BlackRock stockt IBIT-Position massiv auf: 14 % mehr Anteile, jetzt 2,39 Millionen Aktien im Portfolio

BlackRock geht im Krypto-Sektor in die Offensive - der Asset-Management-Riese erhöht seine IBIT-Beteiligung um satte 14 Prozent.
Millionenschwere Position
Mit jetzt 2,39 Millionen gehaltenen Aktien baut BlackRock seine Exposure im digitalen Asset-Bereich weiter aus. Die Position hat einen aktuellen Marktwert von 156 Millionen US-Dollar - ein klares Signal an den traditionellen Finanzsektor, dass institutionelles Kapital die Krypto-Revolution ernst nimmt.
Während klassische Banker noch über Volatilität klagen, positioniert sich der weltgrößte Vermögensverwalter strategisch im digitalen Zukunftsmarkt. Typisch Wall Street: erst skeptisch, dann investieren, wenn die Early Adopter die Pionierarbeit bereits erledigt haben.
Nasdaq beflügelt den IBIT-Optionsmarkt
Dies geschieht in einer Zeit, in der sich die Infrastruktur der Branche rasant verändert. Die Nasdaq trac angehoben . Das ist ein massiver Sprung gegenüber der erst vor vier Monaten festgelegten Obergrenze von 250.000. Eric Balchunas von Bloomberg bezeichnete dies in einem Beitrag auf X als „vollständige Beseitigung aller Hindernisse“. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Börsen mit einem höheren institutionellen Handelsvolumen rechnen. Er fügte hinzu, dass IBIT gemessen am offenen Interesse nun der größte Bitcoin -Optionsmarkt der Welt sei.
Gut aufgepasst! Es gibt einen neuen Vorschlag, die Positionslimits für IBIT-Optionen auf 1 Million Kontrakte anzuheben trac Erst im Juli wurde das Limit von 25.000 auf 250.000 erhöht. $IBIT ist gemessen am offenen Interesse nun der größte bitcoin -Optionsmarkt der Welt. https://t.co/oxaUtP9Kyc
— Eric Balchunas (@EricBalchunas) 26. November 2025
Das könnte erklären, warum JPMorgan direkt an IBIT gekoppelt ist. Dieser Schritt kam überraschend für eine Bank, die erst kürzlich MicroStrategy kritisiert hatte. Allerdings sah sie sich aufgrund von Vorwürfen der „Entbankung“ von Kryptowährungen heftiger Kritik ausgesetzt.
Die Anleihe bietet eine Mindestrendite von 16 %, falls IBIT bis Ende 2026 einen festgelegten Kurs erreicht. Bei längerer Dauer kann die Rendite sogar noch höher ausfallen. Im Wesentlichen handelt es sich bei dem Produkt um ein von JPMorgan entwickeltes gehebeltes Bitcoin -Exposure für Kunden.
Bitcoin holt sich 90.000 Dollar zurück
Die Volatilität war nicht so extrem wie bei früheren Crashs, obwohl Bitcoin seit seinem Allzeithoch im Oktober um rund 29 % gefallen ist. Bitcoin -Kurs erholte sich jedoch und erreichte diese Woche die Marke von 90.000 US-Dollar. Dieser Anstieg bot Händlern nach einem einmonatigen Ausverkauf eine Atempause. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels notiert BTC bei einem Durchschnittspreis von 90.228 US-Dollar.
Der IBIT beendete seine Abflussphase und zog frisches Kapital an. Auch die Futures-Märkte tendierten leicht positiv, da die Finanzierungszinsen wieder im positiven Bereich lagen. Optionshändler konzentrieren sich wieder verstärkt auf Optionen mit sechsstelligen Ausübungspreisen. Dies deutet darauf hin, dass die Märkte sich nicht mehr ausschließlich gegen Kursverluste absichern.
Die Liquidität ist nach wie vor gering und die Stimmung angespannt. Bitcoin hat sich zwar seit dem Tiefstand der letzten Woche bei knapp 80.000 US-Dollar um etwa 12 % erholt, liegt aber im Monatsvergleich immer noch 21 % im Minus. Für institutionelle Anleger hat der Abschwung das Interesse nicht gedämpft, sondern lediglich das Tempo verändert. Die größte alternative Kryptowährung, Ethereum, folgt dem Beispiel von Bitcoin. Der ETH-Kurs ist in den letzten sieben Tagen um über 3 % gestiegen und notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei einem Durchschnittspreis von 3.027 US-Dollar.
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