87% der wohlhabenden Asiaten planen Krypto-Aufstockung – Sygnum-Umfrage enthüllt massive Nachfrage

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Fast neun von zehn vermögenden Privatpersonen in Asien schichten um.
Portfolio-Diversifikation jenseits traditioneller Anlagen
Die Umfrage von Sygnum, der digitalen Asset-Bank, zeigt einen fundamentalen Wandel in der Anlagestrategie. Hohe Nettovermögen suchen nach Assets, die außerhalb des konventionellen Finanzsystems operieren – oder es zumindest versprechen. Die geplante Erhöhung der Krypto-Allokation ist keine Randerscheinung mehr, sondern wird zur Mainstream-Strategie für Kapitalerhalt und Wachstum in der Region.
Asien als Treiber der nächsten Adoptionswelle
Während westliche Märkte mit regulatorischer Unsicherheit hadern, setzt Asien auf Klarheit und Geschwindigkeit. Die Region entwickelt sich zum Epizentrum der institutionellen und privaten Kapitalflüsse in digitale Assets. Die 87% sind ein Indikator für das Vertrauen in die lokale Infrastruktur und die langfristige Perspektive – auch wenn traditionelle Finanzberater noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Ein Stich ins Herz der alten Finanzwelt: Manchmal braucht es eben mehr als nur einen gut diversifizierten Rentenfonds, um im 21. Jahrhundert relevant zu bleiben.
Goh betont, dass Kryptowährungen in den wohlhabenden Kreisen des asiatisch-pazifischen Raums fest verankert sind.
Gerald Goh, Mitbegründer von Sygnum und CEO von APC, erklärte, dass Kryptowährungen in Asiens wohlhabender Bevölkerung bereits fest etabliert seien. Rund 66 % gaben an, dass sie mit größerem Vertrauen in Kryptowährungen investieren würden, dent ihre Privatbanken oder Vermögensverwalter hohe Sicherheits- und Verwahrungsstandards gewährleisten würden. Goh wies jedoch darauf hin, dass die Regulierungsrahmen der MAS in Hongkong und Singapur die notwendige Infrastruktur geschaffen hätten, damit traditionelle Finanzinstitute Kryptodienstleistungen anbieten können.
Laut Goh stellt sich nicht mehr die Frage, ob Privatbanken diese Nachfrage befriedigen können, sondern wann sie es tun werden. Gleichzeitig schreitet die Akzeptanz von Kryptowährungen weiter voran, angetrieben durch Portfoliodiversifizierung, die Nachfrage nach institutionellen Produkten und internationale Vermögensplanung – trotz kurzfristiger makroökonomischer Unsicherheit.
„Der asiatisch-pazifische Raum entwickelt sich rasant zu einem der weltweit am schnellsten wachsenden und wichtigsten Umschlagplätze für digitale Vermögenswerte, und wir gehen davon aus, dass sich diese Dynamik bis 2026 noch verstärken wird.“
– Gerald Goh , Mitbegründer von Sygnum und CEO von APAC
Der Bericht zeigte weiterhin, dass fast 48 % derdenttronInteresse an Multi-Asset-Indexprodukten haben, während etwa 41 % an XRPinteressiert sind. Diese Zahlen unterstreichen die Präferenz im asiatisch-pazifischen Raum für regulierte, renditestarke Anlageinstrumente, die sich problemlos in traditionelle Finanzsysteme integrieren lassen.
Schweiger stimmt zu, dass vermögende Privatkunden im asiatisch-pazifischen Raum Kryptowährungen zur Vermögensbildung nutzen.
Der Autor des Berichts und Leiter der Krypto-Ökosystemforschung bei Sygnum, Lucas Schweiger, erklärte, dass vermögende Privatkunden im asiatisch-pazifischen Raum Kryptowährungen zunehmend als legitime Möglichkeit zur Vermögensbildung und -sicherung betrachten. Er ist überzeugt , dass ihr ganzheitlicher und disziplinierter Ansatz bei Krypto-Investitionen die substanziellen Allokationen in diesem Bereich vorantreibt. Er merkte zudem an, dass der Rahmen der singapurischen MAS (Monetary Authority of Singapore) Anlegern die erwarteten institutionellen Sicherheitsvorkehrungen bietet.
Obwohl über 60 % derdentihre Pläne zur Aufstockung ihrer Allokationen bestätigten, gaben viele Anleger an, aufgrund der jüngsten Marktkorrekturen vorsichtig einzusteigen. Der Bericht hob jedoch auch regulatorische Unsicherheit, unterschiedliche regionale Lizenzierungsrahmen sowie Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Verwahrung als wesentliche Hindernisse für eine verstärkte Beteiligung am Kryptomarkt hervor.
Der Sygnum APAC HNWI Report 2025 ergab außerdem, dass über 95 % der Befragtendentdent in zehn asiatisch-pazifischen Märkten sind, darunter Singapur, Thailand, Hongkong, Südkorea und Indonesien. Über 50 % derdentgaben an, mehr als zehn Jahre Erfahrung mit Krypto-Investitionen zu haben, wobei rund 20 % sogar über 20 Jahre Erfahrung verfügen.
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