Aster DEX betont: Tokenomics unverändert – trotz jahrzehntelanger Freigabeverzögerungen

Aster DEX bleibt hart: Die Tokenomics des Projekts stehen nicht zur Debatte – selbst wenn die Daten auf absurd lange Verzögerungen hindeuten.
Während andere Projekte ihre Token-Release-Pläne über Nacht anpassen, hält Aster DEX an seinem ursprünglichen Modell fest. Ob das Vertrauen stärkt oder einfach nur Sturheit ist, bleibt abzuwarten.
Ein kleiner Seitenhieb: In der Welt der Krypto-Ökonomie sind ‚Jahrzehnte‘ ohnehin nur ein relativer Begriff – wer rechnet schon mit solchen Zeiträumen, wenn die nächste Bullrun-FOMO schon um die Ecke lauert?
Missverständnisse führen zu Spekulationen
Kurz nach Veröffentlichung der Daten postete der Kolumnist AB Kuai Dong (Pseudonym: @_FORAB) am frühen Samstagmorgen, dem 15. November, dass die Derivatebörse Änderungen an ihrer Token-Ökonomie bestätigt habe. Er schrieb: „Der Hauptgrund ist, dass die ASTER-Token-Daten auf Binance zeigen, dass mehrere ursprünglich für 2025 geplante Freigaben abgesagt und auf den Sommer 2026 oder sogar erst später im Jahr 2035 verschoben wurden.“
Laut Kuai Dong begründete das Aster-Team die Absage und Neuplanung der Freischaltungen damit, dass „die ursprüngliche Token-Ökonomie monatliche Ökosystem-Freischaltungen vorsah, da Aster jedoch keinen Nutzungsplan hat, wurden die Freischaltungen nicht durchgeführt.“
Der Beitrag veranlasste Nutzer und Medienplattformen zu Berichten, wonach Aster große Teile seines Token-Angebots absichtlich verzögert habe.
Aster beharrt darauf, dass die Tokenomics unverändert bleiben.
In einer auf X veröffentlichten Stellungnahme erklärte Aster DEX, dass die Tokenomics „unverändert bleiben“ und entschuldigte sich für die durch das CMC-Update entstandene „Fehlkommunikation“. Die Börse erläuterte, dass seit dem Token-Generierungsereignis (TGE) die Ökosystemzuweisungen monatlich freigegeben werden, aber in einer gesperrten Adresse unberührt bleiben, da das Projekt keine unmittelbare operative Verwendung dafür hatte.
Das Team erklärte: „Das Update sollte den aktuellen Umlaufbestand des Tokens korrekt widerspiegeln und Bedenken hinsichtlich unserer monatlichen Freigabe der Community- und Ökosystemzuteilung ausräumen.“
Aster merkte an, dass die freigegebenen Token nie zu den Umlaufmengen beigetragen hätten, obwohl ihre Anwesenheit in derselben Wallet wie andere gesperrte Gelder zu Fehlinterpretationen beigetragen habe.
Um weitere Verwirrung zu vermeiden, teilte die Börse mit, dass sie „die entsperrten Token an eine separate öffentliche Entsperradresse übertragen wird“. Sie fügte hinzu, dass sie „in naher Zukunft keine Pläne hat, von dieser Adresse aus Geld auszugeben“.
Die Marktreaktion bleibt stabil
Trotz Spekulationen über ein Verwässerungsrisiko hat sich der Kurs von ASTER bisher stabil gehalten. Er schwankte innerhalb von 24 Stunden zwischen 1,08 und 1,15 US-Dollar und liegt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels bei 1,13 US-Dollar, was einem Anstieg von über 2 % innerhalb der letzten 24 Stunden entspricht.
Der Umlaufbestand von Aster beläuft sich auf schätzungsweise 2,017 Milliarden Token, wovon etwa 6,06 Milliarden noch gesperrt sind. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 2,27 Milliarden US-Dollar, während die vollständig verwässerte Bewertung über 9 Milliarden US-Dollar liegt.
Derdent zeigt auch, wie proaktive Kommunikation die Auswirkungen von Narrativen auf Kryptoprojekte abmildern kann. So wie in diesem Fall, wo Informationen zur Token-Freigabe verstreut, uneinheitlich formatiert und dadurch über verschiedene Handelsplattformen, Datenanbieter und Projektdokumentationen hinweg widersprüchlich sind.
Die Folge solcher Unstimmigkeiten ist in der Regel Volatilität, insbesondere in Ökosystemen, in denen die Token-Zuteilungspolitik von zentraler Bedeutung für das Vertrauen der Anleger ist.
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