehmer ist dies kein Grund zur Panik, sondern zum Nachdenken. Burrys Warnung ist ein Weckruf, die eigenen Allokationen zu überprüfen. In einer Welt, in der Zentralbanken mit Billionen hantieren, wird echtes Wertaufbewahrungsmittel zur Mangelware. Vielleicht ist es an der Zeit, über Anlageklassen nachzudenken, die außerhalb des traditionellen Systems operieren – solche, die nicht per Knopfdruck verwässert werden können. Denn am Ende des Tages bezahlt der kleine Anleger oft die Rechnung für das große Bankett der Finanzelite.
Michael Burry sagt, dass RMPs ein versteckter Versuch seien, den Bankensektor zu stabilisieren.
Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, kündigte an, dass die Federal Reserve monatlich Schatzanweisungen im Wert von 40 Milliarden Dollar kaufen wird, um die Marktliquidität zu steuern und sicherzustellen, dass die Zentralbank die Kontrolle über ihr Zinszielsystem behält.
Michael hingegen stellte den Zeitpunkt und merkte an, dass das Finanzministerium vermehrt kurzfristige Anleihen verkauft habe, um einen Anstieg der Renditen zehnjähriger Staatsanleihen zu verhindern. Er sagte, die Entscheidung der Fed, ebendiese Anleihen zu kaufen, wirke „äußerst verdächtig praktisch“.
Seinen Angaben zufolge handelt es sich bei dem Plan im Wesentlichen um einen verdeckten Versuch, den Bankensektor zu stabilisieren, der noch immer unter den Nachwirkungen der kleinen Bankenkrise vor zwei Jahren leidet. Er gab bekannt, dass die Bankreserven vor der Krise lediglich 2,2 Billionen US-Dollar betrugen, verglichen mit über 3 Billionen US-Dollar heute.
„Wenn das US-Bankensystem ohne Reserven/Lebenshilfe der Fed in Höhe von mehr als 3 Billionen Dollar nicht funktionieren kann, ist das kein Zeichen von Stärke, sondern ein Zeichen von Zerbrechlichkeit“, fügte Burry hinzu.
Seiner Ansicht nach trägt diese Dynamik dazu bei, die Stärke des Aktienmarktes zu erklären.
„Nach jeder Krise scheint die Fed nun ihre Bilanz dauerhaft ausweiten zu müssen, um eine Bankenfinanzierungskrise zu verhindern. Kein Wunder, dass die Aktienkurse gut laufen“, schrieb er.
Die US-Notenbank Fed beendete Anfang dieses Monats formell die quantitative Straffung, nachdem sie seit 2022 Vermögenswerte im Wert von rund 2,4 Billionen US-Dollar abgebaut hatte. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Volatilität an den Finanzierungsmärkten, insbesondere am 12 Billionen US-Dollar schweren Repo-Markt.
Die kurzfristigen Repo-Sätze haben wiederholt die Zielspanne der Fed überschritten, was Liquiditätssorgen schürt. Burry sieht darin ein weiteres Indiz für die zugrundeliegende Schwäche des Finanzsystems.
Burry rät Anlegern, von Bankaktien Abstand zu nehmen.
Burry hob hervor, dass das US-Finanzministerium verstärkt kurzfristige Anleihen verkauft und die US-Notenbank (Fed) diese kauft. Diese Strategie trägt dazu bei, einen Anstieg der Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen zu vermeiden. Wie erwartet, stieg die Rendite zweimonatiger US-Staatsanleihen (US2M), während die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen nach der FOMC-Sitzung sank.
Burry rät Anlegern außerdem, von Bankaktien Abstand zu nehmen. Er selbst bevorzugt es, cash über der FDIC-Grenze von 250.000 US-Dollar in Geldmarktfonds mit US-Staatsanleihen anzulegen. Gleichzeitig deutet ein DOT Plot von Bloomberg darauf hin, dass die US-Notenbank Fed bis 2026 mit einer schrittweisen Senkung des Leitzinses auf etwa 3 % rechnet.
Die dritte Zinssenkung der Fed Tron Kursgewinnen bei mehreren Aktien mit hohem Beta-Faktor aus den Bereichen saubere Energie, Krypto-Mining und Raumfahrttechnologie. Der Dow Jones stieg um 1,05 %, der S&P 500 legte um 0,67 % zu und der Nasdaq 100 gewann 0,42 %.
Bitcoin Kurs jedoch in den letzten 24 Stunden vor dem Verfall der Bitcoin Optionen um mehr als 2 %. Berichten zufolge verkaufen Bitcoin-Miner ihre Bestände, wobei Marathon Digital (MARA) 275 BTC im Wert von 25,31 Millionen US-Dollar abgestoßen hat. Derzeit notiert bei 90.369 US-Dollar.
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