Abu Dhabi Investment Council verdreifacht Bitcoin-ETF-Bestände: VAEs milliardenschwerer Push in digitale Assets

Abu Dhabis Staatsfett geht volles Risiko ein – Bitcoin-ETFs werden im großen Stil aufgestockt.
Strategischer Paradigmenwechsel
Der Abu Dhabi Investment Council hat seine Bitcoin-ETF-Positionen verdreifacht. Ein klares Signal: Die Vereinigten Arabischen Emirate setzen ihre milliardenschweren Chips auf den digitalen Tisch.
Während traditionelle Anleger noch über Inflation und Zinsen diskutieren, bauen die VAEs ihre Crypto-Dominanz aus. Petrodollars fließen direkt in Blockchain-Assets – die Zukunft des Geldes wird im Nahen Osten mitgestaltet.
Typisch institutionell: Erst zögerlich, dann volles Rohr. Jetzt wo die Regulierung klarer wird, springen auch die konservativen Player auf den Zug auf – etwas spät, aber mit umso größerer Feuerkraft.
Dunamu wird zum größten Aktionär
Nachdem die beiden Unternehmen den Plan in ihren jeweiligen Aufsichtsratssitzungen nächste Woche bestätigt haben, müssen sie noch die Zustimmung einer Aktionärsversammlung einholen, um die Integrationsverfahren offiziell einzuleiten.
Branchenkenner schätzen das Aktientauschverhältnis zwischen Naver und Dunamu auf etwa 1:3 oder 1:4. Anders ausgedrückt: Das Aktientauschverhältnis liegt bei etwa 15 Billionen Won bei Dunamu und 5 Billionen Won bei Naver Financial, was sich seit dem letzten Monat am Markt etabliert hat.
Nach Abschluss der Übernahme wird Song Chi-hyung, Vorsitzender von Dunamu, mit rund 28 % der Anteile zum größten Aktionär des fusionierten Konzerns. Naver (70 % von Naver Financial), der bisher größte Aktionär, wird mit einem verwässerten Anteil von 17 % zum zweitgrößten Aktionär abrutschen.
Mirae Asset Securities, der zweitgrößte Aktionär von Naver Financial (mit einem Anteil von 30 %), stimmt der Fusion grundsätzlich zu, bedauert jedoch die Bewertungsberechnung.
„Eine Bewertung von Naver Financial mit 5 Billionen Won ist konservativ, wenn die Marktkapitalisierung von Kakao Pay bei rund 7 Billionen Won liegt“, sagte ein hochrangiger Vertreter von Mirae Asset. „Dunamoo hingegen weist eine Struktur auf, in der Naver-Chef Lee Hae-jin zahlreiche Zugeständnisse gemacht hat, da das Fusionsverhältnis zu einem Zeitpunkt berechnet wurde, als der aktuelle Wert des Unternehmens auf einem Höchststand war.“
Zudem haben einige Branchenkenner angemerkt, dass die Fusion der beiden Unternehmen mit der Trennung von Finanz- und virtuellen Vermögenswerten durch die Finanzbehörden kollidieren könnte. Da die Behörden jedoch festgestellt haben sollen, dass die Fusion nicht gegen die Trennungsregel verstößt, schreitet der Fusionsprozess Berichten zufolge zügig voran.
Wie berichtet , verarbeitet Naver Financial jährlich Zahlungsvolumina im Wert von 80 Billionen Won (58 Milliarden US-Dollar). Die Kombination dieser Größenordnung mit der Upbit-Plattform von Dunamu, der führenden Kryptobörse in Korea und der viertgrößten weltweit, dürfte eine der Tron Allianzen zwischen Südkoreas Technologie- und Kryptosektor schaffen.
Dunamu und Naver planen die Einführung eines durch Won gedeckten Stablecoin-Projekts
Die beiden Unternehmen planen die Einführung eines durch Won gedeckten Stablecoin-Projekts sowie weiterer Initiativen im Bereich digitaler Finanzen. Sie wollen die Vereinbarung als Sprungbrett für eine globale Expansion nutzen.
Im Inland enjUpbit seit Jahren eine dominante Stellung in Südkorea und hält seit 2022 in einigen Monaten einen Marktanteil von über 80 %. Diese Dominanz hat Kritik vonseiten der Gesetzgeber hervorgerufen, die argumentieren, dass Dunamus Einfluss auf den Devisenmarkt die Gefahr birgt, ein Monopol zu schaffen.
In jüngster Zeit haben sich die Marktdynamiken deutlich verändert. Ende des dritten Quartals stieg Bithumbs Marktanteil im Inland auf 46 %. Zudem ging Bithumb eine Partnerschaft mit World Liberty Financial ein, einem Krypto-Unternehmen mit Verbindungen zu US-dent Donald Trump. Upbit hielt 50,6 % der Anteile. Dadurch hat sich der Wettbewerb verschärft. Dies erhöht den Druck auf Naver, die Kontrolle über Dunamu anzustreben.
Der Handel mit Kryptowährungen ist in Südkorea jedoch stark auf südkoreanische Staatsbürger beschränkt. Das Abkommen unterstreicht einen globalen Trend: Internet- und Fintech-Giganten erschließen sich zunehmend den Kryptomarkt, um ihr Geschäft auszubauen.
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