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Thailändische Polizei schnappt über 15 Ausländer bei spektakulärer Krypto-Betrugsrazzia

Thailändische Polizei schnappt über 15 Ausländer bei spektakulärer Krypto-Betrugsrazzia

Published:
2025-11-15 15:13:39
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Thailändische Polizei verhaftet mehr als 15 ausländische Staatsangehörige bei Razzia gegen mutmaßliche Kryptobetrugsseite

Bangkok wird zum Epizentrum der Krypto-Jagd: Thailändische Behörden haben bei einer groß angelegten Razzia mehr als 15 internationale Verdächtige festgenommen. Die Aktion zielte auf eine mutmaßliche Betrugsplattform ab, die Anleger mit falschen Versprechungen lockte.

Die Festnahmen erfolgten nur Tage, nachdem die thailändische SEC vor unseriösen Krypto-Angeboten gewarnt hatte. Ein klassisches Muster: Immer wenn die Märkte heiß laufen, tauchen die Schattenseiten der DeFi-Welt auf.

Die Ermittler beschlagnahmten Server, Hardware-Wallets und Dokumente. Unter den Festgenommenen sollen auch europäische Staatsbürger sein. Ein weiterer Fall, der zeigt: Der Krypto-Raum braucht mehr Aufsicht – aber nicht so viel, dass er die Innovation erstickt.

Thailändische Polizei verhaftet ausländische Staatsangehörige bei Razzia gegen Kryptobetrugsseite

Laut Boonsom ähnelte das Gebäude einem Lagerhaus mit Parkplatz. Er berichtete, dass die Polizei vor Ort zwei ausländische Staatsangehörige antraf und um eine Durchsuchung bat, sich aber nicht verständigen konnte. Kurz darauf traf der Gebäudebesitzer ein und gewährte der Polizei Zutritt.

Die Polizei gab an , dass das Gebäude groß und fensterlos sei. Sie erwähnte außerdem eine Tür zu einem weiteren Raum mit einem Schiebetürspion, den die Beamten öffneten und mehrere Personen vor Computern sitzen sahen.

Als die Beamten das Gebäude betraten, versuchten die Anwesenden durch einen Hinterausgang zu fliehen, was ihnen jedoch nicht gelang. Die thailändische Polizei gab bekannt, etwa 15 Personen festgenommen zu haben, darunter neun Aserbaidschaner, fünf Georgier und einen Ukrainer.

Die thailändische Polizei berichtete außerdem, dass zahlreichetronGeräte, darunter Computer, Handys und Internetrouter, bei den Verdächtigen sichergestellt wurden. Darüber hinaus stieß die Polizei auf mehrere Skripte, die deren Vorgehensweise und die Kommunikation mit potenziellen Opfern beschrieben.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Verdächtigen eine Website betrieben, auf der sie Menschen dazu verleiteten, in Kryptowährungsprojekte zu investieren. Die Verdächtigen wurden bis zum Abschluss der weiteren Ermittlungen in Gewahrsam genommen.

Die thailändische Regierung verschärft ihr Vorgehen gegen Kriminelle.

Thailand geht seit einigen Monaten verstärkt gegen Kryptokriminelle vor. Laut einem früheren Bericht gab Tether in Zusammenarbeit mit der thailändischen Polizei die Sicherstellung von 12 Millionen US-Dollar bekannt.

Die Gelder standen im Zusammenhang mit einem transnationalen Betrug, der in ganz Südostasien aktiv war. „Diese Operation verdeutlicht, wie Blockchain-Transparenz Strafverfolgungsbehörden in die Lage versetzen kann, schnell und effektiv gegen kriminelle Aktivitäten vorzugehen“, sagte Paolo Ardoino, CEO von Tether.

Die thailändische Regierung bestätigte das Vorgehen gegen Kryptowährungsbetrug und erklärte, es stehe im Einklang mit ihrer nationalen Strategie gegen Kryptobetrug und Geldwäsche. Premierminister Anutin Charnvikarul gab die Ergebnisse auf einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz bekannt. Die Regierung hob hervor, dass die örtliche Polizei digitale Vermögenswerte im Wert von über 14 Millionen Baht (432.000 US-Dollar) beschlagnahmt und die Opfer entschädigt habe.

Laut Premierminister haben die Behörden das Netzwerk des ehemaligen kambodschanischen Senators Ly Yong Phat wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an Geldwäsche im Zusammenhang mit Online-Betrügereien festgenommen.

Der Bericht erwähnte, dass die Operation zur Sicherstellung von 400 Millionen Baht (12 Millionen US-Dollar) führte. Charnvirakul betonte die Notwendigkeit, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, indem die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen gegen Cyberkriminalität aufgeklärt wird.

Unterdessen haben die Vereinigten Staaten die Bildung einer gemeinsamen Task Force angekündigt, um Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Kryptowährungen und betrügerische Anlageprogramme zu bekämpfen, die sich gegen Amerikaner in ganz Südostasien richten.

Laut US-Staatsanwältin Jeanine Pirro haben Amerikaner über neun Milliarden Dollar an diese Kriminellen verloren. Sie merkte an, dass die Zahlen auch stark durch Untererfassung verzerrt seien, da einige Opfer nicht aussagten. Die Task Force soll Kriminelle ins Visier nehmen, die Amerikaner mit betrügerischen Krypto-Investitionsmöglichkeiten ködern.

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